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Schweiz: Pro Ecclesia lehnt Personalpolitik bei kath.ch ab

21. Dezember 2021 in Schweiz, 3 Lesermeinungen
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Die Bestellung der neuen Chefin vom Dienst sei eine ‚Provokation’. kath.ch habe offenbar kein Interesse an einer ausgewogenen Berichterstattung, kritisiert die Bewegung.


Baden (kath.net/PM/jg)

Die Katholische Volksbewegung Pro Ecclesia lehnt die jüngste Personalentscheidung des katholischen Schweizer Portals kath.ch ab. Mit der Bestellung von Jacqueline Straub (31) als Chefin vom Dienst sei eine Journalistin eingestellt worden, die sich in der Frage des Frauenpriestertums klar gegen die Lehre der Kirche stelle. Diese Frage sei von Papst Johannes Paul II. endgültig geklärt worden, erinnert Pro Ecclesia in einer Pressemitteilung.

Mit dieser Personalpolitik zeige sich, dass dem Vorstand des Vereins Katholisches Medienzentrum, der für kath.ch verantwortlich ist, nicht an einer ausgewogenen Repräsentierung des gesamten katholischen Spektrums gelegen sei. In der Pressemitteilung bezeichnet Pro Ecclesia die  Bestellung Straubs wörtlich als „Provokation“.

Der Stil und die grundsätzliche Ausrichtung von kath.ch sind von Pro Ecclesia bereits wiederholt bemängelt worden. Das Portal verstoße „immer wieder gravierend gegen die Leitsätze drei, ‚dialogische Gesprächskultur’, und vier, ‚Toleranz und Respekt gegenüber anderen Überzeugungen’, des Rahmenstatuts für die sprachregionale Medienarbeit der römisch-katholischen Kirche in der Schweiz vom 4. August 2014“. Auch die „Polemik, persönlichen Angriffe auf kirchliche Amtsträger und lehramtsferne Positionen von kath.ch stossen in weiten Teilen der katholischen Gläubigen auf Unverständnis und Ablehnung“, kritisiert Pro Ecclesia.

Die Bewegung lehnt es ab, dass katholische Gläubige über die Kirchensteuern „ein Medium mitfinanzieren müssen, welches ihre Werte und religiösen Gefühle immer wieder mit Füssen tritt“.

Jacqueline Straub tritt ihre Stelle mit 1. Januar 2022 an. Sie hat katholische Theologie in Freiburg im Breisgau, Freiburg (Schweiz) und Luzern studiert. Nach ihrem Studium hat sie als Journalistin gearbeitet.

 


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Lesermeinungen

 ottokar 21. Dezember 2021 
 

Hätte sich tatsächlich irgendwer eine glaubenstreue Lösung erhofft?

Eine solche Lösung haben doch unsere Oberhirten der Deutschschweiz garnicht gewünscht, denn sie stimmen mit der geistlichen Ausrichtung von Frau Straub durchaus überein.


3
 
 Smaragdos 21. Dezember 2021 
 

Als Antrittsgeschenk für ihre neue Stelle könnte man Frau Straub doch das Schreiben Ordinatio sacerdotalis in Glanzpapier schenken?


2
 
 AlbMag 21. Dezember 2021 
 

Relativismus innerhalb der kath. Theologie ist sinnlos!

Relativismus nennt man die Meinung, der Mensch habe nur Wahrheiten, die in bezug auf ein bestimmtes endliches System (nämlich die Ganzheit seines je einmaligen Empfindens), neben dem es andere gleichberechtigte Systeme gebe, richtig seien. Dieser Relativismus (als Satz von seiner allgemeinen Richtigkeit) ist schon darum sinnlos, weil ein solcher Satz sich selbst aufhebt, da er, bezogen auf ein bestimmtes System, von diesem als falsch abgelehnt werden kann. In der Theologie ist der Relativismus insofern eine sich verführerisch anbietende Theorie, als es so mühelos (zu mühelos, um wahr zu sein!) gelingt, die sich widersprechenden Religionen und theologischen Systeme untereinander zu „versöhnen”: jeder hat recht und keiner allein. Der Relativismus in der Theologie scheitert aber schon an der Sachbezogenheit der Aussagen und der Glaubensüberzeugung, daß die objektiven Wirklichkeiten und das Verhältnis zu ihnen, die nicht Sätze sind, heilsentscheidend sind. ...

www.ifit.website/?tag=relativismus


2
 

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