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Unschuldig angeklagt und verurteilt

19. Mai 2021 in Buchtipp, 3 Lesermeinungen
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Das Gefängnistagebuch von George Kardinal Pell. Mit einem Vorwort von George Weigel.


Linz (kath.net)

Vier Jahre lang musste George Kardinal Pell Beschuldigungen, Ermittlungen, Prozesse, öffentliche Demütigungen und Rufmord erdulden. Ein australisches Berufungsgericht verurteilte ihn am 19. März 2019 wegen „sexuellen Missbrauchs zweier Chorknaben“ zu sechs Jahren Haft für eine Straftat, die er nicht begangen hatte. Direkt aus dem Gerichtssaal wurde er in Handschellen abgeführt. 

Kardinal Pell nutzte seine Zeit im Gefängnis als eine Art „ausgedehnter Exerzitien“. Täglich schrieb er in seinem Notizbuch spirituelle Einsichten, Erfahrungen im Gefängnis aus der ersten Zeit vom 27. Februar bis 13. Juli 2019, persönliche Gedanken über Ereignisse innerhalb und außerhalb der Kirche und bewegende Gebete nieder, die jetzt in Band I veröffentlicht werden.

George Pell, geb. 1941, verzichtete auf seine Karriere als aktiver Spieler in der höchsten Liga des Australian Football (AFL) zugunsten des Priesterberufs. Er studierte Philosophie und Theologie am Corpus-Christi-College in Werribee, an der Päpstlichen Universität Urbaniana in Rom und beendete sein kirchengschichtliches Doktoratsstudium 1971 an der Universität von Oxford. 1987 wurde er von Papst Johannes Paul II. zum Bischof ernannt. Von 1996 bis 2001 übte er das Amt des Erzbischofs von Melbourne und von 2001 bis 2014 des Erzbischofs von Sydney aus. Papst Franziskus ernannte George Kardinal Pell 2014 zum Präfekten des Wirtschaftssekretariats in Rom. Im Jahr 2017 wurde er wegen der Beschuldigungen des „sexuellen Missbrauchs zweier Chorknaben“ von allen Ämtern freigestellt.

kath.net Buchtipp
Unschuldig angeklagt und verurteilt
Von George Kardinal Pell
Geb., 416 Seiten
14,5 x 22,0 cm
ISBN 978-3-9479312-5-5
Media Maria 2021
Preis: Euro 25,60 


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  • Buchhandlung Christlicher Medienversand Christoph Hurnaus, Linz, für Bestellungen aus Österreich und Deutschland: buch@kath.net
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Lesermeinungen

 Christa.marga 20. Mai 2021 
 

Ein moderner Märtyrer

Kardinal George Pell ist in meinen Augen ein moderner Märtyrer. Er wurde denunziert von einer Gruppierung, die ihn des "sexuellen Missbrauchs" beschuldigten, an ihm ein Exempel statuieren wollten. Die Rechnung wäre beinahe aufgegangen, doch die Wahrheit hat letztendlich gesiegt. Viele Australier haben zu Kardinal Pell gehalten, das Verfahren neu aufgerollt und seine Unschuld bewiesen.

Kardinal Pell ist konservativ, er hat sich warnend bis besorgt zum Thema "Gender" geäußert, was vielen 'Mainstream-Menschen' und der LGTB-Lobby nicht passte, darum musste er 'weg vom Fenster', das ist meine persönliche Meinung.

Was ich bis heute nicht verstehen kann, ist, dass der Vatikan Kardinal Pell hat fallen lassen.


1
 
 67beraic 20. Mai 2021 
 

Vorverurteilungen

Es gelingt dem Vater der Lügen immer wieder dass wir irregeführt werden durch Presse und andere Medien und mit verurteilen. Wie sehr gilt auch das für andere Menschen die des sexuellen Missbrauchs verdächtigt werden! Da wäre zum einen die sogenannte Unschuldsvermutung aber noch viel mehr das was und das NT lehrt: "Du sollst nicht richten" Lk 6,37‒38.41‒42. Und dann die Vermutung : wie viele haben deswegen (wegen der Verurteilung von George Kardinal Pell) wohl ihren Kirchenaustritt verwirklicht?


3
 
 girsberg74 19. Mai 2021 
 

Das muss man einfach lesen,

mehr nicht.


2
 

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