Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Glauben Katholiken an ‚Zeichen von den Toten’?
  2. Nur 0,001 Prozent der Deutschen bezeichnen sich als ‚divers’
  3. US-Präsident Biden gibt auf - Er zieht seine Präsidentschaftskandidatur zurück
  4. Audioinstallation mit pinken Schläuchen im Linzer Mariendom
  5. Um Gottes willen: ‚die Waffen nieder‘!
  6. Gab es am Fatima-Tag einen besonderen Schutz für US-Präsident Donald Trump?
  7. Höchste Austrittszahlen in Hamburg, Berlin und Limburg!
  8. Zeitung: Nackt-Spiele, Erfahrungs- und sogar „Masturbationsräume“ in Kitas?
  9. Der Geruch des Hirten
  10. Mailänder Erzbischof betont für Heiliges Jahr 2025 besonders das Beichtsakrament
  11. Kamala Harris – die anti-katholische Kandidatin der Abtreibungslobby
  12. Pariser Kirche wurde schwer antichristlich geschändet – Es wurde inzwischen ein Sühneritus begangen
  13. In Tirol finden sich keine neuen Ärzte mehr für Abtreibungen
  14. Umstrittene Marienstatue im Linzer Dom ist ‚Verneinung dessen, was Maria wirklich ist’
  15. Eucharistischer Kongress: Kein Platz für „Reform“-Gruppe ‚Association of U.S. Catholic Priests’

Von Russen verschleppt - Papst erhielt Gebetbuch von vermissten ukrainischen Ordensleuten

7. September 2023 in Weltkirche, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Redemptoristen Ivan Levytsky und Bohdan Heleta wurden im November 2022 in der Hafenstadt Berdjansk von russischen Truppen festgenommen - Seit Monaten keine Nachricht über ihren Verbleib


Rom/Kiew (kath.net/KAP) Papst Franziskus hat bei seiner Begegnung mit ukrainischen Bischöfen im Vatikan am Mittwoch auch ein Kreuz, ein Gebetbuch und ein Rosenkranz zweier griechisch-katholischer Ordenspriester erhalten, die vor zehn Monaten von russischen Truppen in der südostukrainischen Hafenstadt Berdjansk inhaftiert wurden und seither an einem unbekannten Ort festgehalten werden. Über das Schicksal und den Gesundheitszustand der beiden Redemptoristen Ivan Levytsky und Bohdan Heleta gebe es seit Weihnachten keine Nachrichten, berichtete der römische Pressedienst "Fides" (Donnerstag) unter Berufung auf Angaben aus der Kongregation vom Heiligsten Erlöser (Redemptoristen).


Man übergebe Franziskus die Gegenstände der beiden Priester "wie einen kostbaren Schatz", sagte der Kiewer Großerzbischof Swjatoslaw Schewtschuk laut Pressestelle des Sekretariats der Synode der Ukrainischen griechisch-katholischen Kirche (UGKK). Demnach baten die derzeit in Rom versammelten griechisch-katholischen Bischöfe den Papst, seine Bemühungen um die Befreiung von Kriegsgefangenen fortzusetzen und erwähnten dabei insbesondere die beiden Redemptoristen. Zum Zeitpunkt ihrer Verhaftung Mitte November 2022 waren Pater Ivan und Pater Bohdan Pfarrer und Vikar der griechisch-katholischen Kirche Mariä Geburt in der Hafenstadt Berdjansk in der Region Saporischschja, die damals unter russische Kontrolle kam.

Kurz nach der Verhaftung sendete der russische Fernsehsender "Zviezda" einen Ausschnitt des Verhörs von Levytsky. In den ausgestrahlten Bildern waren auf dem Gesicht des Priesters laut "Fides" sichtbare Zeichen körperlicher und geistiger Erschöpfung zu sehen. Die griechisch-katholische Kirche teilte später dem Hilfswerk "Kirche in Not" mit, sie verfüge über Informationen, wonach die inhaftierten Priester gefoltert werden.

Nach Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine und auch nachdem Berdjansk unter die Kontrolle russischer Soldaten geraten war, hatten die Priester beschlossen, in der Stadt zu bleiben, um ihren priesterlichen Dienst für die Menschen vor Ort fortzusetzen und Flüchtlingen und Menschen, die durch den Krieg in Not geraten waren, geistliche und humanitäre Hilfe zu leisten. Wie russische Medien berichteten, wurde den beiden Ordenspriestern bei ihrer Verhaftung vorgeworfen, sie hätten Sprengstoff und Waffen auf dem Kirchengelände und im Keller ihres Hauses versteckt.

 

Copyright 2023 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Fischlein 9. September 2023 
 

Ich befürchte, dass beide Patres

schon getötet wurden. Für die "Raschisten", wie die Ukrainer ihre Besatzer nennen, sind Menschen, die nicht russisch (sprechend und orthodox) werden wollen, ein Dorn im Auge. Es sind schon bekannte Fälle, dass solche Menschen getötet worden sind.
Trotzdem stirbt die Hoffnung zuletzt, deshalb beten wir für alle Verhafteten.


1
 
 Rosenzweig 8. September 2023 

Vielleicht auch - lieber gleich Beten-...

da brauchen Sie - werter @Adamo - nicht erst in "Anspannung" weilen -
denn durch unser GEBET gestärkt - wird sich Pp. Franziskus ganz sicher für die Freilassung auch DIESER! Zwei Ordensleute einsetzen. -

Wie Pp. Franziskus schon gleich nach Kriegsausbruch- Angriff auf die UKRAINE, ein sehr deutl.+ sicher mächtig segensreiches Zeichen gesetzt hatte...
25.März 2022 - Hochfest Maria Verkündigung- die WELT-WEIHE(!) an das Unbefl. Herz Mariens!

Und diese WEIHE möchte auch von uns Gläubigen gelebt sein - im tägl. Bemühen - im GEBET u. Opfer- GUTES zu tun u. allem Negativen keinen Raum mehr zu geben!

DAS ist mein tägl."Bemühen" u. bleibe dennoch immer wieder "auf der Strecke" ..- aber JEDES gleich AUFSTEHEN - sieht GOTT u. schenkt neu GNADE..!
So dankb. verbunden..


1
 
 Benno Faessler-Good 8. September 2023 
 

Klar die Heiligen Schriften sind Sprengstoff für die Russischen Antichristen!

Ich bin überzeugt dass die Gebete erhöhrt werden!


3
 
 Adamo 7. September 2023 
 

Jetzt bin ich gespannt, ob sich PF für die Freilassung

dieser beiden Ordensleute wirklich voll einsetzt!


2
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Russland

  1. Putins 'P.R.-Auge' blickt auf Österreich-Ungarn
  2. Wladimir Putin ist KEIN 'Geschenk Gottes'
  3. Ukraine: "An der Front gibt es keinen Atheisten"
  4. Russischer Diktator Putin "im Bann" von Schamanen
  5. Weihe Russlands und der Ukraine: Vatikanischer Mariologe sieht keinen Bezug zu Fatima
  6. Weihbischof Schneider: Freude über die Einladung des Papstes an Bischöfe zur Weihe Russlands
  7. Ökumenischer Patriarch Bartholomaios: ‚Stoppt diesen Horror! Stoppt diesen Krieg jetzt!’

Ukraine

  1. Was Trump mit der Ukraine wirklich vorhat
  2. 'Auf die russischen Mörder und Angreifer wartet das gerechte Urteil Gottes'
  3. Wie tief kann Kriegstreiber Putin noch sinken?
  4. 'BSW und AfD: Putins Hufeisen des Grauens'
  5. Augsburger Bischof Bertram Meier in Kiew zum mehrtägigen Besuch in der Ukraine
  6. Neue Aufregung rund um Franziskus-Äußerung zur Ukraine - Mut zur 'weißen Fahne'?
  7. Bischof von Odessa: "Wir kämpfen weiter, wir haben keine andere Wahl"







Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Eine Bitte an Ihre Großzügigkeit
  2. Gab es am Fatima-Tag einen besonderen Schutz für US-Präsident Donald Trump?
  3. Glauben Katholiken an ‚Zeichen von den Toten’?
  4. Höchste Austrittszahlen in Hamburg, Berlin und Limburg!
  5. Der Parteitag der Republikaner und ein Gebet zum Hl. Erzengel Michael
  6. Zeitung: Nackt-Spiele, Erfahrungs- und sogar „Masturbationsräume“ in Kitas?
  7. Um Gottes willen: ‚die Waffen nieder‘!
  8. Audioinstallation mit pinken Schläuchen im Linzer Mariendom
  9. Die Eucharistie führt zusammen
  10. In Tirol finden sich keine neuen Ärzte mehr für Abtreibungen
  11. Pariser Kirche wurde schwer antichristlich geschändet – Es wurde inzwischen ein Sühneritus begangen
  12. KATH.NET-Leserreisen 2025-2026 - ROM - MALTA - BALTIKUM - ISLAND und MEDJUGORJE
  13. Was Trump mit der Ukraine wirklich vorhat
  14. Bischof Strickland: "Stille Hirten" verraten Christus durch ihre Apathie
  15. US-Präsident Biden gibt auf - Er zieht seine Präsidentschaftskandidatur zurück

© 2024 kath.net | Impressum | Datenschutz