Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-15

meist-diskutiert

  1. „3G am Arbeitsplatz“ - wo bleibt der Aufschrei?
  2. Kasper: Katholische Kirche in Deutschland könnte wie in den Niederlanden enden
  3. Bistum Limburg dokumentiert in Presseaussendung stolz: Tätowieraktion IN einer Kirche!
  4. Österreichs Bischöfe tragen „3G am Arbeitsplatz“ mit
  5. Papst Franziskus: ‚Black Lives Matter’-Demonstranten wie kollektive Samariter
  6. US-Erzbistum Santa Fe erklärt: die versuchte „Weihe“ einer Frau zum Priestertum ist ungültig!
  7. 'Lieber rot als tot!'
  8. Aufbau einer gerechteren Welt ist nicht Politik, sondern Substanz des Glaubens
  9. „Eine Zensur findet nicht statt. Wirklich?“
  10. „Beichtgeheimnis ist Bestandteil des Grundgesetzes“
  11. Streiflichter und Eindrücke von der Synodenversammlung
  12. Vatikan verteilt Covid-19-Auffrischimpfungen
  13. NO JOKE! - 'Katholische jungen Gemeinde' (KjG) möchte einen 'Gender-Gott'
  14. Innsbrucker Bischof solidarisch mit 'Fridays for Future', die gegen Israel hetzten
  15. Uniforme Medien und Werteverlust im Westen

Immer gegen Woelki - Gefangen in der Sucht an der Vernichtung?

27. September 2021 in Kommentar, 20 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


„Es ist Zeit zu fragen, wodurch der Vertrauensverlust in Köln auch (!) entstanden ist: Wer immer wieder gegen alle Fakten Woelki in die Nähe des Missbrauchs schieben wollte, trägt keine geringe Verantwortung dafür.“ Kommentar von Martin Lohmann


Bonn-Köln (kath.net) Manchmal entlarvt sich so mancher selbst. Und seine Sprache, die gewählten Formulierungen, verraten viel. Wer die offizielle Erklärung des Limburger Bischofs und Konferenzvorsitzenden zu Kardinal Woelki liest, reibt sich die Augen - oder auch schon nicht mehr. Bätzing nimmt die „Entscheidungen des Heiligen Vaters entgegen“. Wie gnädig und huldvoll doch.

Das klingt alles sehr distanziert, alles andere als mitbrüderlich. Und dann vergleicht derselbe Mann, der die Entscheidung für den Hamburger Stefan Heße und den Münchner Marx ganz anders „zur Kenntnis“ nahm, Woelki mit Tebartz-van Elst und meint, die „Entscheidung zu Kardinal Woelki“ erinnere ihn „in manchem an das römische Vorgehen im Blick auf meinen Amtsvorgänger in Limburg“. Nennt man das „Gift spritzen“? Gehört das zur ersten Aufgabe eines Bischofs und DBK-Vorsitzenden? Ist das eventuell perfide? Man wird doch noch fragen dürfen.

Wohlwollend ist das jedenfalls nicht, obwohl erwiesen ist, dass Kardinal Woelki sich eben nicht schuldig gemacht hat im Missbrauchskandal. Im Gegenteil. Niemand hat so klar aufgeklärt und aufgearbeitet wie der Kölner. Übrigens: Ganz im Unterschied zu anderen Bischöfen in Deutschland. Aber vielleicht ist so manche „bischöfliche“ Reaktion ja nichts anderes als der Hinweis darauf und ein Beleg dafür, dass es eben nicht um den Missbrauch geht, sondern darum, einen Kritiker des sogenannten Synodalen Prozesses zu diskreditieren und waidwund zu schießen. Christlich wäre das ebensowenig wie katholisch. Aber zumindest sehr traurig. Oder gar schräg und charakterminimiert? Das allerdings wäre erschreckend. Und deshalb will man das auch nicht glauben - obwohl man es echt nicht versteht.


Georg Bätzing ist übrigens kein Oberbischof von Deutschland, nur weil man ihn zum Vor-sitzenden einer Bischofskonferenz wählte. Er leitet das Bistum Limburg, das zur Kirchenprovinz Köln gehört. Und der Metropolit dieser Kirchenprovinz ist der Erzbischof von Köln. Auch so gesehen wirkt die seltsame und merkwürdige „Bewertung“ des Limburger Bischofs mehr als schräg.

Versteckt sich da vielleicht so etwas wie Hass und Wut? Auch das möchte man rasch verneinen. Aber weit weg von der ansonsten stets so empathisch und gerne geforderten Barmherzigkeit und der Bereitschaft, den anderen zu verstehen und immer Fairness zu üben, ist auch das, was der Präsident des „Zentralkomitees der deutschen Katholiken“, das beileibe längst nicht mehr alle deutschen Katholiken vertritt, Thomas Sternberg sofort absonderte. Auch er ärgert sich erkennbar massiv, dass nun auch Rom erkannt hat: Kardinal Woelki hat keinen Missbrauch begangen oder vertuscht.

Aber Rom stellt auch fest: Woelki machte Fehler in der Kommunikation, und das, obwohl es mehrere Dutzend gut bezahlte Mitarbeiter in der Medienabteilung des Erzbistums gibt. Und für diese Fehler, die offenbar unverzeihlich und unvergebbar sind, soll Woelki in einer Auszeit Buße tun. Wenn das der neue Maßstab ist, der sogar bei Kommunikationsfehlern und -pannen angewendet werden sollte, dann stellt sich die Frage, wie lange dann bald die Auszeiten für andere Bischöfe sein werden.

Ach ja, man fragt sich wirklich, wo die Koordinaten katholischer oder auch nur christlicher Geistes- und Seelenprägung geblieben sind, wenn man mehr oder weniger offen und – das ist irgendwie dann das Gute – verräterisch seinen Hass und seine auch durchschimmernde Wut gegen den Kölner Kardinal aus allen möglichen Ecken öffentlich produziert. Sind alle Koordinaten der Gerechtigkeit, der Fairness und des zivilisierten Umgangs miteinander wirklich so verschwunden, so radikal verdunstet?

Es gibt, und auch das wird nun mehr als offensichtlich, wohl nur eine belastbare Erklärung der mehr als merkwürdigen Reaktionen zum Beispiel von zwei prominenten Kirchenfunktionären: Weil Rainer Woelki, dem man jetzt bescheinigen muss, in der Aufarbeitung bislang vorbildlich gehandelt zu haben, ein Kritiker des Deutsch-Synodalen Prozesses ist und am katholischen Glauben in Treue zu Jesus Christus festhalten möchte und dafür sogar saubere Argumente zu nennen in der Lage ist, muss (!) er fertig gemacht werden. Darum geht es. Daran kann nun niemand, der einigermaßen wache Augen und Ohren hat, zweifeln.

Noch ein abschließender Gedanke. Wenn immer wieder – auch zur Ablenkung und Verwirrung – von denen, die Woelki stört, mit Betroffenheit darauf hinweisen wird, dass es im Erzbistum Köln eine große Vertrauenskrise gebe, dann ist es an der Zeit zu fragen, wodurch dieser Vertrauensverlust denn auch (!) entstanden ist beziehungsweise wohlfeil produziert und gepflegt worden ist. Wer immer wieder – gegen alle Fakten und stets negativ mutmaßend – Woelki in die Nähe des Missbrauchs schieben, schreiben und reden wollte, trägt keine geringe Verantwortung für das, was er zu Lasten von Rainer Kardinal Woelki so gerne und bedrückt beklagt.

Einem wirklichen Erneuerungsprozess stehen vor allem jene im Wege, die sich zu Werk-zeugen der Verleumdung und der Diskreditierung gemacht haben oder machen ließen. Wenn jetzt nicht diejenigen, die – bei Lichte besehen – unchristlich und erkennbar unfair, vielleicht auch instrumentalisiert von und für eine andere Sache, sich korrigieren und aktiv für Fairness, Vertrauen und Gerechtigkeit werben und sich einsetzen, laden sie noch mehr Schuld auf sich. Aber dann werden eines Tages diese Personen ihre Glaubwürdigkeit verloren haben. Es, um es ganz generell zu formulieren, war so und bleibt so: Lügen haben kurze Beine. Das mag lange gut gehen, aber viel Schaden anrichten. Irgendwann stolpert jeder über zu kurze Beinchen. Und: Nur die Wahrheit macht frei. Andere und auch einen selbst.

Archivfoto Martin Lohmann (c) LohmannMedia


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 KatzeLisa 28. September 2021 
 

Da hilft nur noch beten!

Eigentlich habe ich nichts anderes erwartet, als daß Kardinal Woelki rehabilitiert wird. Laut Gutachten hat er keinen Mißbrauch vertuscht. Aber Papst Franziskus wirft ihm Kommunikationsmängel vor, was man durchaus kritisch sehen kann.
Denn wenn ich mich recht erinnere, gab es in Köln einen Medienbeauftragten, der nach einigen "Klöpsen" untragbar wurde und ersetzt werden mußte. Außerdem haben sämtliche Medien den Kardinal mit Wonne angegriffen. Er konnte sagen, was er wollte, es wurden dem "umstrittenen" Kardinal die Worte im Mund verdreht.

Die Auszeit gönne ich dem Kardinal von Herzen, damit er sich an Körper und Geist von den Strapazen der letzten Monate erholen kann. Ich finde sie nur zu lang und möchte sie auch nicht als eine Bußzeit sehen.
Zur DBK (mit Ausnahmen), zu Bätzing und Sternberg fehlen mir die Worte. Da sind Kräfte am Werk, die aus der katholischen Kirche einen menschenfreundlichen Weltverbesserungsverein machen wollen.
Da hilft nur noch beten!


2

0
 
 Stefan Fleischer 28. September 2021 

das Kreuz


2

0
 
 Chris2 28. September 2021 
 

Sucht an der Vernichtung?

Ja, die Selbstvernichtung ist in Deutschland gerade generell in Mode. Ein durchgehender Wesenszug von uns scheint mir die Obrigkeitshörigkeit zu sein, die es selbst unfähigen Studienabbrechern ermöglicht, dieses Land zu re- und negieren. Falls diese erfolgreich sein wird, kommt danach eh nichts mehr, außer Tränen...


2

0
 
 Devi 27. September 2021 
 

von Herr Martin Lohmann

Was muß Kardinal Woelki noch alles ertragen.Niemals hätte ich gedacht,dass Priester einen Mitbruder so behandeln können!Ich danke Herrn Lohmann sehr dass er immer wieder sich zu Kardinal Woelki bekennt.Danke!Kardinal Woelki ist ein guter Priester.Die Anfeindungen sind unerträglich.Gottes Schutz für Sie Herr Kardinal!Devi

Angriffe auf Kardinal Woelki !


3

0
 
 SalvatoreMio 27. September 2021 
 

Das Kreuz auf sich nehmen - was soll es bringen?

Diese Antwort müssen wir dem Herrn überlassen. Er hat eigene Maßstäbe! Gewiss legt Kardinal Woelki seinen Weg dem Herrn zu Füßen und befragt das eigene Gewissen. Und dann er muss er danach handeln. Anders geht es nicht, will man Jünger des Herrn sein. - Was ein Kreuztragen bewirkt - manchmal unschuldigerweise für andere - wird wohl erst in der Ewigkeit offenbar.


4

0
 
 J. Rückert 27. September 2021 
 

Die Wahrheit macht frei ...

Die Wahrheit geht mal unter, aber ertrinkt nicht ...
Irgendwie schön, so ein Urvertrauen.
Aber wenn die Wahrheit nach 30 Jahren wieder hochkommt, dann interessiert das meist nicht mehr. Die Schäden sind gesetzt.
Ich bin einfach kein Optimist.

Ist nach Christus in der Hölle mehr Einheit als unter den Bischöfen heute? Treibt man heute den Bischof mit dem Bischof aus?


3

0
 
 physicus 27. September 2021 
 

Limburger Lehren

Im Bistum Limburg hatte man sich einen liberalen Bischof gewünscht und wollte den ungeliebten Bischof loswerden. Der Wunsch ging in Erfüllung (manchmal lässt der Hl. Geist das zu), man bekam Bischof Bätzing. Mehr noch: Dieser wurde DBK-Vorsitzender. Und nun? Mir tut das Bistum Limburg leid. Ein solcher Bischof an der Spitze ist eine echte Prüfung für einfach katholische Gläubige und Priester. Bischof Bätzing wird zu einer Belastung für den deutschen Katholizismus. Dass er erst vergangenen Freitag kurz vor der Veröffentlichung von der römischen Entscheidung erfuhr, reiht sich ein in die Signale, dass er auch dort kein Vertrauen genießt.

Lehre für Köln? Zur Versöhnung besinnen, für Kardinal Woelki und alle guten Willens beten und ihnen den Rücken stärken, sich von den dortigen Spaltern distanzieren und ihnen nicht die Hoheit über die Zukunft des Erzbistums überlassen. Damit es nicht so läuft wie in Limburg.


7

0
 
 cosmea 27. September 2021 
 

@girsberg74

"...dennoch wünsche ich mir, dass Kardinal Woelki das Kreuz auf sich nimmt"
das ist unmenschlich und vor allem, was soll es bringen?


0

4
 
 girsberg74 27. September 2021 
 

@Cosmea, Ihre Gedanken nehme ich sehr ernst,

dennoch wünsche ich mir, dass Kardinal Woelki das Kreuz auf sich nimmt.

Mir ist bewusst, dass es ihm dabei so gehen könnte, wie seinerzeit Erzbischof Johannes Dyba, der in der Diskussion um den Beratungsschein (Schwangerschaftskonfliktberatung) sich entschieden gegen den Verbleib der Katholischen Kirche im staatlichen „Beratungssystem“ stellte. Erzbischof Dyba wurde von vielen seiner Brüder gemieden, seine Haltung offen bekämpft.

In der „Ems-Zeitung“ war Erzbischof Dyba vom katholischen Dechanten sogar bescheinigt worden, dass er, Dyba, „geistlich verwirrt“ sei.


7

0
 
 Waldi 27. September 2021 
 

Ich hätte nie für möglich gehalten,

dass es nach Kardinal Lehman, Bischof Zollitsch und Kardinal Marx als Vorsitzende der DBK noch eine negativere Steigerung geben könnte - Bischof Bätzing hat diese Steigerung ins Negative tatsächlich voll geschafft!


13

0
 
 Hope F. 27. September 2021 
 

Wo steuern wir hin?

Herr Lohmann bringt es auf den Punkt. Im Bistum Limburg liegt schon lange einiges im Argen. T.v. E. wollte das ändern. Deshalb musste er gehen und was einmal funktioniert hat ... Wo steuern wir hin, wenn Laien dem Priester vorschreiben wollen, was er zu tun hat und wenn Laien predigen wollen? Braucht man dann die Kirche überhaupt noch? Seien wir froh, wenn es noch so standhafte, integre und loyale Priester gibt! Bätzings und Marxs gibt es genügend. Sie sind austauschbar.


12

0
 
 cosmea 27. September 2021 
 

Das ist nicht richtig. Kardinal wird gesundheitlich vernichtet, wenn er bleibt. So eine Situation auf Dauer macht krank!


3

1
 
 M.Schn-Fl 27. September 2021 
 

Dem ist nichts hinzu zu fügen.

Martin Lohmann hat in vornehmer aber sehr deutlichen Sprache alle Seiten des Krieges gegen den Kardinal beleuchtet.
Ich habe mich auf verschiedenen Seiten im Web dazu geäußert und will auch hier noch einmal sagen, dass Herr Bätzing als Generalvikar in Trier zum Missbrauch versagt hat und mit allen diesen Anti-Woelki-Kriegern auf die Knie gehen sollte, den Balken aus dem eigenen Auge ziehen und aufrechte Busse tun sollten wie der von allen Seiten in Sachen Missbrauch freigesprochene Kardinal (die beiden Gutachten, der Kölner Betroffenenrat, und die apostolischen Visitatoren) getan hat, der seine Fehler offen eingesteht und um Verzeiheng gebeten hat.
"Jener ging gerechtfertigt von hinnen - der Pharisäer nicht."


15

0
 
 Norbert Langenfeld 27. September 2021 

Balken im eigenen Auge

Wie steht's mit der Aufarbeitung der Missbräuche im Bistum Trier, wo Bätzing Generalvikar war. Wie war es im Bistum Limburg unter der Lichtgestalt Kamphaus?


12

0
 
 girsberg74 27. September 2021 
 

Keine Analyse, nur Beobachtungen:

Ich erhalte schon länger von „Domradio“ díe Hinweise auf die neuesten Meldungen, Textbeiträge und vor allem Interviews. Klicke diese meist weg, weil mir die Überschriften schon genug sagen; ab und zu lese ich einige Sätze, selten alles; das war‘s dann.

In einem der neuesten Interviews – Name schon wieder vergessen – meint ein Aktivist (Vorsitzender) eines Gremiums, dass die Auszeit von Kardinal Woelki bis zu dessen Rückkehr nicht ungenutzt verstreichen solle, sondern dass Strukturen/Reformen – Einzelheiten auch schon wieder vergessen - vorangetrieben werden müssten.

Ich nehme die Meta-Botschaft wahr und so scheint mir, dass Domradio (in kirchenpolitischer Hinsicht) die Rolle der „Fünften Kolonne“ für Marx und Bätzing übernimmt.

Völlig anders verhält es sich mit den Gottesdienstübertragungen, die ich öfter aufrufe; diese haben natürlich inhaltlich mit der Redaktion nichts zu tun.


10

0
 
 Dabovobis 27. September 2021 
 

Kurze Beine

Ich sehe ihn öfter, den nicht sehr hochgewachsenen Bischof von Limburg. Künftig werde ich mich womöglich unfreiwillig daran erinnern, dass Lügen kurze Beine haben.


8

0
 
 Johannpeter 27. September 2021 
 

Kein Grund zur Hochnäsigkeit Herr Bätzing.

Die DBK glaubt sich mehrheitlich auf dem rechten Weg. Ich meine aber genau das Gegenteil, es ist ein Irrweg.Mehrheit bedeutet nicht unbedingt Wahrheit. Mehrheit verführt zur Selbstzufriedenheit. Die Kirche in Deutschland ist zu parteipolitisch und ideologisch.Ich wünsche mir einen neuen Geist in der Kirche. Es ist nicht ein Geist der Moderne, sondern der Geist von Jesus Christus!


14

0
 
 Thomasus 27. September 2021 
 

Kommentar Hr.Lohmann

Man kann nur noch den Kopf schütteln über die Stellungnahme von Bischof Bätzing und Herrn Sternberg. Das ist also die Nächstenliebe die beide üben . Da fällt einem unweigerlich das Christuswort über die Menschen ein .
„ Hütet Euch vor den falschen Propheten; sie kommen zu euch wie Schafe, aber in Wirklichkeit sind sie reißende Wölfe. An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen.


11

0
 
 Chris2 27. September 2021 
 

Sehr gute Analyse. Vergelt's Gott.

Die Kirchenlinken haben Kardinal Woelki längst den Krieg erklärt, weil er der prominenteste deutsche Bischof ist, der den Glauben gegen die Kirchenspaltung mit Ansage beim "Synodalen Weg" verteidigt. Beweise braucht es dazu in der postfaktischen Zeit nicht, wenn man nur die Bru... Stimmung genügend vergiftet hat. Erinnert mich an die deutsche Politik und die Leitmedien, wo ebenfalls ständig gegen eine Partei gehetzt wird, ohne jemals Belege für die gegen sie verwendete maximalstmögliche Keule anzuführen. Übrigens herzlichen Glückwunsch an alle Wähler von Splitterparteien: Sie haben das ohnehin bereits sehr klein gewordene bürgerliche Lager noch mehr geschwächt, insbesondere mit den Freien Wählern, die zwar vom Staatsfernsehen nicht einmal erwähnt werden, in Umfragen aber zuletzt bei etwa 3% gelegen waren. Aufmerksamen Beobachtern fiel auf, dass die "Sonstigen" deutlich zugenommen haben. Lerne, zwischen den Zeilen zu lesen. Die Sachsen können es noch...


11

0
 
 ThomasR 27. September 2021 
 

die in die Irre führenden: Döpfnerische und die Würzburger Synode

werden in Deutschland weiterhin gleich dem Heiligen gestellt.
(Untergang u.A. von dem von Kard Döpfner platt gemachten Priesterseminars in Freising- es war keine Verlegung nach München, zu diesem Zeitpunkt verfügte MmF über kein geeignetes Gebäude um Priesterseminar in München unterbringen zu lassen)
- aber hier war stärkste Widerspruch gegen das Döpfnerische zu erwarten ist ein Beispiel vom Umgang mit anders denkenden )
Selbst für Anschein des Widerspruchs gibt es Abschuss
(Eigentlich hat Kardinal Ratzinger Glück gehabt, daß er nach Rom augewandert ist und Kard. Scheffczyk daß er sich nach Bregenz zurückgezogen hat)


5

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. KOMMEN SIE MIT! Romreise zu Ostern 2022 mit Bischof Marian Eleganti
  2. Kasper: Katholische Kirche in Deutschland könnte wie in den Niederlanden enden
  3. „3G am Arbeitsplatz“ - wo bleibt der Aufschrei?
  4. Weihesimulationen sind nicht auszuschließen
  5. Paderborner Erzbischof Becker löste die Priestergemeinschaft der Integrierten Gemeinde auf
  6. Uniforme Medien und Werteverlust im Westen
  7. 'Lieber rot als tot!'
  8. Heimerl: „Das Reform-Manifest verstehe ich als eine Gegenbewegung zum sog. 'Synodalen Weg'“
  9. Bistum Limburg dokumentiert in Presseaussendung stolz: Tätowieraktion IN einer Kirche!
  10. Streiflichter und Eindrücke von der Synodenversammlung
  11. US-Erzbistum Santa Fe erklärt: die versuchte „Weihe“ einer Frau zum Priestertum ist ungültig!
  12. Vatikan regelt Übersetzungen liturgischer Texte noch genauer
  13. „Am 31. Oktober gehen wir als Heilige verkleidet von Haus zu Haus“
  14. Österreichs Bischöfe tragen „3G am Arbeitsplatz“ mit
  15. Kardinal Dolan nennt sieben Eckpunkte für Synodalen Weg

© 2021 kath.net | Impressum | Datenschutz