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Knalleffekt am Aschermittwoch: Vier Synodale verlassen den "Deutsch-Synodalen Irrweg"

23. Februar 2023 in Weltkirche, 42 Lesermeinungen
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Vier Delegierte vom umstrittenen „Synodalen Weg“ haben am Aschermittwoch in einem "Welt"-Kommentar angekündigt, mit sofortiger Wirkung ihr Mitwirken am "Synodalen Weg" einzustellen, darunter auch kath.net-Kolumnistin Dorothea Schmidt


Wien-Regensburg (kath.net)

Vier Delegierte vom umstrittenen „Synodaler Weg“ haben am Aschermittwoch in einem "Welt"-Kommentar angekündigt, mit sofortiger Wirkung ihr Mitwirken am "Synodalen Weg" einzustellen. Katharina Westerhorstmann, Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz, Marianne Schlosser und kath.net-Kolumnistin Dorothea Schmidt kündigen nach Druck im Hintergrund an, das Mandat niederzulegen. "Wir waren seit 2019 Delegierte der Deutschen Bischofskonferenz für den „Synodalen Weg“ der katholischen Kirche in Deutschland. Dessen erklärtes Ziel war die Aufarbeitung der Fälle von sexuellem Missbrauch in der katholischen Kirche. Im Zuge dessen wurden jedoch auch zentrale katholische Lehren und Überzeugungen in Zweifel gezogen. Diesen Weg, auf dem sich nach unserer Einschätzung die Kirche in Deutschland mehr und mehr von der Weltkirche entfernt, können wir nicht mehr mitgehen." schreiben die vier und kündigen an, an der bevorstehenden letzten Synodalversammlung vom 9. bis 11. März 2023 nicht mehr teilzunehmen.

Die Mitwirkung an einem Prozess, in dem wiederholt Interventionen und Klarstellungen von Seiten vatikanischer Stellen und des Papstes selbst ignoriert wurden, würde bedeuten, einen Kurs mitzutragen, der die Kirche in Deutschland offenkundig ins Abseits von der Universalkirche treibt. Das können und wollen die Theologen und Journalisten nicht mehr mittragen. Die Autoren erinnern daran, dass Beschlüsse der vergangenen drei Jahre wesentliche Grundlagen der katholischen Theologie, Anthropologie wie auch der kirchlichen Praxis nicht nur in Frage gestellt hatten sondern zum Teil gänzlich neu definiert wurden. Einwände zugunsten der aktuell geltenden kirchlichen Lehre fanden kaum Berücksichtigung.


Befremdlich sei auch, wie im Rahmen der letzten Synodalversammlung der Antrag auf geheime Abstimmung abgelehnt wurde und die Ergebnisse der namentlichen Stimmabgabe im Internet veröffentlicht wurden, schildern die Autorinnen. Letzter Anlass für den Ausstieg ist aber die Tatsache, dass das jüngste Schreiben aus Rom vom 16. Januar 2023, unterzeichnet von Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin sowie den Kardinälen Luis Ladaria und Marc Ouellet, den Mitgliedern der Synodalversammlung bislang weder zugeleitet noch sonst irgendwie direkt zur Kenntnis gebracht wurde. Das Schreiben, das ausdrücklich vom Papst selbst gebilligt worden , wird auf der kommenden Sitzung nicht einmal als Tagesordnungspunkt berücksichtigt. Stattdessen soll in der Synodalversammlung der „Synodale Ausschuss“ eingerichtet werden, dessen erklärtes Ziel nicht zuletzt die Etablierung des „Synodalen Rates“ ist.

Die vier Delegierten erinnern auch daran, dass diese Reaktion leider kein Einzelfall. Weder wurden die Hinweise zweier Kurienkardinäle (Ouellet und Ladaria) anlässlich des Ad-limina-Besuches der deutschen Bischöfe erkennbar rezipiert noch die Klarstellung des Heiligen Stuhles vom Juli 2022. Papst Franziskus selbst habe mehrfach sein Befremden über die weitgehend ausgebliebene Rezeption seines „Briefes an das pilgernde Gottesvolk in Deutschland“ geäußert. Man frage sich daher, wie verlässlich Beteuerungen von Seiten des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz oder des Präsidiums des „Synodalen Weges“ seien, man werde in der Ordnung der katholischen Weltkirche bleiben und das Kirchenrecht respektieren? "Wenn Einsprüche schlicht übergangen werden und wenn 'Reformen' in Bistümern bereits umgesetzt werden, welche die geltende Lehre ignorieren?"

Kommentar in voller Länge bei WELT.de


Prof. Dr. Katharina Westerhorstmann lehrt katholische Theologie und Medizinische Ethik an der Franciscan University of Steubenville an deren Campus in Gaming, Österreich.. Prof. Dr. Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz ist Religionsphilosophin. Dorothea Schmidt ist freie Journalistin. Prof. Dr. Marianne Schlosser lehrt katholische Theologie an der Universität Wien

 

Fastengedanken von Bischof Marian Eleganti:

 

 

 


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Lesermeinungen

 Tante Ottilie 23. Februar 2023 
 

Liebe SalvatoreMio,

m.M.n. sollten Küster grundsätzlich ebenso bezahlt/entlohnt werden wie auch andere Dienstleister, seien es Organisten, Putzfrauen oder Hausmeister etc.

Oder soll die finanzielle Entschädigung für geleistete Arbeit denn bei Priestern, Diakonen, Pastoralassistenten oder Gemeindereferenten enden und die "niederen Dienste" darunter sollen alle umsonst von Gemeindemitgliedern erbracht werden?

"Der Arbeiter ist seines Lohnes wert!"
Das ist ein Satz aus der Bibel, AT, wenn ich mich nicht irre, aus dem Buch der Sprichwörter.

Es ist natürlich schön und sehr lobenswert wenn jemand auf sein Gehalt verzichtet - aber das sollte zumindest hierzulande GRUNDSÄTZLICH VÖLLIG FREIWILLIG geschehen und nicht etwa kirchlicherseits erwartet oder vorausgesetzt werden.

Wir hatten in der Gemeinde vor Jahren einen älteren Herrn, der den Küsterdienst gegen Bezahlung sehr zuverlässig machte.

Als man ihm selbige strich, hörte er auf.

"Der Ball" liegt beim Kirchenvorstand und dem leitenden Pfarrer.


3
 
 SalvatoreMio 23. Februar 2023 
 

Polnischer Priester als Sündenbock?

@Liebe Tante Ottilie! Wenn dort jemand die Situation beurteilen könnte, dann doch Sie! Vielleicht muss sich der polnische Priester zeitlich und kräftemäßig sehr stark herumquälen - wahrscheinlich sogar. Vielleicht können Sie ihn mal sprechen, anrufen. Doch im Grunde hat er Recht mit seiner Haltung! Irgendjemand ist schließlich verantwortlich für die Gemeinde und müsste alles dransetzen, eine Person aus dem Mauseloch zu holen und anzuleiten für den Küsterdienst. - In meiner Gegend haben wir jede Menge hauptamtliches Kirchenpersonal, doch wenn der ausländische Pfarrer nicht den Messdienerunterricht erteilte, verbliebe es. Schon vor 30 Jahren durfte ich erschaudernd miterleben, wie jüngere hauptamtliche Kolleginnen der Kirche nach 8 Stunden alles stehenließen: Feierabend! (das gehört wohl zur modernen Ausbildung).


4
 
 bibelfreund 23. Februar 2023 
 

Was für ein Paukenschlag!!!!

Dieser suizidale Irrweg rühmt sich doch immer, sich für Frauen einzusetzen. Jetzt verlassen 4 bedeutende, renommierte und geachtete Frauen diesen Irrsinn — komisch, kein Aufschrei ist zu hören. Es ist nicht die „Männer-Kirche“, die frauenfeindlich ist —- o nein…..


5
 
 ThomasR 23. Februar 2023 
 

@Dinah

Kirchenfunktionäre sind für die Einstellung von einer ausreichenden Anzahl vor Allem von Priestern für die Krankenhausseelesorge verantwortlich.
Nur ein Priester darf Heilige Messe in einem Krankenhaus lesen, Beichte zu hören und Krankensalbung zu spenden.
Sicher wir brauchen auch Volontäre-Laien für die Begleitung der Kranken in einem Krankenhaus /Altenheim, aber trotzdem sind Priester unersetzlich auch hier.
Für Kranke/sterbendende in Krankenhäusern und in Altenheimen ist es letztendlich zweitrangig (mnachmal trotzdem wichtig) ob sie Sakramente in ihrer letzten Stunde im neuen oder im alten Ritus empfangen , also hier dürfen auch altrituelle Priester /Priester aus den Ostkirchen tätig werden

Es ist Aufgabe der von Kirchensteuer gezahlten Funktionäre ausreichend Priester für Krankenhaussseelesorge/Altenheime zu finden.

Krankensalbung+Segnung von einer lesbischen Pastoralassitentin für einen sterbenden Kranken in einem Krankenhaus/Altenheim ist no go für mich.


3
 
 Smaragdos 23. Februar 2023 
 

Verlassen heisst jetzt bleiben

Wer in Deutschland römisch-katholisch bleiben will, muss nun den "Synodalen Weg" verlassen. Nur, wer den Synodalen Karneval, der schon viel zu lange gedauert hat, verlässt, bleibt in der Weltkirche. Und darum geht es: um die Einheit mit der Weltkirche.


4
 
 Smaragdos 23. Februar 2023 
 

Ein "Weiter so" kann es nicht geben

Ein "Weiter so" kann es nicht geben, haben diese vier Damen erkannt und die Konsequenzen gezogen. Endlich! Dafür können wir Bätzing nur danken, auch wenn er es "anders" meinte...

Mögen jetzt die rechtgläubigen Bischöfe Deutschlands ebenso erkennen, dass es ein "Weiter so" mit dem Suizidalen Weg nicht geben kann. Sonst heisst es "mitgehangen, mitgefangen".


3
 
 Tante Ottilie 23. Februar 2023 
 

Was mich gestern regelrecht erschütterte:

In unserer Gemeinde gibt es seit langem einen Mangel an Küstern (alle unentgeltlich rein ehrenamtlich tätig) in unserer Kirche, in der Priester aus Nachbarstädten die Hl. Messe zelebrieren.

Nun erfuhr ich, dass ein stets würdig und fromm zelebrierender Priester polnischer Herkunft es ablehnt, hier werktags zu zelebrieren, wenn nicht ein solch unentgeltlich tätiger Küster oder eine Küsterin vorher und nach der Hl. Messe alles herrichtet bzw. aufräumt. Er, der Priester droht, er würde in solch einem Fall wieder unverrichteter Dinge nach Hause in sein Pfarrhaus in der Nachbarstadt fahren.

Da frage ich mich allerdings bei aller sonstigen Wertschätzung für ihn, was das eigentlich für eine Dienstauffassung und -moral ist, die Gläubigen, die sich z.T. wg ihres Alters und Gebrechlichkeit z.T. mühsam zur Kirche begeben haben, so quasi im Stich und sich selbst zu überlassen.

Ist das nicht gar eine Art Erpressung der wenigen noch verbliebenen Gutwilligen?


2
 
 Dinah 23. Februar 2023 

@ThomasR

"Welcher Kirchenfunktionär beschäftigt sich momentan...für die Kranken in der Krankenhäusern und in Altenheimen"?
Wenn es Ihnen möglich ist, gehen Sie selbst dorthin und bringen einem leidenden Menschen dort einen Moment der Freude und Zuversicht und wenden seinen Blick dem Guten zu.
Es bringt nichts, auf Andere zu warten. Jeder Ökonom weiß, dass eine möglicherweis vorhandene intrinsische Motivation am besten (zer-)/gestört wird, indem man anfängt, zu bezahlen.


1
 
 Tante Ottilie 23. Februar 2023 
 

Aufgeasst: Wir leben in endzeitähnlichen Zeiten

Da treten falsche Propheten und Irrlehrer auf, wie der HERR es voraus sagte:

Das persönliche aufmerksame Lesen der Bibel und insbesondere des Neuen Testaments hilft, solche Irrlehren wie z.B. die von der Frauenreferentin der Diözese Feldkirch Frau Poscher-Mika verbreitete, es gebe weder Himmel noch Hölle, zu entlarven und eindeutig von und für sich persönlich zurückzuweisen.

Hätte Fr. Poscher-Mika recht, so wäre z.B. Jesu warnende Erzählung vom armen Lazarus und dem reichen Prasser (Lk 16, 19-31) nichts anderes als ein Lügenmärchen.

Will diese Frauenreferentin so etwas unserem HERRN Jesus Christus wirklich und ernsthaft unterstellen?


4
 
 ThomasR 23. Februar 2023 
 

die Synode bringt mit sich wenigstens Vervierfachung von heutigen Austrittzahlen

Kirche ist Sakrament und eine Gebets- und Caritasgemeinschaft
Diese Bilder waren über Jahrhunderte /werden auch heute von den einfachen Gläubigen akzeptiert

Kirche als eine weitere Talkshowrunde (nur um diskutieren)oder als Ort der sexuellen Selbstbehauptung (sog queere Bewegung inerhalb der deutschen Amtskirche) findet bei den Gläubigen keine Akzeptanz, sie werden austreten und gehen z.B. in die freien Gemeinden oder höchstens zur Piusbruderschaft


2
 
 ThomasR 23. Februar 2023 
 

Anzahl der Kirchenaustritte nimmt im Verlauf der Synode* such zu

(*wie erwartet)

die einfachen Gläubigen akzeptieren einfach nicht, daß die Kirchenfunktionäre beschäftigen sich momentan entweder mit sinnlosen DIskussionen über DIskussionen oder wenigstens in einem BIstum mit Vorbereitung von weiteren post Mortem Attacken auf Papst Benedikt.

Welcher Kirchenfunktionär beschäftigt sich momentan z.B. mit Sicherung des ZUgangs zur Heiligen Messe für die Glaäubigen auf dem Lande?

oder für die Kranken in der Krankenhäusern und in Altenheimen?


3
 
 Montfort 23. Februar 2023 

@naiverkatholik - Geistige Ketten und Umkehr

Leider wurden die letzten echt katholischen Bischöfe, die versuchten, als "Sperrminorität" die auf dem "Synodalen Weg" immer "toller" in den Abgrund fahrende Versammlung von Zeitgeisthörigen abzuhalten, die Kirche in Deutschland ins Chaos des Abgrunds zu ziehen, in geistige Ketten gelegt - durch jene, die "Freiheit" rufen und doch in den Ketten der Eigenliebe und des Hochmuts selbst schon fast ersticken.

Was sich in Deutschland heutzutage in der Politik abspielt, hat sein ebenso niveauloses und brandgefährliches Pendant in der "Deutschen Kirche" - es ist derselbe Ungeist, der Tradition, Zusammenhalt und die gemeinsame Zukunft verrät. Verräter mögen "Siege erringen" - doch letztlich wird nur das Unbefleckte Herz Mariens triumphieren und jene trösten, die Gott, dem Herrn vertraut haben.

"Kehrt um und glaubt an das Evangelium!" - mehr braucht es nicht, aber auch nicht weniger.


8
 
 modernchrist 22. Februar 2023 
 

Auf diese Damen können wir sehr stolz sein!

Sie schütteln den Staub von ihren Füssen. Man will sie dort nicht haben, man will sie nicht und lässt sie auch nicht ausreichend reden, will gar nicht ihre Argumente hören. Also sagen sie königlich: Macht euren Dreck alleene...
Vier Tapfere haben einen Weg heraus gezeigt, bitte noch viele - gerade auch Bischöfe - sollten folgen, sich solidarisch zeigen, alle, die ja nur bei den öffentlichen Abstimmungen vorgeführt werden sollen! Es war von Anfang an ein Irrweg, eine ausgeklügelte Machtübernahme. Wir brauchen keine "Transformation der Kirche" (0-Ton Kard. Marx), wir sehen die Kirche nicht "auf dem Kopf stehen" wie Bätzing meint.


5
 
 clara08 22. Februar 2023 
 

Vergelt's Gott

an die vier Damen, dass sie durchgehalten haben und Römisch Katholisch geblieben sind.
Möge der Herr Sie segnen.


9
 
 Joy 22. Februar 2023 
 

Widerstand gegen Schmierenkomödie

Das einzig Richtige, was die vier Damen gemacht haben! Entmachtet sind alle Nicht-Bätzing-Anhänger ohnehin schon von Anfang an gewesen. Zeit zu gehen. Mögen ihnen viele folgen.


9
 
 lesa 22. Februar 2023 

Sprechendes Zeichen nach treuem Durchhalten

Wie tapfer und ausdauernd sind diese Frauen für die Kirche eingestanden in dieser schrecklichen Situation . drei Jahre lang. Bewunderung und DAnk, Gott möge es Ihnen lohnen. Das Zeichen, das Sie jetzt setzen, wird seine Wirkung tun.


9
 
 naiverkatholik 22. Februar 2023 
 

Bischöfe sollen bleiben.

Das Zeichen der Vier ist sehr wichtig.
Die SynWeg-kritischen Bischöfe aber mögen dort bleiben und dort den Mund aufmachen. Auch zur Ermutigung der noch schwankenden Bischöfe. Und damit genügend Bischöfe da sind für Sperrminorität.


5
 
 Fatima 1713 22. Februar 2023 
 

Vier starke, mutige und intelligente Frauen!

Sie haben viel guten Willen und Zähigkeit bewiesen, dass sie bis jetzt dort durchgehalten haben, und jetzt viel Mut, um auszusteigen, wenn es einfach nicht mehr vertretbar ist mitzumachen.
Wann folgen die Bischöfe, zumindest jene, von denen man sich noch etwas erwarten kann?


9
 
 Chris2 22. Februar 2023 
 

Und wann sollten wir gehen?

Ab welchen Punkt wäre es womöglich sogar sündhaft, weiter Kirchen(d)steuer zu bezahlen? Das dürfte stark vom Bistum abhängen: In der Mehrzahl der Diözesen in Bayern ist zumindest noch der Bischof katholisch, nicht mehr ist er es in z.B. Limburg (dass Herr Bätzing außerdem noch ein "schlechter Gewinner" ist, hat er mit seinem Fastnachts-T-Shirt belegt, das die Lüge von der "goldenen Badewanne" bediente und damit sowohl gegen seinen durch eine der schwersten Kampagnen*, die ich je erlebt habe, eh längst vernichteten Vorgänger nachtrat, als auch der Kirche erneut schadete. Das versteht man dann wohl unter "kranker Humor". Wer solche Freunde hat...)
* Damals ein "ideales" Zusammentreffen: Der nicht gerade irgendwohin-fortschrittliche Bischof musste weg (und Bätzing hin), die Politik brauchte eine Ablenkung von der milliardenschweren Bauruine BER und die Medien brauchten wieder Klicks und Auflage. Und man konnte der Kirche schaden. Lief perfekt...


6
 
 Vita Aeterna 22. Februar 2023 
 

Abstimmung per pedes

Es war genau der richtige Moment zu gehen. Mit diesem Schritt sprechen sie allen Beteiligten ins Gewissen. Werden jene aufwachen?


7
 
 physicus 22. Februar 2023 
 

Vergelt's Gott:

"Wenn man euch aber in einem Ort nicht aufnimmt und euch nicht hören will, dann geht weiter und schüttelt den Staub von euren Füßen, ihnen zum Zeugnis." (Mk 6,11)


7
 
 Freude an der Kirche 22. Februar 2023 
 

Ganz großes Lob!!!

Jetzt müssen gute Bischöfe den Synodalen Weg verlassen. Jetzt!
Gut katholische Priester werden Bischöfe genau daran messen. Ein mir gut bekannter Priester kann bald nicht mehr, ein anderer wechselt in eine Gemeinschaft, einer wechselte das Bistum, ... Wollen wir bald all unsere guten Priester und Gläubigen in den Pfarreien verlieren? Stehen wir jetzt auf und fordern wir von unseren guten Bischöfen den Austritt aus dem Synodalen Weg und somit auch die Rückkehr zur Einheit mit der Lehre der Kirche, … Wie gesagt: immer mehr Priester „flüchten“ an gute Orte oder werden wie die vier guten Synodalen vertrieben, mundtot gemacht!!! Gläubige „flüchten“ an gute Messorte, … (zu der Kirche treuen Patres in Klöstern, …). Es reicht! Keine Zerstörung mehr, liebe Bischöfe!!! Raus aus dem Synodalen Weg!!!


8
 
 ThomasR 22. Februar 2023 
 

mit Hilfe von Synode werden erneut in Deutschland Millionen EUR

von Kirchensteuermitteln wie in die Luft geprengt

(es sind außer Geldvernichtung auch keine andere Früchte erwartet, ähnlich der DBK SItzung in Ingolstadt 2018, wo außer einer weiteren Probe die EKD erneut als eine Kirche anzuerkennen und Versuch die Hlg. Kommunion (selbstverständlich ohne Beichte) für die evangelische Ehepartner einzuführen nichts passierte)
Diese Gelder werden gefragt im Lebensschutz, in den Missionen und in der Obdachlosenhilfe, für mich ist es einfach Sünde an Synode überhaupt teilzunehmen (und ich stehe auch zu meiner Meinung auch als Kirchensteuerzahler) ,
ich kann auch nur an weitere Delegierte appelieren, auf weitere Teilnahme zu verzichten


6
 
 joh14,6 22. Februar 2023 
 

Cuius regio, eius religio ?

War das Zeitalter des Feudalismus nicht eigentlich vorüber ?

Und was wäre es anders als klerikaler Machtmissbrauch, wenn mir einer von den "Anders-Katholischen" (Fürst-) Bischöfen vorzuschreiben versucht, daß ich jetzt nach ihrem Gusto glauben soll, weil ich zufällig in einem "Los-Von-Rom" Bistum wohne - aber RÖMISCH - KATHOLISCH bin und bleiben möchte ( im Sinne der beständigen Lehre und Tradition, wie sie u.a. vom hl. Papst Johannes-Paul II und Papst Benedikt XVI dargelegt wurde!) ?
Vermutlich dann noch in Unterordnung unter einen SYNODALEN RAT, dem zur Albtraum-Dauerschleife mutierten Synodalen Weg...
(ich hoffe sehr, daß Bischöfe diesen Schritt noch aufhalten können !)

Sollte ich dann auswandern ?

Erstattet die Kirche dann die Umzugskosten ?

Was für eine Hybris, was für eine Zumutung, die Folgen des synodalen Weges zu Ende gedacht !


8
 
 Chris2 22. Februar 2023 
 

@Philipp Neri

Ich bin sicher, dass dies geschehen wird. Aber es ist immer leichter, von außen Ratschläge zu erteilen. Über einen guten deutschen Bischof erfuhr ich z.B. neulich, dass er in seinem Ordinariat fast isoliert sei.
A propos "Ordinariate": Diese oft extrem aufgeblähten Bistumsverwaltungen wird man wahrscheinlich nur auflösen und komplett neu im Kleinformat aufbauen können (Ein Kirchenhistoriker sagte, München hatte unter Kardinal Faulhaber nur 30 Bedienstete. Heute sind es sicherlich weit über 500). Hinzu kommt, dass wohl nicht wenige Mitarbeiter "Anderekirchler" oder Atheisten sind. Wobei mir ein loyaler Atheist sogar noch lieber ist, als jermand, der fleißig und mit unseren Kirchensteuergeldern an der "anderen Kirche" arbeitet...


6
 
 gebsy 22. Februar 2023 

Vergelt's Gott!

Diese Entscheidung hat Ewigkeitswert.
SO IST ES:
Diese vier Zeugen wirken als Sauerteig auf die bedauernswerten Verirrten ...


8
 
 Chris2 22. Februar 2023 
 

Wird es jemanden von den "Anderekirchlern" interessieren?

Ich denke nicht. Sie werden sogar sagen: "Selbst schuld, wenn Ihr Eure Interessen nicht vertreten wollt und Euch ins Abseits stellt". Dennoch Danke für dieses klare Zeichen. Denn eine Rakete, die völlig außer Kontrolle geraten ist, kann nur noch gesprengt werden.
Doch dazu braucht es entweder eine klare rote Karte aus Rom (notfalls auch mit drastischen Konsequenzen) oder etliche mutige Bischöfe, die entweder gar nicht mehr in die letzte Runde dieser Geisterfahrt einsteigen oder unter Protest aussteigen, sobald noch mehr rote Linien gerissen werden. Und wer weiß, vielleicht zieht der eine oder andere bisher hin- und hergerissene Bischof noch im Verlauf der letzten Sitzungen des "Synodalen Weges" die Reißleine, weil ihm der Ritt auf der Rakete zu heiß wird oder ihm die schnell näherkommende Erdoberfläche, sagt, dass hier etwas ganz gehörig schiefläuft...


8
 
 Aquilinus 22. Februar 2023 
 

Respekt!

Der Synodalen Weg geht weiter seinen Irrweg. Diesen hätten diese 4 mutigen Katholikinnen auch nicht mehr stoppen können, deshalb war ihre jetzige Entscheidung genau richtig.
Ich erinnere mich noch gut, wie auf der letzten Versammlung Dorothea Schmidt sich getraut hat, die unerwünschte Wahrheit gegen den dort herrschenden Mainstream zu verkünden. Dazu gehört sehr viel Mut. Meine Hochachtung!!!


10
 
 Chris2 22. Februar 2023 
 

Vom 27.2. bis 2.3. ist die Frühjahrsvollversammlung

der Bischöfe auf deutschem Boden*. Beten wir um und für jeden einzelnen Bischof, dass er den Mut hat, "nein" zu Glaubensabfall und Schisma zu sagen!
* Da es offziell noch keine schismatische "deutsche Kirche" gibt, nenne ich das auch nicht so, denn es suggeriert eine Autonomie und Kompetenz, die es nicht gibt...


10
 
 Chris2 22. Februar 2023 
 

Hat jemand die rechtlichen Folgen des Schismas schon durchgespielt?

Was passiert z.B., wenn schismatische Pfarreien sich weigern, Kirchen und sonstige Immobilien zurückzugeben? Wird es problemlos möglich sein, dass gute Pfarrer ihre Pfarreien behalten oder gibt es längst irgendwelche Konstrukte, die Kircheneigentum oder sogar die Kirchengebäude selbst jemand anderem zugeschanzt haben? Und ist es denkbar, dass der rotgrüngelbe Staat die deutsch-häretisch-schismatische Kirche einfach mit allen rechtlichen Folgen anerkennt (seit den Coronamaßnahmen wissen wir ja, dass nichts mehr unmöglich ist, nicht einmal mehr undenkbar)?


3
 
 Hilfsbuchhalter 22. Februar 2023 

Vier mutige Frauen


8
 
 SalvatoreMio 22. Februar 2023 
 

An die 4 tapferen ""Delegiert:innen""

Ihnen gilt inniger Dank, dass Sie das Theater so lange durchgehalten haben! So sind Sie jedenfalls Ohren-und Augenzeugen dieses Prozesses, der im Nichts enden möge! (Ach, wäre das schön! Dann käme man vielleicht noch auf die Idee, sich der Frohen Botschaft Christi zu widmen).


10
 
 edih 22. Februar 2023 
 

Gratulation an die Vier....

jetzt warten wir noch, dass sich die ersten deutschen Bischöfe anschließen, die diesen Irrsinn verlassen.


10
 
 Katholikheute 22. Februar 2023 
 

Die Katholiken

gehen von Bord!


10
 
 SalvatoreMio 22. Februar 2023 
 

Die Frage erübrigt sich -

lieber@fenstergucker! Der Synodale Verein redet vom Heiligen Geist, läuft aber dem Zeitgeist nach, um der sündigen Welt zu huldigen.


9
 
 max58wi 22. Februar 2023 
 

Die Guten gehen; verständlich. Aber welch trauriges Licht wirft das auf den Synodalen Weg!


9
 
 Philipp Neri 22. Februar 2023 

Die Bischöfe stehen in der Verantwortung!

Es sollte von Seiten der Bischöfe endlich über Konsequenzen nachgedacht werden!
Die Abstimmungen bei der letzten Versammlung waren doch bereits eine Farce!
Bei der deutschen Bischofskonferenz nächste Woche sollte deshalb endlich über die Farce des deutschen Synodalen Irrweges Tacheles geredet werden!
So geht es wirklich nicht mehr weiter !!!


11
 
 joh14,6 22. Februar 2023 
 

Deo Gratias

Und Bravo.

Es wird die Beschlussfähigkeit vermutlich nicht beeinträchtigen, aber es ist ein starkes Zeichen, und wenn es fürs Archiv sein sollte...

Das Vorgehen von Bischof Bätzing, Bode, Overbeck, Kohlgraf et al hat gezeigt, daß sie ihre Agenda mit allen Mitteln durchzusetzen entschlossen und Argumenten, egal von welcher Instanz, nicht zugänglich sind.

Mögen ihnen mutige Bischöfe folgen.

Auch die Bekennende Kirche war eine Minderheitsbewegung, und wie dankbar ist die Nachwelt heute für dieses Standhalten im Glauben, gegen die scheinbar übermächtige IDEOLOGIE.


11
 
 fenstergucker 22. Februar 2023 
 

Gute Nachricht

Das Beste was ich seit langem bis jetzt von der kath. Kirche in Deutschland gelesen habe. Könnte es sein, dass diese vier mehr Verstand wie der Großteil unserer Bischöfe haben, wie der Vorsitzende auf jeden Fall


12
 
 C_S_Lewis 22. Februar 2023 
 

Und die Bischöfe?

Die sollten sich mal ein Beispiel daran nehmen. Zumindest jene fünf Bischöfe, die vor einiger Zeit die Anfrage zu dem durchaus umstrittenen "Synodalen Weg" an Rom gestellt haben, sollten mal darüber nachdenken, ob die Zeit nicht langsam reif ist, ein Zeichen zu setzten.


10
 
 Schillerlocke 22. Februar 2023 
 

Das ist ein starkes Zeichen!

Wer wie die vier genannten Delegierten dermaßen starke Bedenken hat, dass es sich um einen deutschen Sonderweg handelt, der von der Weltkirche wegführt, dann ist dieser Auszug eine Gewissensentscheidung, die respektiert werden muss.


11
 
 Vox coelestis 22. Februar 2023 
 

Gut so

Irrwege darf man nicht weitergehen.
Das war der einzig logische und konsequente Schritt.
Wenn doch ganz viele, besonders auch Bischöfe, es ihnen gleich täten.


13
 

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