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Italien: Weniger Geld für die Kirche aus Einkommensteuer

14. August 2021 in Weltkirche, 1 Lesermeinung
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Erstmals weniger als 30 Prozent des zweckgewidmeten Teils der Einkommensteuer für die katholische Kirche.


Rom (kath.net/jg)

Die katholische Kirche Italiens erhält weniger Mittel aus der Einkommensteuer, die jeder italienische Steuerzahler einem bestimmen Zweck widmen kann. 2020 ist der Anteil zum ersten Mal unter 30 Prozent gesunken, berichtet Church Militant.

Das italienische Einkommensteuerrecht ermöglicht die Zweckwidmung von 0,8 Prozent der Einkommensteuer für religiöse, soziale oder humanitäre Einrichtungen. 2019 war der Anteil für die katholische Kirche aus diesem Topf noch 31,8 Prozent, 2020 waren es nur mehr 29,03 Prozent, wie das italienische Finanzministerium bekannt gab. Die Zahl der Steuerzahler, die ihren Anteil der katholischen Kirche widmete, sank von knapp über 13,1 Millionen auf 12 Millionen.


Die italienische Kirche erhielt 2019 noch 1,1 Milliarden Euro aus der zweckgewidmeten Einkommensteuer. Etwa 40 Prozent davon gehen in die Seelsorge und die Erhaltung des religiösen und kulturellen Erbes, wie die italienische Bischofskonferenz bekannt gab. Ungefähr 35 Prozent werden für Gehälter und Pensionen der Diözesanpriester verwendet. Darunter sind auch 400 Missionspriester, die in ärmeren Ländern wirken.

 


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Lesermeinungen

 ThomasR 14. August 2021 
 

Kampf mit der alten Messe in Italien birngt auch Früchte

auf der Ebene der Finanzen der Kirche

Die Massenaustritte betreffen beinahe ausschließlich die Gläubigen die im novus ordo aufgewachsen sind und in novus ordo (inkl. Wortgottesfeier statt Hlg. Messe am So) beheimatet sind.
Weg die Anzahl der Austritte über das Anbieten der alten Messe zu beschränken, wird nach Motu Proptrio Traditionis custodes schwieriger.


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