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'... um des Himmelreiches willen. Wer das erfassen kann, der erfasse es"

17. Mai 2022 in Deutschland, 14 Lesermeinungen
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Vor einigen Tagen trat der Generalvikar des katholischen Bistums Speyer, Andreas Sturm, zurück. Jetzt stellt sich heraus: Es ging offensichtlich ganz einfach um gebrochene Zölibatsversprechen...


Speyer (kath.net) Ging es wirklich um vermeintliche "Kirchenreformen" oder nicht einfach darum, dass ein Priester ganz einfach sein Zölibatsversprechen mehrfach gebrochen hat? Laut der "Badischen Zeitung" hat der vor einigen Tagen zurückgetretene Generalvikar des katholischen Bistums Speyer, Andreas Sturm, nach eigenen Angaben schon in Beziehungen gelebt und den Zölibat verletzt. Dies soll er in einem noch nicht veröffentlichen Buch mitgeteilt haben. Sturm trat am vergangenen Freitag von seinem Amt zurück und möchte ab sofort als Priester in der Altkatholischen Kirche arbeiten


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Lesermeinungen

 Tante Ottilie 24. Mai 2022 
 

Der Krise des Zölibatsversprechens geht eine geistige Krise der lebendigen Gottesbeziehung voraus

Ich möchte in diesem Zusammenhang an einen bereits 2010 von dem Psychiater Manfred Lütz gehaltenen sehr lesenswerten Vortrag erinnern, der hier bei kath.net erschien und den ich hier nochmals verlinke:

kath.net/news/25998


0
 
 Hibiskus 19. Mai 2022 
 

schlimm genug

Er ist weg und das ist wohl richtig. Das Breittreten der ganzen Angelegenheit macht nichts besser sondern verdirbt immer mehr.
Habe schon an anderer Stelle zum "rühren im Dreck" geschrieben. Einfach genug!


0
 
 Wynfried 19. Mai 2022 

Welche Mitverantwortung hat Bischof Wiesemann?

War Andreas Sturm hinsichtlich der von ihm nun eingeräumten „Verletzung des Zölibats“ gegenüber seinem Bischof ebenso offen wie bei seiner Reformagenda? Das wissen wir nicht und wollen wir auch gar nicht so genau wissen. Aber ist hier nicht in jedem Fall dem Bischof eine ernste Pflichtverletzung anzukreiden? Denn entweder war es ihm egal, oder er hat sich gar nicht erst die Mühe gemacht, seinen Stellvertreter als Bistumsadministrator etwas näher kennenzulernen.


0
 
 Tante Ottilie 17. Mai 2022 
 

Bezeichnend

erscheint mir, dass nach neuesten Pressemeldungen Andreas Sturm das gebrochene Zölibatsversprechen NICHT als entscheidend für seinen Aus- und Übertritt sehen mag.

Scheint das also nicht recht ernst zu nehmen.

Und das als bisher zweithöchster Kleriker im Bistum Speyer!


3
 
 winthir 17. Mai 2022 

also. ich habe einen "Priester-Onkel". das ist für mich "mein Onkel Richard".

und den mag ich.

wenn ich ihm das, was Ihr hier geschrieben habt, vorlesen würde, würde er (vielleicht) sagen: Ja, Du. und dazu, wie es so seine Art ist, mich fröhlich an-lächeln.

sein Lachen, und auch sein freundliches(!) An-Grinsen (wenn wir beide wieder mal "diskutieren"

mag und schätze ich sehr.

danke.


0
 
 SalvatoreMio 17. Mai 2022 
 

Pfui, eine davon war schon zuviel

@serafina: auch für priesterliche Sünder litt Christus am Kreuz. Sie könnten bereuen und neu beginnen. Gerade das aber hat der Generalvikar nicht vor und zieht es vor, sich noch mehr zu verstricken.


4
 
 Seeker2000 17. Mai 2022 
 

Reaktion aus Rom?

Mal sehen, ob Papst Franziskus hier ebenso konsequent ist, wie er es bei Bilgri ist/war?

Jetzt geht´s um Glaubwürdigkeit!

Und, was dann? Wie dann weiter mit den "weniger prominenten Fällen"? Klare Linie oder rumgeeiere?


1
 
 maran atha 17. Mai 2022 
 

1 Kor 11

11 Jetzt aber habe ich euch geschrieben, daß ihr keinen Umgang haben sollt mit jemand, der sich Bruder nennen läßt und dabei ein Unzüchtiger oder Habsüchtiger oder Götzendiener oder Lästerer oder Trunkenbold oder Räuber ist; mit einem solchen sollt ihr nicht einmal essen.
12 Denn was gehen mich auch die an, die außerhalb [der Gemeinde] sind, daß ich sie richten sollte? Habt ihr nicht die zu richten, welche drinnen sind? 13 Die aber außerhalb sind, richtet Gott. So tut den Bösen aus eurer Mitte hinweg!


4
 
 Anaximander Ansorg 17. Mai 2022 
 

@JohannesPius

Herzlichen Dank für diese Klarstellung! Es ist ein wichtiger Grundsatz des Kanonischen Rechts, dass man Delikte vor Gott begeht, dass also am Delikt selbst die jeweiligen (im CIC bisweilen festgehaltenen) Konsequenzen hängen. So exkommuniziert man quasi sich selbst vor Gott. Ein Vorgesetzter, der sich etwaig dazu äußert, nimmt die Rolle eines Kommentators ein.


4
 
 Bene16 17. Mai 2022 
 

Pfui... Fort mit ihm???

Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein...


5
 
 gebsy 17. Mai 2022 

Da geht es um nicht weniger

als das Heil einer unsterblichen Priesterseele.

Während hier seine Sünden aufgezeigt werden, ist Jesus mit SEINEM OPFER um die Rettung bemüht ...


4
 
 serafina 17. Mai 2022 
 

"... in Beziehungen gelebt..."

Pfui - eine davon war schon zuviel.
Nein, solche Hirten sind kein Vorbild. Fort mit ihm.


5
 
 JohannesPius 17. Mai 2022 
 

Klartext II

...dass sich zwar die allseits beflissenen Verbandskatholiken (Diözesanrat, BDKJ, KDFB etc.) so überaus bedauerlich über den "großen Verlust" äußern, sich die direkten Mitarbeiter Sturms im Ordinariat aber äußerst bedeckt halten. Fazit: Die ganze Geschichte von einem Generalvikar, der im Prinzip die vom CIC vorgeschriebenen Anforderungen an dieses Amt nie erfüllte, der seine Katholizität irgendwo unterwegs verloren hat und jetzt den (in besagtem Interview explizit erwähnten) materiellen Verlust mit einem komplett unnötigen Druckerzeugnis wettzumachen versucht, ist wohl nicht mehr als ein - man verzeihe das Wortspiel - Sturm im Wasserglas.


8
 
 JohannesPius 17. Mai 2022 
 

Klartext I

Wer die Verhältnisse im Bistum Speyer (inklusive der Kirchenredakteure der dortigen Lokalzeitung) kennt, für den setzt sich hier ein ganz anderes, leider nicht besseres Bild zusammen. Andreas Sturm ist ein Beispiel für theologisch mangelhaft ausgebildete und durch jahrelange Tätigkeit beim BDKJ endgültig ent-katholisierte Kleriker. Seine mangelende theologische Bildung kam heute in einem Interview mit der regional Tageszeitung ("Die Rheinpfalz") zum Vorschein: "Am Freitag hat mich der Bischof exkommuniziert, aus der Gemeinschaft der Gläubigen ausgeschlossen." Nein, lieber Herr Ex-Generalvikar, das haben Sie ganz von selbst getan! Im großen und ganzen ist der jetzt so medienwirksam inszenierte Rücktritt (wobei in sich eigentlich nur konsequent) nur eine geschickte Werbeaktion für sein "Buch", mit der er die Welt in Kürze beglücken wird und dessen krokodilstränenschwangerer Inhalt jetzt schon so vorhersehbar ist wie die nächste deutsche Meisterschaft im Fußball. Es ist erstaunlich...


11
 

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