Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Tohuwabohu im Bistum Chur: Liturgiemissbrauch und Messsimulationen durch Gemeindeleiterin
  2. Salzburger Erzbischof Lackner verteidigt Jungfrauenweihe im Dom
  3. „Das ging selbst einigen CSD-Fans zu weit und sorgte für Aufregung innerhalb der Homo-Szene“
  4. Maria 1.0 schreibt offenen Brief an DBK-Vorsitzenden Bischof Bätzing
  5. Papst Franziskus empfängt zum vierten Mal Transsexuelle
  6. Georgia ermöglicht steuerliche Begünstigungen für ungeborene Kinder
  7. Theologe: Christen sollten sich bei Kommentaren in den Sozialen Medien zurückzuhalten
  8. Archie wurde getauft und in die katholische Kirche aufgenommen!
  9. Potsdam: Vergünstigte Sondertarife für Katholiken und Protestanten bei Strom und Gas
  10. FAZ: „Die Sprachgemeinschaft erziehen zu wollen ist eine Anmaßung der öffentlich-rechtlichen Sender“
  11. Psychologin Stefanie Stahl warnt davor, Kinder zu früh in die Kita zu geben
  12. „Gender widerspricht sich selbst“
  13. GENDERIRRSINN bei Audi: "Der_die BsM-Expert_in ist qualifizierte_r Fachexpert_"
  14. Die Synodale Parallelgesellschaft
  15. Ein Blick auf kirchliche Zahlen und Daten zeigt den Grad der Entfremdung

Mel Gibson: ‚Ich bin ein Sünder, aber ich kenne den Unterschied zwischen Hirten und Mietling’

17. September 2021 in Weltkirche, 7 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Schauspieler und Regisseur Mel Gibson über angepasste katholische Bischöfe: Sie tolerieren jede Art von Unsinn, aber wenn einer ihrer Priester etwas sagt, das an den rechten Glauben erinnert, weisen sie diesen zurecht - VIDEO


Flossmoor (kath.net/jg)

Der Schauspieler und Regisseur Mel Gibson („Die Passion Christi“) hat in einem kurzen Video für die Gruppe „Coalition for Canceled Priests“ (dt. „Koalition für gekündigte Priester“) die angepasste Haltung vieler römisch-katholischer Bischöfe kritisiert. Das Video ist auf der Internetseite der Gruppe und auf der Videoplattform YouTube abrufbar.

Die „Coalition for Canceled Priests“ setzt sich für die überlieferte katholische Lehre ein. Am 12. September hielt die Gruppe eine Veranstaltung in Rockford (US-Bundesstaat Illinois) ab, mit der sie die Aktion „40 Wochen für Priester“ eingeleitet hat. Die Aktion möchte die Kirche und die Priester durch Gebet und Fasten stärken und unterstützen.

Gibson nahm ein kurzes Video für die Veranstaltung auf. In lockerem Plauderton erwähnte er zunächst, dass er selbst eine Reihe gekündigter Priester kenne. Diese hätten ihre Stellung aber nicht verloren, weil sie ein Verbrechen begangen hätten. Sie würden von ihren eigenen Bischöfen verfolgt, die zwar „jede Art von Unsinn“ tolerieren würden. Sobald aber ein Priester irgendetwas äußern würde, das an den rechten Glauben erinnere, würden sie sofort aufspringen und diesen Priester zurechtweisen, an den Rand drängen und ihr bestes Tun, um ihn aus dem Amt zu bringen.

Er sprach dann kurz über seine eigenen Erfahrungen mit Bischöfen in den USA, als er sie um Unterstützung für den Film „Die Passion Christi“ gebeten hatte. „Diese Männer konnten nicht schnell genug von mir wegkommen“, sagte er wörtlich. Bis auf wenige Ausnahmen habe kein Bischof Interesse an dem Film gezeigt, sagte Gibson, der anschließend grundsätzliche Überlegungen zur Entwicklung der Kirche in den letzten Jahrzehnten anstellte.

Er stimme Erzbischof Carlo Maria Viganò zu, der die Wurzeln der gegenwärtig zu beobachtenden „Erosion der Kirche“ in den Reformen des II. Vatikanischen Konzils verortet habe. Er sei selbst ein sündiger Mensch, betonte der Schauspieler, „aber ich kenne den Unterschied zwischen einem Hirten und einem Mietling“. Die überwiegende Mehrheit dieser Bischöfe bestehe aus Mietlingen, sagte er. „Meine Frage lautet: Wer mietet sie?“, fuhr er wörtlich fort. Er könne sich nicht vorstellen, dass es Jesus sei. „Ist es Franziskus? Wer mietet Franziskus? Ist es die Pachamama?“, fragte er.

Gibson beendete seine Gedanken mit dem Hinweis auf die Zusage Christi, dass die Mächte der Unterwelt die Kirche nicht überwältigen werden. „Der Sieg gehört Gott, nicht uns“, betonte er.

VIDEO - Starregisseur Mel Gibson: ‚Ich bin ein Sünder, aber ich kenne den Unterschied zwischen einem Hirten und einem Mietling´ (engl.)

Mehr dazu auf kathtube:


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 stephanus2 17. September 2021 
 

nochmal: ich konnte mir die Passion Christi

nicht anschauen. Ich bewundere Mel Gibson aber sehr für seinen Mut, einen solchen Film, schon damals gegen den Zeitgeist in den USA, gegen die Meinung von Politikern, Schauspielkollegen und BISCHÖFEN,wie man jetzt weiß,durchzusetzen. Ich finde sein Statement ausgezeichnet. Die meisten Hirten seien Mietlinge.Er sei Sünder, könne aber Hirten von Mietlingen unterscheiden.Die Bischöfe würden jeden Unsinn tolerieren, aber Priester rechten Glaubens verfolgen.Und er stimme Vigano zu -mit Blick auf die Entwicklung der letzten Jahrzehnte-dass diese Entwicklung im II. VK zu verorten sei. So seine Meinung.Und -er erinnert an die Zusage Christi, dass die Pforten der Hölle die Kirche nicht überwältigen werden.Chapeau und vergelt's Gott, Monsieur Gibson!


8
 
 Andrzej123 17. September 2021 
 

Was ist die Wurzel von VK II?

"Er stimme Erzbischof Carlo Maria Viganò zu, der die Wurzeln der gegenwärtig zu beobachtenden „Erosion der Kirche“ in den Reformen des II. Vatikanischen Konzils verortet habe."

Sicher war VK II ein Aufbruch mit Akzent auf Bruch. Bereits unmittelbar darauf wurden zahlreiche Klöster reduziert und oft später geschossen usw.

Aber: Was ist die Wurzel von VK II?


3
 
 lesa 17. September 2021 

Beim Namen genannt, wenn auch viele Faktoren zu dem Zustand der Kirche geführt haben.


6
 
 Diadochus 17. September 2021 
 

Ohne Umschweife

Mel Gibson sagt es ohne Umschweife. Wer wollte ihm widersprechen? Ich kann ihm nur beipflichten. In seinen rhetorischen Fragen hat er die Antwort schon vorgeben.


6
 
 stephanus2 17. September 2021 
 

Ich konnte mir die "Passion Christi"


0
 
 Robensl 17. September 2021 
 

Wer mietet sie?

Wüsste ich auch gerne. Eitelkeit, Geld/Wohlstand, Menschenfurcht, Erpressbarkeit, ...?


5
 
 hape 17. September 2021 

So wichtig ist das 2VK nun auch wieder nicht,

als das es alleine für die gegenwärtige Kirchenkrise verantwortlich gemacht werden könnte. Ich würde da auch an die Reformation und an Martin Luther denken, der wiederum von weltlichen Kräften instrumentalisiert wurde. Diese lange und komplizierte Vorgeschichte spielt sicher auch in das 2VK hinein und zeigt sich heute etwa in der strittigen Diskussion um das richtige Verständnis der Ökumene.


3
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Bischöfe

  1. Australische Katholiken klagen Bischof in Rom an
  2. Unerschütterlich im Glauben
  3. Entführter Bischof in Nigeria freigelassen
  4. Schottischer Priester: ‚Bischof, bist Du von Gott oder von der Welt?’
  5. Hilfswerk der US-Bischöfe soll Unterstützung radikaler Gruppen beenden
  6. Jüngster katholischer Bischof der Welt wurde geweiht
  7. Vorsicht mit Pauschalurteilen
  8. Erklärung von Bischöfen sorgt für Kopfschütteln
  9. Papst nimmt Rücktritt von Weihbischof in US-Diözese Buffalo an
  10. Amt beschert Bischof "schlaflose Nächte und freudiges Staunen"







Top-15

meist-gelesen

  1. „Das ging selbst einigen CSD-Fans zu weit und sorgte für Aufregung innerhalb der Homo-Szene“
  2. Tohuwabohu im Bistum Chur: Liturgiemissbrauch und Messsimulationen durch Gemeindeleiterin
  3. Maria 1.0 schreibt offenen Brief an DBK-Vorsitzenden Bischof Bätzing
  4. Salzburger Erzbischof Lackner verteidigt Jungfrauenweihe im Dom
  5. BITTE um Ihre Sommerspende für kath.net - DANKE!
  6. Archie wurde getauft und in die katholische Kirche aufgenommen!
  7. "Das ist definitiv falsch – wir haben nicht nach einem Drehbuch Dritter gehandelt!"
  8. Edith Stein – Ave, Crux, spes unica
  9. „Gender widerspricht sich selbst“
  10. Merz als Cancel-Kandidat
  11. Papst Franziskus empfängt zum vierten Mal Transsexuelle
  12. Ein Blick auf kirchliche Zahlen und Daten zeigt den Grad der Entfremdung
  13. Priester und späterer Bischof Emil Stehle hatte vertuscht, wird selbst des Missbrauchs beschuldigt
  14. Psychologin Stefanie Stahl warnt davor, Kinder zu früh in die Kita zu geben
  15. Polnischer Pilgerbus nach Medjugorje in Kroatien verunglückt: Zwölf Tote

© 2022 kath.net | Impressum | Datenschutz