Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-15

meist-diskutiert

  1. Heute stöhnt unsere Mutter Erde und warnt uns!
  2. "Allahu Akbar": In Köln darf jetzt der Muezzin rufen
  3. Regensburger Bischof: 'Vielleicht müssen wir von der Kirchensteuer befreit werden'
  4. Weitere Kölner Pfarrei führt 3-G-Regel ein
  5. 'Herzlos-Pfarrer' - Kölner 'Sozialpfarrer' Meurer möchte 2G-Regelung in Zügen
  6. Norwegen-Killer trat vor der Tat zum Islam über
  7. Weiterer Angriff auf die Freiheit in Deutschland: Hessen erlaubt 2G-Supermärkte
  8. Die Geister, die wir riefen
  9. Bistum Limburg beauftragt Kontaktpersonen für 'LSBTI-Menschen'
  10. Jordan Peterson: Es ist ein Grundrecht, sich nicht impfen zu lassen
  11. Das kommt auf dem synodalen Weg nicht vor
  12. Frankreich: Beichtgeheimnis unter Druck
  13. 'Der würde sagen: Betet so, dass ihr keinem anderen schadet!'
  14. Australischer Bischof ruft zur Covid-Impfung auf
  15. Entspricht nicht den Rückmeldungen der Bischöfe – Hintergründe zu ‚Traditionis custodes’

EU-Abgeordnete der ÖVP für ‚Recht auf Abtreibung’?

25. Oktober 2019 in Prolife, 9 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Das EU-Parlament hat in einer Resolution über ein neues Strafrecht in Indonesien ein ‚Recht auf legale und sichere Abtreibung’ gefordert. Fünf der sieben ÖVP-Mandatare haben dafür gestimmt.


Straßburg (kath.net/jg)
Fünf der sieben Abgeordneten der Österreichischen Volkspartei (ÖVP) zum Europaparlament haben am Donnerstag für eine Resolution gestimmt, die unter dem Titel „reproduktive und sexuelle Gesundheit“ ein Recht auf sichere und legale Abtreibung verlangt. Lukas Mandl stimmte als einziger ÖVP-Abgeordneter dagegen, Delegationsleiter Othmar Karas hat nicht mitgestimmt.


Am 24. Oktober hat das Parlament der Europäischen Union eine Resolution zum Vorschlag für ein neues Strafrecht in Indonesien verabschiedet. Der achte von insgesamt 18 Punkten des Textes bezieht sich auf den Zugang zu Gesundheitsversorgung.

Wörtlich heißt es in der Resolution: Das Europäische Parlament „bekräftigt, dass der Zugang zu Gesundheitsversorgung, auch im Bereich der sexuellen und reproduktiven Gesundheit, ein Menschenrecht ist.“ Das Parlament „betont, dass eine angemessene und erschwingliche Gesundheitsversorgung im Bereich der sexuellen und reproduktiven Gesundheit garantiert werden sollte, was auch ... sichere und legale Abtreibungen umfassen sollte“.

Über den Passus „sichere und legale Abtreibungen“ hat das Parlament extra abgestimmt, wie aus dem Sitzungsprotokoll des EU-Parlaments hervorgeht. Für den Antrag stimmten die ÖVP-Abgeordneten Alexander Bernhuber, Karoline Edtstadler, Simone Schmiedtbauer, Barbara Thaler und Angelika Winzig.

Die EU-Abgeordneten der FPÖ enthielten sich der Stimme, die Mandatare der SPÖ und der Grünen stimmten für den Text. Claudia Gamon von den NEOS war bei der Abstimmung nicht anwesend.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Ehrmann 28. Oktober 2019 

@unbedeutend : "schon lange bekannt" ?-nicht in dieser Bedeutung

Einerseits darf ich an das Volksbegehren gegen die Fristenlösung mit den meisten Stimmen erinnern, das verfassungsgemäß im Parlament behandelt, aber sofort schubladisiert wurde - unter der Ägide Kreisky war es nicht anders möglich, denn er hatte lange Jahre die absolute Mehrheit. Nicht bekannt ist vor allem die Möglichkeit der Spätabtreibung bis zur Geburt seit derselben Zeit(!), auch aus eugenischen Gründen - erst jetzt wird dieser Passus langsam bekannt und ist für die meisten Menschen schockierend - hier kann man niemandem von einem "Schleimpatzen" reden.
Die letzte Debatte aber ging die Ärzte an, die sich unter Strafandrohung(!!) nicht mehr gegen die Durchführung einer Abtreibung in welchem Stadium auch immer wehren dürfen sollen, da Abtreibung als MENSCHENRECHT (!!!) eingestuft werden soll, das gilt dann weltweit! Hier kann sich keiner mehr wehren, ohne den Beruf aufzugeben. In Kanada flüchten viele Ärzte - nur dann gibt es kein Ausland mehr. Nichtwählen ist zu wenig - umformen?


0

0
 
 garmiscj 26. Oktober 2019 

Wen wundert's

Ziemlich sicher koaliert Kurz mit den Grünen. Da braucht man sich über diese Abstimmung nicht zu wundern. Mittlerweile gibt es leider auch in Österreich deutsche Verhältnisse - ein einziger linksliberaler Einheitsbrei. Natürlich kreiert durch die Mainstream - Medien, dankbar aufgenommen von den machtbesessenen aber sonst rückgradlosen Politdeppen - und innen. Kurz lässt sich hauptsächlich von der Kronenzeitung steuern, die nach Hans Dichands Tod unheimlich schnell in das linksideologische Trauerkonzert mit eingestimmt hat (was, glaube ich, der Frau von Dichand jun. zu verdanken ist).
Herr, schenke uns wieder Menschen mit Haus- und Sachverstand und Rückgrat in verantwortungsvollen Positionen! Heiliger Josef bitt für uns!


4

0
 
 Klostermann 25. Oktober 2019 

Frage an Karas

Lieber Herr Karas, wenn Sie schon das Recht einfordern Abteibungen sprich Morde zuzulassen, frage ich Sie, was wäre wenn Ihre Mutter von diesen Recht Gebrauch gemacht hätte? Wir hätten einen sündigen OVP Mandatar weniger. Oder?


3

0
 
 antonius25 25. Oktober 2019 
 

Kinder töten ist also jetzt ein Menschenrecht. Schrecklich!


7

0
 
 unbedeutend 25. Oktober 2019 
 

@ Ehrmann: Die ÖVP bekennt sich zur Fristenlösung.

Das ist schon lange bekannt. Bestensfalls einige kleine Änderungen, wie sie die Inititative #fairändern fordert, werden durchgehen.
Vollen Lebensschutz für die Ungeborenen gibt es mit dieser ÖVP nicht.
Die ÖVP ist für mich schon lange nicht mehr wählbar. Die FPÖ ist in diesem Punkt leider nicht nennenswert besser.
Für den vollen Lebensschutz setzen sich in Österreich nur Miniparteien wie die CPÖ oder das BZÖ ein.
Das ist die traurige Realität.


6

0
 
 Ehrmann 25. Oktober 2019 

Einen Klubzwang hat es nicht gegeben, das beweist Mandl. Also: ist diese ÖVP noch wählbar????


5

0
 
 Ehrmann 25. Oktober 2019 

@SalvatoreMio: eine Resolution ist die veröffentlichte Beschlußfassung einer (polit.) Gruppe

-hier der EU-und hat keinen direkten Einfluß auf eine Gesetzgebung, jedoch einen massiven auf die Aufstellung der (ach so problematische) MENSCHENRECHTE, denen zuwiderzuhandeln politische Sanktionen zur Folge haben kann - eine besonders perfide Situation der heutigen Zeit, da (wie hier zu sehen) meist rein "populistische" Motive die Formulierung solcher "Rechte" bedingen können. Nur so ist die Abstimmung von Delegierten einer einstmals dem Christentum (daher dem NATURRECHT) verpflichte Partei für die Aufnahme eines RECHTES VON KINDSTÖTUNG UNTER DIE MENSCHENRECHTE!!!
NOTABENE:Diese Resolution hat keinen direkten Einfluß auf die indonesische Gesetzgebung, aber umso mehr auf die Gesetzgebung weltweit, da sich diese fast überall auf die Menschenrechte beruft!!!(Siehe auch "Menschenrechtsgerichtshof der Vereinten Nationen"). Wenn wir uns nicht massiv wehren, wird der Zwang zur Abtreibung, wie in Kanada, weiterwuchern,u. z.B. Ärzte,die nicht töten wollen, können nicht mehr n.Europa fliehen.


3

0
 
 SalvatoreMio 25. Oktober 2019 
 

EU - Indonesien (Strafrecht)

Kann mir jemand klarmachen, was die EU über Indonesien zu sagen hat?


5

0
 
 Joy 25. Oktober 2019 
 

Katastrophe


5

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

EU

  1. Dunkle Stunde für den europäischen Rechtsstaat
  2. EU-Initiative begünstigt Leihmutterschaft "durch die Hintertür"
  3. Europäisches Parlament: Abstimmung über neue Abtreibungs-Entschließung steht bevor
  4. EU-Parlament brüskiert Polen und Ungarn und erklärt Europa zur ‚LGBTIQ-Freiheitsraum’
  5. EU: Angriff auf konservatives polnisches Institut
  6. EU-Kommissions-Vize: Europa braucht mehr christliche Werte
  7. Chaldäischer Kardinal-Patriarch Sako appelliert an die EU
  8. Polen und Ungarn blockieren erfolgreich die „LGBTIQ-Rechte“ in der EU
  9. Nur 15 Prozent der Deutschen mit Schutz der EU-Grenze zufrieden
  10. Flüchtlingsströme könnten EU destabilisieren







Top-15

meist-gelesen

  1. Regensburger Bischof: 'Vielleicht müssen wir von der Kirchensteuer befreit werden'
  2. Die Geister, die wir riefen
  3. Der Teufel und die Linken
  4. "Covid-19 ist gefährlich, aber die Todsünde ist viel gefährlicher."
  5. Entspricht nicht den Rückmeldungen der Bischöfe – Hintergründe zu ‚Traditionis custodes’
  6. Jordan Peterson: Es ist ein Grundrecht, sich nicht impfen zu lassen
  7. Charlène von Monaco weist auf Trost im Glauben hin
  8. 'Herzlos-Pfarrer' - Kölner 'Sozialpfarrer' Meurer möchte 2G-Regelung in Zügen
  9. "Allahu Akbar": In Köln darf jetzt der Muezzin rufen
  10. Heute stöhnt unsere Mutter Erde und warnt uns!
  11. Das kommt auf dem synodalen Weg nicht vor
  12. Tolkien über den Sinn des Lebens
  13. Bistum Limburg beauftragt Kontaktpersonen für 'LSBTI-Menschen'
  14. Wer eine Kirche ohne sakramentales Amt wolle, breche ihr das Genick
  15. Forscher könnten Berg Sinai gefunden haben

© 2021 kath.net | Impressum | Datenschutz