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IA-IA - Mehr ESEL für die BISCHÖFE

5. Oktober 2023 in Kommentar, 13 Lesermeinungen
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Ich erwarte Konsequenzen nach dem Klimaschreiben "Laudate Deum": Schluss mit CO2 intensiven päpstlichen Charter-Flugreisen. Jeder Bischof möge wieder auf einem Esel unterwegs sein, wie damals - Ein Kommentar von Roland Noé


Rom (kath.net/rn)

„Laudate Deum“ nennt sich die sogenannte „Apostolische Exhortation“ von Papst Franziskus über das Klima, neben Migration offensichtlich das Lieblingsthema des Argentiniers. Das Problem mit dem Schreiben:  Franziskus begibt sich damit auf ein Gebiet, wo jeder Laie genau so kompetent ist wie der Papst selbst. Nur mit 1-2 anonymen "Klimaschreibern" im Hintergrund aus Deutschland (?) wird auch ein Papst kein Klimaexperte, denn geschrieben haben den Text sowieso andere, unterschrieben hat es zweifelsfrei Franziskus.  Apropos: Zweifel an seinen Thesen lässt Franziskus an seinen Klima-Thesen nicht zu, er spricht zu nicht-dogmatischen Dingen in dogmatischer Absicht.

Der Klimawandel sei eine der größten Herausforderungen für die Gesellschaft und die globale Gemeinschaft, meint Franziskus zu Beginn. Das dürften weltweit viele ganz anders sehen, z. B. die Menschen in der Ukraine oder in anderen Ländern, wo es Krieg gibt. Viele Menschen kämpfen ums nackte Überleben, weil sie zu wenig zum Essen haben und auch in reichen Ländern wie Deutschland interessiert das Thema nur einen kleinen Prozentsatz der Jugendlichen, wie Umfragen zeigen.

„Wie sehr man auch versuchen mag, sie zu leugnen, zu verstecken, zu verhehlen oder zu relativieren, die Anzeichen des Klimawandels sind da und treten immer deutlicher hervor“, meint Franziskus. Hier übernimmt er die plumpe Rhetorik von gewissen Kreisen, wo Menschen, die skeptisch gegenüber manchen (!) „Klima-Thesen“ sind, als „Klima-Leugner“ verunglimpft werden. Es gibt weder Klima-Leugner noch Sonnen-Leugner. Wer solche Begriffe verwendet, zeigt, dass er an einem Meinungsaustausch nur bedingt Interesse hat. Eine gesunde Wissenschaft besteht aus Meinungen- und Gegenmeinungen und so klar ist die Wissenschaft beim Thema Klima eben nicht, wie es manche suggerieren möchten.

„Niemand kann ignorieren, dass wir in den vergangenen Jahren Zeugen von extremen Phänomenen, häufigen Perioden ungewöhnlicher Hitze, Dürre und anderem Wehklagen der Erde geworden sind, …“, schreibt Franziskus dann. Was an Fakten da ist, leugnet auch niemand. Wie sollte man auch?

Der Papst gibt dann zu, dass nicht jede einzelne Katastrophe automatisch auf den globalen Klimawandel zurückgeführt werden könne, er sieht es aber als „nachweisbar“, dass bestimmte von der Menschheit verursachte Veränderungen des Klimas die Wahrscheinlichkeit immer häufigerer und intensiverer Extremereignisse deutlich erhöhen.

Skurill sind die Einlassungen von Franziskus über Grönland. Er behauptet felsenfest, dass bei einem Anstieg von mehr als 2 Grad die Eisschilde Grönlands vollständig schmelzen würde. Und? Was beweist das? Hätte Franziskus die Fachzeitschrift „Science“ gelesen, hätte er gewusst, dass Grönland schon einmal vor über 400.000 Jahren eisfrei und  grün war. Die eisfreie Tundra-Landschaft war damals laut FAZ geprägt von Moosen und Sträuchern, möglicherweise sogar von einigen Bäumen und umherstreifenden Mammuts. Solche Aussagen des Papstes suggerieren etwas und beweisen eben nichts.


„In den vergangenen Jahren hat es nicht an Personen gefehlt, welche diese Beobachtung kleinreden wollten. Sie führen vermeintlich wissenschaftlich fundierte Daten an, wie die Tatsache, dass der Planet schon immer Phasen der Abkühlung und Erwärmung hatte und haben wird.“  Merkwürdig: In der Öffentlichkeit hat man zumindest im deutschen Sprachraum eher das Gefühl, dass Medien und die meisten Politiker ein Thema vor allem "hochreden" wollen.

Ob Franziskus damit prominente Wissenschaftler wie Professor Fritz Vahrenholt (SPD), früherer Umweltsenator in Hamburg und ehemaliger Windkraft-Manager, gemeint hat, der noch im Juli bei „Schuler! Fragen, was ist“ daran erinnert hat, dass weder die Waldbrände noch die Orkane noch sonst Extremwetterereignisse zugenommen haben“. Vahrenholt leugnet keineswegs die Erwärmung der Erde, sieht aber Kohlendioxid eben nicht als einzige Ursache dafür. „Ja, es ist wärmer geworden. Es ist überhaupt gar keine Frage. Wir haben eine Erwärmung von ungefähr einem Grad weltweit seit 150 Jahren.“

Global gesehen gehe es gerade um 0,1 bis 0,2 Grad pro Jahrzehnt. für ihn sei aber deswegen Panik überhaupt gar nicht angesagt, weil wir uns nämlich in einer Phase des warmen Atlantiks befinden. Diese Phase begann 1985, daher gäbe es jetzt einen zusätzlichen Schub. Das Schöne ist, dass wir demnächst sehen werden, dass der Atlantik wieder in seine kältere Phase zurückkommen werde. Diese wechsle so alle 30-60 Jahre. Deswegen sei Panik überhaupt nicht angebracht.
 

Bei reinen Wissenschaftsthemen wie das Klima-Thema werde ich auch weiterhin bevorzugt Wissenschaftlern glauben als einem Papst. Daher bin ich ein großer Fan der Solarenergie und nützte dies soweit es geht, auch die Zeilen dieses Kommentars wurde von Sonnenergie unterstützt.

„Der menschliche – „anthropogene“ – Ursprung des Klimawandels kann nicht mehr bezweifelt werden", behauptet Franziskus und verweist dann auf Konzentration der Treibhausgase in der Atmosphäre usw. Wie bitte? Ein Papst schafft es nicht, klare Aussagen beim Thema Homo-Segnung oder anderen Themen abzugeben, möchte uns jetzt aber über „globale Erwärmung“ und „Emissionen“ einen "Wissenschafts-Vortrag halten.

Dann bedauert Franziskus, dass die „Klimakrise“ nicht gerade eine Angelegenheit sei, die die großen Wirtschaftsmächte interessiere, die sich um den höchstmöglichen Profit zu den geringstmöglichen Kosten und in der kürzestmöglichen Zeit bemühen. Wie bitte? In der gesamten EU sollen Verbrenner-Autos ab 2035 verboten werden, E-Autos werden gepusht ohne Ende. Selbst im „dreckigen China“ gibt es über 100 E-Auto-Anbieter. Weltweit boomt die Solar-Industrie, viele große Firmen sind auf den Green-Energy-Zug aufgesprungen. Wo bitte lebt der Papst? In Europa wohl nicht.

„Ich sehe mich gezwungen, diese Klarstellungen, die offenkundig erscheinen mögen, aufgrund bestimmter abschätziger und wenig vernünftiger Meinungen vorzunehmen, die ich selbst innerhalb der katholischen Kirche vorfinde“, meint Franziskus. Was er genau damit meint, erklärt er nicht. Bei dem Thema „Klima“ interessiert mich übrigens – um es nochmals zu betonen – die Meinung von Kirchenvertretern nur peripher. Viel spannender sind die wirklichen Experten und was vernünftig ist und was nicht, entscheidet bei einem wissenschaftlichen Thema nicht der Papst.

Zumindest in einem Punkt liegt Franziskus richtig „Bestimmte apokalyptische Diagnosen erscheinen oft wenig vernünftig oder unzureichend begründet.“ Das ist eine klare Absage an die Klima-Kleber-Hysteriker, die er später dann relativiert , wenn er meint „Auf Klimakonferenzen ziehen die Aktionen von sogenannten „radikalisierten“ Gruppen oft die Aufmerksamkeit auf sich. In Wirklichkeit füllen sie jedoch eine Lücke in der Gesellschaft als Ganzer, die einen gesunden „Druck“ ausüben müsste…" Also sympathisiert Franziskus nun mit den Klima-Kleber-Hysterikern oder doch nicht? Rätsel über Rätsel.

Doch dann wird es wieder verwirrend. „Alles ist miteinander verbunden“ und „Niemand rettet sich allein“. Wie bitte? Das wussten wir schon seit 2000 Jahren, dass sich kein Mensch allein retten kann. Nur JESUS rettet! Vielleicht könnte der Papst an diese Grundweisheit auch ab und zu erinnern.

Schließlich leistet der Papst noch einen Beitrag für große Verschwörungstheorien. Franziskus spricht dazu von globalen Krisen wie die Finanzkrise und die Covid-19-Krise. „In der Tat scheint es, »dass die tatsächlichen Strategien, die sich im Anschluss daran weltweit entwickelt haben, auf mehr Individualismus und weniger Integration zielten, auf mehr Freiheit für die wahren Mächtigen, die immer ein Hintertürchen finden«.“ Die wahren Mächtigen? So ähnlich tönnte es während der Covid-Epidemie auch in unzähligen Telegram-Gruppen.

Ich gebe es zu: Ab Kapitel 44 habe ich das Papst-Schreiben nur mehr überflogen. Denn mich interessiert einfach nicht, was ein Kirchenoberhaupt zu jeder einzelnen Klimakonferenz seit 1980 sagt und mein Desinteresse dürfte vermutlich keine beichtwürdige Materie sein. Mit der fast vollständigen Lektüre des Schreibens gehöre ich ohnediese schon zu der Promille der Katholiken, die das Schreiben überhaupt lesen werden.

Doch am Ende des Schreibens werde ich wieder hellwach, denn Franziskus schreibt: „Wenn wir bedenken, dass die Emissionen pro Person in den Vereinigten Staaten ungefähr doppelt so hoch sind wie die eines Einwohners von China und circa siebenmal so hoch wie der Durchschnitt der ärmeren Länder, dann können wir bekräftigen, dass eine umfassende Veränderung des unverantwortlichen Lebensstils, der mit dem westlichen Modell verbunden ist, eine bedeutende langfristige Wirkung hätte“

Ah, nun kommt die große Ankündigung: Der Päpstliche Beitrag zur Reduktion von C02-Emissionen! Wird Franziskus jetzt die „unverantwortlichen Flugreisen“ einstellen, denn diese Charterflüge sollen doch besonders emissionsreich sein? Das erzählten uns die Klimaexperten doch täglich.  Das wäre mal eine „Good News“ – keine CO2-intensiven Pressekonferenzen mehr auf 11.000 Meter Höhe. Ich lese weiter und war in Vorfreude auf solche Ankündigungen, doch sie kamen nicht.

Ich hatte auch die Hoffnung, dass Franziskus ankündigen werde, dass die Kirchenoberen jetzt endlich wieder emissionsfrei durch die Gegend reiten, auf einem Esel, wie damals zu Zeiten des Gründers des Christentum. Auch das E-Auto soll ja nicht so klimafreundlich sein, denn - Überraschung! - der Strom kommt zwar aus der Steckdose, kann aber weiterhin "stinken", zumindest in Deutschland, seitdem die Grünen die Braunkohlekraftwerke wieder hochgefahren haben.

Aber Schluss mit dem „unverantwortlichen Lebensstil“. Jeder Bischof sollte sich wieder einen Esel für seinen Bischofshof besorgen. Wenn schon „Klima-Religion“, dann bitte richtig und mit „umfassender Veränderung“, wie der Papst das fordert. Ich freue mich, wenn demnächst Marx, Bätzing, Schönborn & Co. in Zukunft die Pfarrvisiten auf dem Esel durchführen werden.

P.S.: Kleine Anregung: Vielleicht sollten sich die „Klimakleber“ doch mal beim Vatikan festkleben und  „Schluss mit Flugreisen für Päpste“ fordern.

BUCHTIPP: Die Gretchenfrage: Wie hoch ist der natürliche Anteil an der modernen Klimaerwärmung? „Was Sie über den Klimawandel wissen sollten. Unerwünschte Wahrheiten.“ In einem Buch der Klimaexperten Fritz Vahrenholt und Sebastian Lüning finden Sie erstaunliche Antworten, die Klimapaniker verunsichern könnten -  https://www.kath.net/news/81137

 


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Lesermeinungen

 Benno Faessler-Good 8. Oktober 2023 
 

Mit welchem Brennmaterial kochte die Mutter Gottes?

@Paddel

Danke für diesen Denkanstoss!

Ich stelle mir nun die Frage, woher die damals die Kohle kam und wie sie transportiert wurde?

Wie billig oder wie teuer war die Kohle im Vergleich zu Holz?

Leider konnte ich keine Angaben und Hinweise im sehr interessanten und lehrreichen Buch finden:

"Mit Hacke und Schaufel Jesus auf den Spuren";

Autor Karl-Heinz Fleckenstein

Ein interessantes Kapitel auf Seite 70 und folgende:

"Die Wohngrotte des Josef von Nazaret"

Ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen.


0
 
 Paddel 7. Oktober 2023 

Jesus hat mit Kohle geheizt...

Vielleicht sollten wir mal die Heilige Schrift lesen...
War die Sintflut auch wegen des CO2?

Hungersnöte, Dürre, Überschwemmung... davon kann man im alten Testament lesen. Ob diese Kathastrophen zu- oder abgenommen haben im Weltenlauf, wer kann da schon zuverlässige Aussagen machen? Dass der Umgang mit Ressourcen und mit unserer Schöpfung oft fragwürdig ist, das stell ich nicht in Frage. Trotzdem finde ich, ist das eigentliche Problem die Glaubens- und nicht die Klimakrise! Denn wer sich vor Gott verantwortet, der geht automatisch ordentlich mit den Ressourcen, mit der Natur und mit den Mitmenschen um. Deshalb setzt die Heilung jedeweder Krise zuerst die Heilung der Gottesbeziehung voraus. Das und nichts anderes ist der Job des Heiligen Vaters.


0
 
 Fischlein 6. Oktober 2023 
 

@marybe

"Soweit so richtig. Im selben Artikel ist auch erwähnt, dass der Meeresspiegel um 1,4 m höher war als jetzt. "
Es müsste Ihnen auch bekannt sein, dass unter dem heutigen Meeresspiegel frühere Siedlungen im Ärmelkanal festgestellt wurden.
Tausende Jahre vor der "durch die Klimaaktivisten verdammten"Industrialisierung, die durch zusätzliche "Produktion" von CO2 das Klima killen sollte, war der Meeresspiegel deutlich tiefer.
Welche Autos oder Fabriken (Flugzeuge?) haben beigetragen, dass der Meeresspiegel gestiegen ist?


2
 
 Johannes14,6 6. Oktober 2023 
 

Die Bewahrung der Schöpfung

Ein bescheidener, um "Nachhaltigkeit" bemühter Lebensstil, vor allem auch Reduktion der Tausenden neuer chemischer Substanzen,Plastikmüll und Mikroplastik, was alles Organismen und Menschen und die Umwelt belasten - in diesem Sinn kann die Kirche mahnen, eine Richtung vorgeben, ohne jedoch dogmatisch zu werden.

Im Hinblick auf Klimawandel und CO2 Reduktion sich den Forderungen von UN vorbehaltlos anzuschließen und mit Autorität des Papstes zu vertreten, ist ABZULEHNEN und m.E. ein Irrweg.


2
 
 marybe 6. Oktober 2023 

Holland und der Meeresspiegel

"bei der Logik wäre Holland dann schon längst verschwunden, ist es nicht." - Ich habe bewusst zuerst von Inseln gesprochen, denn Inseln kann man nicht einfach so mit einem hohen Damm rundherum ausstatten. Woher das Material für den Damm nehmen? Von den Inseln selbst? Oder vielleicht per Flugzeug oder Frachter antransportieren? Also umweltneutral wäre ein Deichbau nier nicht, und wohl auch nicht machbar.

Ja, es stimmt, Holland hat dem Meer in jahrhundertelanger Kleinarbeit Land abgerungen, im wahrsten Sinne des Wortes. Aber vergessen wir bitte nicht, dass Holland keine Insel ist, sondern Festland.

Es ist auch schwierig, Städte wie New Orleans mit Dämmen abzuschotten, und noch schwieriger bei Städten in Afrika. Und der unten angeführte Artikel beleuchtet die Tatsache, was das für den Norden Deutschlands bedeutet.

www.ingenieur.de/technik/fachbereiche/umwelt/meeresspiegelanstieg-ueberdimensionaler-damm-soll-unsere-kuesten-schuetzen/


0
 
 marybe 6. Oktober 2023 

von Klimaklebern .....

Den Satz „Auf Klimakonferenzen ziehen die Aktionen von sogenannten „radikalisierten“ Gruppen oft die Aufmerksamkeit auf sich. In Wirklichkeit füllen sie jedoch eine Lücke in der Gesellschaft als Ganzer, die einen gesunden „Druck“ ausüben müsste…" (ich habe übrigens das ganze Schreiben gelesen, keine Sorge) - Impliziert das ein Gutheißung der "Klimakleber"? Das habe ich mich auch gefragt. Ich denke aber NEIN, denn Papst Franziskus schreibt von Aktivisten bei Klimakonferenzen: da gab es bis jetzt noch keine Klimakleber, und auch bei COP28 in Dubai sehe ich da keine große Gefahr.

Ich bin wirklich kein Freund von "Klimaaktivisten", insbesondere solchen, die sich auf die Strasse "ankleben". Es gibr aber auch Klimaaktivisten, die sehr sinnvolle Dinge auf den Weg bringen, siehe zB die Ausarbeitung eines Fossil Fuel Non-Proliferation Treaty.

www.youtube.com/live/087P_7HgxsQ?si=PJvfatYEm1-p1PUG&t=1207


0
 
 Gandalf 6. Oktober 2023 

@marybe

"Im selben Artikel ist auch erwähnt, dass der Meeresspiegel um 1,4 m höher war als jetzt. Das würde viele Inseln verschwinden lassen, und etliche Hafenstädte weltweit." - NEIN, das stimmt nicht, bei der Logik wäre Holland dann schon längst verschwunden, ist es nicht. Die Menschheit ist fähig, sich auf Veränderungen einzustellen. Dazu ein Buchtipp - Fritz Vahrenholt - U.a. er, aber auch andere haben diese Behauptung schon längst widerlegt. Holland befindet sich bis zu 7 Meter unterm Meeresspiegel UND wurde nicht überschwemmt, weil man rechtzeitig mit Deichbauten usw. vorgesorgt hat.


2
 
 marybe 6. Oktober 2023 

Grönland und der Meeresspiegel

Sie schreiben: "Skurill sind die Einlassungen von Franziskus über Grönland. Er behauptet felsenfest, dass bei einem Anstieg von mehr als 2 Grad die Eisschilde Grönlands vollständig schmelzen würde. Und? Was beweist das? Hätte Franziskus die Fachzeitschrift „Science“ gelesen, hätte er gewusst, dass Grönland schon einmal vor über 400.000 Jahren eisfrei und grün war. Die eisfreie Tundra-Landschaft war damals laut FAZ geprägt von Moosen und Sträuchern, möglicherweise sogar von einigen Bäumen und umherstreifenden Mammuts."

Soweit so richtig. Im selben Artikel ist auch erwähnt, dass der Meeresspiegel um 1,4 m höher war als jetzt. Das würde viele Inseln verschwinden lassen, und etliche Hafenstädte weltweit.

Interessant ist auch die Meinungsumfrage im selben Artikel: 56 % sind besorgt bezüglich des Klimawandels. Das passt nicht ganz zu Ihrer Einschätzung, dass "in reichen Ländern wie Deutschland das Thema nur einen kleinen Prozentsatz der Jugendlichen interessiert, wie Umfragen zeigen."

www.faz.net/aktuell/wissen/erde-klima/groenland-war-vor-400-000-jahren-fast-eisfrei-steigender-meeresspiegel-19070716.html


0
 
 JP2B16 5. Oktober 2023 
 

Und Luisa Neubauer darf dazu im Vatikan eine Rede halten ...

...man kann nur noch staunen...und BETEN!!!

www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/luisa-neubauer-rede-vatikan/


4
 
 Sol 5. Oktober 2023 
 

Wo ist das Problem?

Ein Klimaexperte prognostizierte einmal, dass ohne Klimaschutzmaßnahmen in zwanzig Jahren in Hamburg klimatische Verhältnisse wie in Südfrankreich herrschen würden.
Ein weiterer Experte sagte für Frankfurt Temperaturen wie in Madrid voraus.
Bei diesen Aussichten frage ich mich: "Wo ist das Problem?"


3
 
 Johannes14,6 5. Oktober 2023 
 

Erwartungsgemäß positiv die Aufnahme bei deutschen Bischöfen

Was nicht verwundert, scheint doch "MAINSTREAMKONFORMITÄT" das bevorzugte Kriterium bischöflicher Äusserungen zu sein..

"Das neue päpstliche Mahnschreiben zum Klimaschutz stößt bei Kirchenvertretern in Deutschland auf große Zustimmung. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing, sprach am Mittwoch von einem eindringlichen klimapolitischen Weckruf. Auch Hilfswerke [Misereor und Adveniat] würdigten das zwölfseitige Papier, in dem Papst Franziskus die Menschheit dazu aufruft, rasch und umfassend gegen die Erderwärmung vorzugehen, als wichtiges Signal.

In Deutschland sei auch für die Kirche noch Luft nach oben beim Klimaschutz, so Bätzing."

+ Bashing der Kritiker als Klimawandel-Leugner.
Kommt mir irgendwie bekannt vor...


5
 
 Jothekieker 5. Oktober 2023 
 

Schuster bleib bei Deinen Leisten

Der Papst sollte sich darum bemühen, "Worte ewigen Lebens" zu verkünden.


6
 
 Johannes14,6 5. Oktober 2023 
 

Was bedeutet "apostolische Exhortation"

ein päpstliches Mahnschreiben, ein Lehrschreiben, vergleichbar einer Ezyklika ?
Welche Verbindlichkeit, welche Autorität beansprucht der Papst damit ?

Und Kompliment an Gandalf, daß Sie es bis Kapitel 44 geschafft/ sich angetan haben !

Und was die wunderbaren Esel betrifft, würde ich mich mal für den TIERSCHUTZ stark machen, nicht nur im Hinblick auf Kardinal Marx - die Tiere haben ja ein feines Sensorium und spüren, WIE jemand gesinnt ist. Vielleicht würden Sie bei der derzeitigen Besetzung des Bischofs- und Kardinalskollegiums "stumm vor Glück" einfach stehenbleiben und den Transport verweigern..und Schläge riskieren.

Und ESEL kennen ihren HERRN:

"Der Ochse kennt seinen Besitzer und der Esel die Krippe seines Herrn; Israel aber hat keine Erkenntnis, mein Volk hat keine Einsicht" (Jes 1,2-3).

"Das Tier lässt das Futter liegen, neigt den Kopf bis zu den Hufen hinunter, nähert sich dem Heiligen und kniet vor dem Sakrament des Leibes Christi nieder." (Hl. Antonius)

www.santantonio.org/de/content/das-maultier-der-esel


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