Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:









Top-15

meist-diskutiert

  1. Andere Leeren – Krippen auf dem Petersplatz. La Piazzetta
  2. Warum wir am 21. Dezember 2020 unbedingt den Himmel beobachten sollten!
  3. Schluss mit dem Verbot von öffentlichen Gottesdiensten!
  4. Erscheint uns wieder der Stern von Bethlehem?
  5. „In Chur steht das Schicksal der Kirche in einem der reichsten Länder auf dem Spiel“
  6. Zur Nichtwahl eines Churer Bischofs durch das Domkapitel
  7. Allein den Betern kann es noch gelingen - Schicken Sie uns Ihr Anliegen!
  8. 'Gender-Dreck' - Deutsches Gericht verurteilt Pastor Olaf Latzel
  9. "Und dann kam der November 2020"
  10. Papst: Messritus aus Zaire mögliches Modell für Amazonas-Liturgie
  11. Twitter erlaubt Hashtag #FuegoAlClero, der die lebendige Verbrennung von Priestern fordert!
  12. Propagandaexpertin warnt: COVID-Isolierung dient offensichtlich der sozialen Kontrolle
  13. O Heiland, reiß die Himmel auf, herab, herab vom Himmel lauf!
  14. Wien: 'Tot den Christen'-Aufruf im Gemeindebau
  15. US-Bischof fordert: Keine Impfung, die mit Hilfe abgetriebener Babys entwickelt wurde

Vatikanzeitung verteidigt Abkommen des Heiligen Stuhls mit China

23. Oktober 2020 in Weltkirche, 7 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


"Osservatore": Nicht Geopolitik, sondern Einheit zwischen Papst, Bischöfen und Ortskirchen im Fokus der verlängerten vorläufigen Vereinbarung mit Peking


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Der Vatikan hat sein am Donnerstag verlängertes Abkommen mit China verteidigt. Die Übereinkunft zur Ernennung katholischer Bischöfe sei kirchentheologisch und seelsorglich motiviert, heißt es in einem Beitrag der halbamtlichen Vatikanzeitung "Osservatore Romano", der zusammen mit dem Kommuniqué verbreitet wurde. Einige "Missverständnisse" rührten daher, dass man den Vertrag mit Absichten, Ereignissen oder politischen Fragen in Verbindung bringe, die mit dem Abkommen nichts zu tun hätten. Zugleich spricht die Zeitung von "sehr leidvollen Situationen" in China und Defiziten bei der Religionsfreiheit. Die Frage diplomatischer Beziehungen findet keine Erwähnung.


Der Heilige Stuhl und China hatten am Donnerstag ein vor zwei Jahren geschlossenes Abkommen zu Bischofsernennungen um weitere zwei Jahre probehalber verlängert. Der Inhalt ist weiterhin nicht im Wortlaut bekannt. Vorwürfe gegen den Vatikan lauten, er falle mit dem Abkommen regierungskritischen Christen in den Rücken und setze angesichts anhaltender Menschenrechtsverletzungen in China seine moralische Autorität aufs Spiel.

Der Artikel im "Osservatore" hebt hervor, zum ersten Mal seit vielen Jahrzehnten stünden alle katholischen Bischöfe in China in Gemeinschaft mit dem Papst; in Zukunft gebe es keine illegitimen Bischofsweihen mehr. Derzeit seien mehrere Verfahren für neue Bischofsernennungen in unterschiedlichen Stadien in Gang. Dabei betont der Beitrag, die Übereinkunft adressiere "nicht alle offenen Fragen oder die Situationen, die für die Kirche weiterhin Anlass zur Besorgnis geben".

"Zutiefst ekklesiologische Frage" im Fokus

Die Zeitung weist geopolitische Deutungen des Abkommens zurück. Stattdessen gehe es um eine "zutiefst ekklesiologische Frage", nämlich die Einheit zwischen Papst, Bischöfen und Ortskirchen. Als weiteres Ziel wird genannt, man wolle "den lange Zeit geteilten chinesischen Katholiken helfen, Zeichen der Versöhnung, der Zusammenarbeit und der Einheit für eine neue und wirksamere Verkündigung des Evangeliums in China zu setzen".

Die Vorarbeiten zu dem Vertrag reichten noch in die Amtszeit Benedikts XVI. (2005-2013) zurück, unterstreicht der Beitrag. Der Heilige Stuhl sei sich aktueller Probleme bewusst; so dränge man auf eine "fruchtbarere Ausübung der Religionsfreiheit". Dieser Weg sei "lang und nicht ohne Schwierigkeiten", so die Vatikanzeitung.

Copyright 2020 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich

 Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Adamo 23. Oktober 2020 
 

Ist mit diesem geheimnisvollen Chinaabkommen den dortigen Christen geholfen?

Aberhaupt nicht.

Die kommunistische chinesische Praxis sieht völlig anders aus!


6

0
 
 Winrod 23. Oktober 2020 
 

Gehen Zusammenarbeit und Versöhnung über die Wahrheit?


4

0
 
 Bene dikt 23. Oktober 2020 
 

Wahrheit - Geheimverträge

Ich verstehe immer noch nicht, wie es in der Kirche (ungehindert/ungestraft/konsequenzlos) Geheimabkommen geben kann.
Aber da ja mittlerweile alles pervertiert ist, muss das wohl so sein.

Satan will schließlich auch ein Sahnehäubchen auf seiner Geburtstagstorte.

Mich ärgert das.


2

2
 
 hape 23. Oktober 2020 

@Uwe Lay

Gute und berechtigte Frage. Herzlichen Dank dafür, dass Sie das klargestellt haben. Die Sachlage war mir durchaus bekannt, aber ich hatte das ausgeblendet. Zweifel habe ich trotzdem, weil ich einen Unterschied sehe, zwischen der Loyalität gegenüber dem Parteivorsitzenden der kommunistischen Partei Chinas und gegenüber dem Ministerpräsidenten eines deutschen Bundeslandes.


1

1
 
 Uwe Lay 23. Oktober 2020 
 

Zu hape: Bischöfe in Deutschland

Wikipedia: "Die Politische Klausel bezeichnet im Kirchenrecht zwischen dem Vatikan und deutschen Staaten das Recht der deutschen staatlichen Institutionen, in Deutschland einer Ernennung kirchlicher Würdenträger durch den Papst aus politischen Gründen nicht zuzustimmen und damit eine Ernennung nicht gewünschter Amtsträger zu verhindern." In Deutschland kann nur der Bischof werden, gegen den
die jeweilige Landesregierung nichts einzuwenden hat. Sind deshalb alle Bischöfe Deutschlands illegitime, weil sie in einer Gemeinschaft mit den Regierungsparteie sich befinden?
Uwe C. Lay


4

1
 
 bücherwurm 23. Oktober 2020 

An einen User hier, der vor kurzem was geschrieben hat:

Wenn Sie Ihre Beiträge hier lesen wollen, dann sollten Sie Ihre Ausdrucksweise mäßigen!


2

0
 
 hape 23. Oktober 2020 

Da staunt der Laie, und der Fachmann wundert sich.

Wie können denn Bischöfe in Gemeinschaft mit dem Papst stehen, die zugleich in Gemeinschaft mit dem kommunisitschen Regime stehen? Die Bischofsweihe ist doch nicht nur ein formaljuristischer Akt, sondern auch an das inhaltliche Glaubensbekenntnnis gebunden. Wenn aber Gott an erster Stelle steht, kann dort nicht zugleich der Parteivorsitzende stehen. Niemand kann zwei Herren dienen; er wird entweder den einen hassen und den andern lieben oder er wird zu dem einen halten und den andern verachten. (Mt 6,24)


6

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu









Top-15

meist-gelesen

  1. Warum wir am 21. Dezember 2020 unbedingt den Himmel beobachten sollten!
  2. Schluss mit dem Verbot von öffentlichen Gottesdiensten!
  3. „In Chur steht das Schicksal der Kirche in einem der reichsten Länder auf dem Spiel“
  4. kath.net-PAULUS-Leserreise: Fronleichnam auf Malta - Mit Michael Hesemann und P. Leo Maasburg
  5. Zur Nichtwahl eines Churer Bischofs durch das Domkapitel
  6. "Und dann kam der November 2020"
  7. Twitter erlaubt Hashtag #FuegoAlClero, der die lebendige Verbrennung von Priestern fordert!
  8. Andere Leeren – Krippen auf dem Petersplatz. La Piazzetta
  9. Eine seltsame Botschaft auf Twitter von Erzbischof Schick
  10. 'Gender-Dreck' - Deutsches Gericht verurteilt Pastor Olaf Latzel
  11. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre DRINGENDE Hilfe!
  12. Allein den Betern kann es noch gelingen - Schicken Sie uns Ihr Anliegen!
  13. Als der Terror begann, verschanzten sich die Jugendlichen in der Kirche
  14. Die 13 neuen Kardinäle im Kurzporträt. Der Weg des Lebens und der Geschichte
  15. Hohe Vertreter der Kirche haben das Kerngeschäft der Seelsorge verlassen

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz