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Papst: „Wer vehement protestiert, gehört kleinen ideologischen Gruppen an“

31. Jänner 2024 in Weltkirche, 67 Lesermeinungen
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Papst im Interview über Kritik an Fiducia supplicans: er sieht keine Schismagefahr – „In der Kirche gab es immer kleine Gruppen, die schismatische Überlegungen zum Ausdruck brachten ... wir müssen das durchgehen lassen ... und nach vorne schauen“


Rom (kath.net) „Wer vehement protestiert, gehört kleinen ideologischen Gruppen an“. So beurteilt Papst Franziskus die heftige Kritik an der Vatikanerklärung „Fiducia supplicans“ (FS) vom 18.12.2023, mit der der Vatikan eine Möglichkeit zur priesterlichen Segnung von homosexuellen Paaren sowie von Paaren in irregulären Situationen eingeräumt hat. Der Papst erläuterte dies seinem Interview mit Domenico Agasso für die italienische Tageszeitung „La Stampa“. Das Interview trägt den Titel: „Papst Franziskus: In Gaza siegt nur der Tod, ohne beide Staaten gibt es keinen Frieden - Bei schwulen Paaren greifen sie mich an, aber ich habe keine Angst vor einer Spaltung“

Der Papst betont mit Blick auf die besonders heftigen Gegenreaktionen aus Afrika, wo die gesamtafrikanische Bischofskonferenz die Umsetzung von FS abgelehnt hat: „Ein Sonderfall sind Afrikaner: Für sie ist Homosexualität kulturell gesehen etwas ‚Schlechtes‘, sie tolerieren sie nicht. Aber im Allgemeinen vertraue ich darauf, dass nach und nach jeder vom Geist der ‚Fiducia supplicans‘-Erklärung des Dikasteriums für die Glaubenslehre beruhigt wird: Sie zielt darauf ab, einzubeziehen, nicht zu spalten. Sie lädt uns ein, Menschen willkommen zu heißen und sie dann Gott anzuvertrauen und uns selbst anzuvertrauen.“


Auf die Frage danach, ob der Papst Angst habe vor einer Spaltung, erläuterte Franziskus: „Nein. In der Kirche gab es immer kleine Gruppen, die schismatische Überlegungen zum Ausdruck brachten ... wir müssen sie zulassen und das durchgehen lassen ... und nach vorne schauen.“

Franziskus betonte eigens, dass nicht die Verbindung gesegnet werde (also die eigentliche, weiterhin irreguläre Beziehung zwischen zwei Personen), sondern die Personen. „Das Evangelium soll jeden heiligen. Natürlich, solange der gute Wille vorhanden ist. Und es ist notwendig, genaue Anweisungen für das christliche Leben zu geben (ich betone, dass nicht die Vereinigung gesegnet wird, sondern das Volk). Aber wir sind alle Sünder: Warum also eine Liste der Sünder erstellen, die in die Kirche eintreten können, und eine Liste der Sünder, die nicht in die Kirche eintreten können? Das ist nicht das Evangelium.“

Wieweit diese Segnung gehen darf und ob Paare oder nur Einzelpersonen nacheinander gesegnet werden können, darüber wird in der Weltkirche seit dem 18. Dezember 2023 erbittert diskutiert. Der Vatikan hat am 4. Januar 2024 eine Erklärung zu FS nachgeschoben, außerdem am 26. Januar einen Ausschnitt einer Papstrede an die Mitglieder der Vollversammlung des Dikasteriums für die Glaubenslehre auf seiner Seite für die vollständige Liste der Dokumente dieses Dikasteriums veröffentlicht (siehe Link).

Nicht wenige sogenannte progressive Katholiken preschen nun „im Geist von Fiducia supplicans“ – um einen Ausdruck von Papst Franziskus zu benutze - noch verstärkter voran in Richtung eigener feierlicher, offizieller Segensliturgien für irreguläre Paare, was den Rahmen und Intention von FS weit übersteigt. Dazu verliert Papst Franziskus in seinem ausführlichen Interview mit „La Stampa“ allerdings kein Wort.

Link zum Interview in „La Stampa“: Papa Francesco: “A Gaza vince solo la morte, non c’è pace senza i due Stati. Per le coppie gay mi attaccano ma non temo uno scisma”


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Lesermeinungen

 lakota 5. Februar 2024 
 

Msgr.OStR. Mag. Franz Schlegl, Erzpr.

"Quod erat demonstrandum!

Schon als das Dokument der Glaubenskongregation erschienen ist, habe ich in einem Kommentar den Protest der Kirche Afrikas, aber auch Osteuropas und vieler anderer Teilkirchen, sowie der katholischen ORIENTALEN (siehe Stellungnahme des ukrainisch-griechisch-katholischen Patriarchen Svjatoslav)vorausgesagt."


Für P.Franziskus sind das "kleine, ideologische Gruppen...die schismatische Überlegungen zum Ausdruck bringen..."

Und jetzt?


2
 
 lesa 4. Februar 2024 

Der Heilige Antonius trägt das Jesuskind .auf dem Arm.

Lieber@Zeitzeuge: Danke für den Link zum Antoniusboten - diese aufbauende Lektüre bekomme ich jeweils per Post. Danke für den wichtigen Link zu der Petition zum Zurückziehen von Fiducia supplicans! Diese Intiative braucht Gebetsunterstützung! Möchte die Mutter Gottes, die Überwinderin aller Häresien zur Unterscheidung der Geister verhelfen! Wenn man die Botschaften Marias an Don Gobbi liest (der gerade am Fest Peteer und Paul um drei Uhr Nnachmittags in die ewige Ruhe einging, sieht man die Lage der Kirche genauestens beschrieben. Immer im Licht der Hoffnung auf das triumphierende Herz der Immaculata, wie sie es in Fatima schon angekündigt hat.
Lieber@JP12B16: Hoffentlich finden Sie Erholung und neue Kraft in der reinen Bergluft!
Ja, die Kinder! Und dass Jesus in (DEUTSCHLAND!) in Sievernich aktuell erscheint in der Gestalt des Prager Jesuskindes spricht für sich!


1
 
 Zeitzeuge 2. Februar 2024 
 

Im Link eine auf den lifesitenews veröffentlichte, brandneue Petition

zwecks Zurückziehung von "FS" katholischer
Intellektueller aus aller Welt!

www.lifesitenews.com/de/news/priestergelehrte-fordern-kirchenfuhrer-auf-den-papst-zu-bitten-die-fiducia-supplicans-zuruckzuziehen/?utm_source=popular&


4
 
 JP2B16 2. Februar 2024 
 

Ein Letztes zum Off-Topic (von 3000m in einer Skihütte) Lieber @ Zeitzeuge, @lesa

Ein allerherzlichstes Vergelt's Gott für den Link zu "ULF vom guten Erfolg" und der St. Antonius Kirche in Bregenz.

Mein beruflicher Alltag findet zumeist unter "Akademikern" statt. Ebenso die Freundschaften. Ein elitäres Denken, eine ganz subtile Selbsterhöhung bei gleichzeitiger Verachtung weniger Qualifizierter ist mir deshalb nicht fremd. Trotz eigenem Universitätsstudium, fühle mich in diesem Kreise aber nicht immer wohl. Ihre "selbsterhöhende" Haltung ist meinen Kollegen nicht bwusst. Die "Corona-Pandemie" hat mir letzte Sicherheit darüber gegeben, dass die von @lesa angeführte Beobachtung der Hl. Teresa von Ávila bzgl. der Verblendung Hochgebildeter tatsächlich real ist.

Vom "Akademiker" Lukas selbst ist bekanntlich überliefert: "In dieser Stunde rief Jesus, vom Heiligen Geist erfüllt, voll Freude aus: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, weil du all das den Weisen und Klugen verborgen, den Unmündigen aber offenbart hast. Ja, Vater, so hat es dir gefallen."


6
 
 Herbstlicht 2. Februar 2024 
 

@gebsy

Es steht mir nicht zu, Franziskus konkret Hochmut zu unterstellen, denn dies wäre anmaßend und übergriffig meinerseits. ,
Deshalb meine Überlegung, er möge sich im Stillen selbst einmal fragen, was ihn veranlaßt, Menschen, die weltweit irritiert und verunsichert sind, als "kleine ideologische Gruppen" zu bezeichnen.

Wenn Franziskuks wahrnimmt, dass sein Schreiben nicht überall Begeisterungsstürme auslöst, sollte er diese Tatsache ernstnehmen und die Kritiker nicht als "kleine ideologische Gruppen" abwerten.
Er sollte sich als Hirte verstehen und nicht als Trennender.

Sie haben recht:
Wir wissen nur zu genau, dass wir alle anfällig sind für so manche Sünden, also auch für die (Tod-)Sünde des Hochmuts.


4
 
 Zeitzeuge 2. Februar 2024 
 

"FS" "nur" als "Starterpaket"? - P. James Martin SJ ist schon viel weiter;

und niemand an verantwortlicher Stelle wird ihn
zurechtweisen und für seine "Segensversuche"
bestrafen, oder?

www.lifesitenews.com/de/news/pater-james-martin-spricht-zu-den-irischen-bischofen-bei-einem-privaten-treffen-im-marienheiligtum/?utm_source=editions_m


1
 
 gebsy 2. Februar 2024 

@Herbstlicht - Danke für den Hinweis,

dass jeder Mensch für den HOCHMUT anfällig ist.
Diese Untugend ist doch das sicherste Merkmal des Widersachers ...


2
 
 Wirt1929 2. Februar 2024 
 

Erwartung?!

Ich warte auf den Tag, wo Papst Franziskus im Petersdom öffentlich wirksam ein vor ihm stehendes, sich bekennend schwules Paar segnet. Die Hinweise, dies nicht nach den Vorgaben im Dom tun zu dürfen, werden sich dann von selbst erledigen. 15 Sekunden dauernder Segen würde natürlich zeitlich ebenfalls überzogen, da es sich in der Regel um ein "prominentes Paar handelt. Wer A sagt muss auch B sagen. Die gehobenen Reaktionen wären natürlich zustimmend. Nur wir da unten würden ratlos vor diesem Desaster stehen. Vision? Demnächst Wirklichkeit!!


1
 
 Zeitzeuge 2. Februar 2024 
 

Auch über das III. Geheimnis von Fatima ist schon viel geschrieben worden,

im Link ein aktueller Artikel dazu!

Die Gabe der Unterscheidung der Geister gilt nicht
nur für Privatoffenbarungen sondern leider in
unserer Gegenwart sogar für (nicht unfehlbare)
kirchl. Verlautbarungen!

communioveritatis.de/die-kirche-durchlebt-das-dritte-geheimnis-von-fatima/


2
 
 lesa 2. Februar 2024 

Licht vom Lichte

Lieber@JP2B16: Danke für Ihre Replik! 2010,genau im Februar. Das war intenssiv ...
Die leuchtende Wolkensäule geht voran.
Und hier ein in der heutigen Liuturgie und zur Weihnachtszeit mehrfach wiederkehrender Vers:

WIR EMPFINGEN GOTT,
DEINE BARMHERZIGKEIT
INMITTEN DEINES TEMPELS.

Deo Gratias!


0
 
 Zeitzeuge 2. Februar 2024 
 

Liebe lesa, danke für Ihre Zeilen;

die kirchliche Lehre über die richtige Einordnung
von Privatoffenbarungen vorausgesetzt, verlinke
ich unten Interessantes über "Quito"!

Die St. Antonius Pfarrei in Bregenz hat in unserem
Bistum leider kein Gegenstück, weiter von hier gibt
es aber ein altrituelles, vom Bischof genehmigtes
Frauenkloster.

Wer sich näher für Privatoffenbarungen interessiert, kommt natürlich nicht an der Großen
Botschaft von La Salette und den Visionen z.B.
der sel. A.M Taigi und A.K. Emmerick vorbei,
schade, daß von den Taigiakten nur ein kleiner
Teil veröffentlicht ist (mystische Sonne, drei-
tägige Finsternis).

Jetzt bin ich aber auch selbst vom eigentlichen
Thema abgeschweift...... .

Gerne wünsche ich Ihnen und allen hier ein
gesegnetes Fest der Darstellung des HERRN 2024.

www.st-antonius.at/antonius/?p=4138


0
 
 JP2B16 1. Februar 2024 
 

Off-Topic: Liebe @lesa, herzlichen Dank für Ihren ganz wichtigen ...

... und so wahren Kommentar, insbesondere für Ihren Hinweis auf die von mir so verehrte Hl. Teresa von Ávila.
Ich verkniff mir ganz bewusst, um mögliche Verletzung unbedingt zu vermeiden, die offensichtliche Unverträglichkeit zwischen "Akademikern" und den Empfang von Privatoffenbarungen, oder auch nur den Glauben daran, zu thematisieren.

Vor jetzt 14 Jahren gab es einen bemerkenswerten Disput zwischen dem Dogmatiker und Mariologen Prof. Dr. Manfred Hauke (Lugano) und dem Theologen Thomas Müller zum selben Thema, der diese "Unverträglichkeit" eindrücklich bestätigt.
Ich verfasste schon damals einen Kommentar (als die Kommentarlänge noch nicht auf 1000 Zeichen beschränkt waren), den ich heute genauso wiederholen würde. Der Artikel ist unten verlinkt (Suche nach "JP2B16").

Der ursprüngliche Gastkommentar von Thomas Müller unter:
https://kath.net/news/25656

Ganz lieben Dank auch für Ihren Hinweis auf ULF von Quito !!

www.kath.net/news/25688


0
 
 Vergilius 1. Februar 2024 
 

@Benno Faessler-Good

Ich finde es bemerkenswert, dass in sämtlichen hl. Messen, die medial übertragen werden, der Papst nicht selbst das eucharistische Opfer darbringt. Das ist ein Zeichen nach außen, kein erfreuliches. Wenn ich mich daran erinnere, unter welchen Umständen Papst Johannes Paul II. zelebriert hat, und wenn ich daran denke, wie Papst Franziskus den Fußweg zum Empfang des Diplomatischen Korps zum Jahresbeginn geschafft hat, dann werde ich stutzig. Der Karfreitag 2005 mit dem hl. Johannes Paul hatte apokalyptische Züge. Das sind Zeichen, die Päpste setzen. Und diese Zeichen sehe ich und deute ich. Sicher nicht nur ich, sondern auch andere.


5
 
 lesa 1. Februar 2024 

Die Wahrheit ist das erste der Barmhrzigkeiten Gottes (K. Sarah)

Lieber@Zeitzeuge: Vielen Dank für den Hinweis in Ihrem Kommentar, dass es Barmherzigkeit ist, auf Irrwege hinzuweisen." Danke auch für den Link zu dieser bischöflichen Begründung.
@JP2B16 Bein Erwähnen dieses Namens mag es Ihnen (mir auch) gegangen sein, wie dem Hananias in der Apg. als der Herr ihn zu Saulus schickte: "Aber Herr, du weißt doch ..."
Nun ja, die Mutter Gottes ist selten Theologen erschienen, auch kaum einmal Bischöfen, wenn sie die
Menschheit retten wollte. Vielmehr hat Sankt Teresa von Avila erklärt, dass gerade theologisch hochgebildete Personen im Fall von Privatoffenbarungen oft geblendet werden.
Dabei ist es dann allerdings nicht immer geblieben. Verstocktheit und Verblendung bereiten aber Trägern einer "Sendung" immer viel Kreuz und Leid - und vielleicht braucht es gerade diese Aussaat ...
Danke für Ihre Treue und Solidarität. Wenn man weiß ...
Noch ein Hinweis: Sehr interessant für unsere Zeit: "ULFrau von Quito".


0
 
 JP2B16 1. Februar 2024 
 

Off-Topic: Verehrter @Zeitzeuge, es bedarf ganz sicher keiner weiteren "Medjugorje-Diskussion" (!)

Diese "Intervention des Himmels" (Gnade) als eine Option(!) hinzustellen, ja auch diese Gnade letztlich zurückzuweisen, sei selbstverständlich jedem Gläubigen selbst überlassen.

Allerdings sollte den Gläubigen, die an die Erscheinungen glauben, nicht der Eindruck vermittelt werden, dass es lediglich ein Zugeständnis (ein Akt von Barmherzigkeit wenn man so will), an die Privatoffenbarungen glauben zu dürfen (solange strenge Kriterien erfüllt sind).
Diese Geste hätte dann ein gewisses Geschmäckle,  wenn die Echtheit hinter den Kulissen längst verneint wurde und damit die Möglichkeit der Intention eines Gnadengeschenks erst gar nicht in Erwägung gezogen wird.

Die empirische Evidenz dieser seit bald 43 Jahre währenden Erscheinungen ist allerdings so überzeugend, dass jeden Zweifel nur die Psychologie zu erklären vermag.

Ein Gedanke sei noch eraubt, dass jene, für die diese einzigartige "Intervention des Himmels" keine "Option" sondern Realität ist, ihrer Zeit einfach nur voraus.


0
 
 Wilolf 1. Februar 2024 
 

@Ulrich Motte

Am vehementesten haben die afrikanischen Bischöfe protestiert. Kleine Gruppe? Jetzt sagen Sie „ja, aber kultureller Sonderfall“. Die Kultur ist hier aber lediglich eine „gute Ausrede“, damit die afrikanischen Bischöfe sich weiterhin an die Gebote Gottes halten „dürfen“. Schließlich ist das 6. Gebot kein afrikanischer kultureller Sonderfall sondern gilt ganz genauso im katholischen Abendland, in Lateinamerika usw.


6
 
 Ulrich Motte 1. Februar 2024 
 

Der Papst sagte nicht: Wer protestiert

Der Papst sagte: Wer vehement protestiert


0
 
 SalvatoreMio 1. Februar 2024 
 

"Wir müssen das durchgehen lassen und nach vorne schauen"

Die Aussage klingt erschreckend, regelrecht hilflos und schicksalsergeben, wie: "Was soll man da machen!" Wahrscheinlich war nicht soviel Protest erwartet worden, und so wurden die Verweigerungsblöcke nun umdeklariert in "kleine, ideologische Gruppen" - aber wohlwissend, wie mächtig die LGBTQ+-Allianzen agieren, offensichtlich auch in der Kirche.


8
 
 Zeitzeuge 1. Februar 2024 
 

Werter JP2B16, ich möchte bitte beim eigentlichen Thema "FS" bleiben

und keine "Medjugorje-Diskussion" führen, Altbischof
Peric ist sicher kein Progressist und bzgl. aller
Privatoffenbarungen gilt, daß sie nicht zu den
loci theologici gezählt werden können, womit ich
natürlich nicht bestreite, daß es dort echte
Bekehrungen geben kann.

Laudetur Jesus Christus!


3
 
 Benno Faessler-Good 1. Februar 2024 
 

@ Vergilius: "Wie darf ich Ihre Aussage verstehen"?

"Seine Heiligkeit möge sich bitte einmal an den Altar des Petersdoms zur Zelebration der hl. Messe bequemen. Dass er das nicht tut, spricht Bände ..."

Darf ein Priester, Bischof, ein Kardinal, ein Heiliger Vater die Heilige Messe nicht auch täglich in einer kleinen Kapelle feiern oder zelebrieren?

Oder auch in der "Lateran Basilika", der Kathedrale des Bistums Rom, eine der sieben Pilgerkirchen und eine der fünf Papstbasiliken Roms!*

* Zitas aus Wikipedia


0
 
 Cosmas 1. Februar 2024 
 

Ideologisierte können die Wirklichkeit nicht erkennen und sich auch nicht ändern

...egal ob im Kommunismus, Progressismus usw.
Honecker hat noch bis zum Schluss vom "neuen Deutschland" und seinen Aufbrüchen gefaselt. Analog die Progressisten. PF wird seine in sein Hirn eingebrannten ideologischen Pfade und daraus folgende ewig gleiche Sprüche nicht mehr verlassen. Die "Rückwärtsgewandten" werden es überstehen!


3
 
 lakota 1. Februar 2024 
 

@Herbstlicht

Liebes Herbstlicht, ich glaube, das ist das Problem:
Hochmütige Menschen kritisieren immer nur andere, auf die Idee, sich selbst zu hinterfragen kommen sie nicht, weil sie - ihrer Überzeugung nach - ja immer recht haben.

Sehr schade, daß P.Franziskus anscheinend dazu gehört.


7
 
 Herbstlicht 1. Februar 2024 
 

Viele -weltweit- lehnen die die Vatikanerklärung „Fiducia supplicans“ ab.
Sie sehen sich nicht in der Lage, dieses Schreiben gehorsam abzunicken.
Sie alle deshalb als "kleine ideologische Gruppen" zu bezeichnen, könnte auch auf eine nicht geringe Portion Überheblichkeit hinweisen.

Wir alle müssen unsere Einstellungen und Handlungen prüfen, und so gilt dies auch für Papst Franziskus.
Sollte er sich nicht vielleicht auch einmal selbstkritisch fragen, ob ihn nicht auch eine Portion Hochmut zu diesem abwertenden Urteil verleitet?


7
 
 JP2B16 1. Februar 2024 
 

@Zeitzeuge, Bf. Msgr. Ratko Peric

Verehrter Zeitzeuge, so sehr ich Sie und Ihr immenses Wissen und Ihren wohl kaum zu überbietenden Ordnungssinn bewundere und schätze, aber bzgl. Bf. Peric erlaube ich mir trotz seiner unbestrittenen Verdienste für die Kirche auch auf eine andere Seite von ihm hinzuweisen: sein von wider gegen jede Vernunft gekennzeichnete Verhältnis zu den Erscheinungen in Medjugorje. Jedem Zweifler sei das Buch "Mein Herz wird triumphieren" von der Seherin Mirjana Soldo von 2016 empfohlen, dass letztes Jahr auch in der deutschen Übersetzung erschien und von Roland Noé hier beworben wurde. Da wird man einiges lesen, was staunen lässt und jeglichen Zweifel an den Erscheinungen beseitigt.

de.catholicnewsagency.com/news/1648/medjugorje-ortsbischof-erklart-erscheinungen-seien-nicht-echt


1
 
 Chris2 1. Februar 2024 
 

Ein Papst sollte nicht tricksen oder gar lügen

Doch genau das enthält der Absatz "Franziskus betonte eigens, dass nicht die Verbindung gesegnet werde..." gleich mehrfach. Denn wenn dem so wäre, hätte es das ganze Papier nicht gebraucht. Und niemand wirft Homosexuelle aus der Kirche. Sie dürfen gerne an den Gottesdiensten teilnehmen, zur Beichte gehen und auch den Segen empfangen. Aber eben einzeln als Gläubige oder in einer Gruppe und nicht als Paar(e).
In 10 schmerzhaften Jahren habe ich gelernt: Wir müssen lernen, den 266. Papst zu ignorieren, um nicht irre zu werden oder den Glauben zu verlieren. Herr, schenke uns einen glaubensstarken und durchsetzungsfähigen Papst. Und wenn es Dein Wille ist, das Leid Deiner Kirche zu verkürzen, bitte möglichst bald. Möge das Vorbild Benedikts XVI. überzeugen - so oder so...
Oremus!


7
 
 lakota 1. Februar 2024 
 

Schismatiker?

„In der Kirche gab es immer kleine Gruppen, die schismatische Überlegungen zum Ausdruck brachten ... "

Wenn jetzt weltweit ganze Bischofskonferenzen von P.Franziskus als "kleine Gruppe mit schismatischen Überlegungen" beurteilt werden, hat die Bezeichnung "Schismatiker" keine Bedeutung mehr.


5
 
 Zeitzeuge 1. Februar 2024 
 

Im Link eine größere Stellungnahme zu "FS" des gelehrten Altbischofs

von Mostar, Msgr. Ratko Peric, der früher u.a.
Professor an der Gregoriana in Rom war und heute
sein 80. Lebensjahr vollendet!

Es wäre ein schwere Beleidigung, diesen verdienten
Bischof als "schismatischen Ideologen" zu be-
schimpfen.......!

www.vjeraidjela.com/zur-erklarung-fiducia-supplicans-das-flehende-vertrauen/


6
 
 CusanusG 1. Februar 2024 
 

Sonst sagt der Papst doch immer: "macht Krach!"

Sonst sagt der Papst doch immer: "Macht Krach, wenn ihr gehört werden wollt."

Zudem bin ich mir nicht sicher, wer die kleine Gruppe ist. Man sollte nicht vergessen, dass außer ein paar lauten Minderheiten im Westen niemand für die LGBTQ-Agenda ist. Wir haben nur leider verlernt uns gegen deren Bevormundung zu wehren. Insofern könnte die Analyse bzgl. den laut schreienden Minderheiten auf die Ideologen der Homo-Seite passen.


6
 
 Vergilius 31. Jänner 2024 
 

Seine Heiligkeit

möge sich bitte einmal an den Altar des Petersdoms zur Zelebration der hl. Messe bequemen. Dass er das nicht tut, spricht Bände ...


6
 
 Chris2 31. Jänner 2024 
 

@chorbisch

Völlige Zustimmung. Es ist vielmehr sogar so, dass, wenn sich dereinst erweist (was eigentlich jedem Denkenden Menschen klar sein sollte), dass Homo, LGBT, Feminismus und Gender (also linke Fetische) mit der offensichtlich politisch gewollten Islamisierung (dem linken Fetisch "Multikulti") absolut unvereinbar sind, wir vielleicht vor der Frage stehen werden, wie wir z.B. Homosexuelle vor gewaltsamer Verfolgung schützen und verbergen können. Leider haben trotz zunehmender Gewalt gegen Homosexuelle offenbar außer David Berger nur wenige führende Schwule diese wachsende Gefahr auf dem Schirm. Die Juden in Deutschland dagegen lernen gerade, dass die Gefahr für Leib und Leben meist nicht von rechts kommt. Dass manche ihrer Verbände dennoch immer noch zusammen mit Linksextremisten zu Kundgebungen "gegen rechts" aufrufen, während sich die AfD klar zum Existenzrecht Israels bekennt, dürfte in nicht allzu ferner Zukunft unter "tragische Ironie der Geschichte" verbucht werden...


4
 
 Stefan Fleischer 31. Jänner 2024 

Euer Ja sei ein Ja, Euer ein ein Nein

Eine weltweit klare, eindeutige und vollständige Verkündigung der Lehre der Kirche würde viele Missverständnisse und viel Streit vermeiden. Wo jeder glaubt und lehrt was er will, und keiner was er soll, hat der Verwirrer von Anbeginn ein leichtes Spiel.


7
 
 elisabetta 31. Jänner 2024 
 

Eine Liste der Sünder?

Papst Franziskus sollte sich mehr mit der "Liste der Sünden", die in den 10 Geboten aufgezählt sind, befassen, dann wüsste er auch, dass es keine Segnungen in seinem Sinne geben kann.


9
 
 Chris2 31. Jänner 2024 
 

Wer hätte jemals gedacht, dass die Kritik eines Papstes

ein Lob sein könnte. Alles kervehrt, auch in der Kirche. Doch die meine bleibt die "von oben", also von Gott, egal, von wo die Irrwege auch herkommen und wer hier auf Erden "ein anderes Evangelium verkündet, und sei er auch ein Engel vom Himmel". Beten wir für Papst, Kirche und uns alle, damit wir weder fallen, noch verzweifeln, noch schwach werden oder dem Hochmut verfallen, noch allgemeinen Verwirrung der Geister in dieser Zeit...


9
 
 ottokar 31. Jänner 2024 
 

Gehört nicht unser Papst bereits zu einer kleinen ideologischen Gruppe, welche gegen Widerspruch pro


5
 
 Wilolf 31. Jänner 2024 
 

@Chorbisch

KKK 1958: Das natürliche Sittengesetz ist unveränderlich und überdauert die geschichtlichen Veränderungen; KKK 2357: …homosexuelle Handlungen … verstoßen gegen das natürliche Gesetz...

www.vatican.va/archive/DEU0035/_INDEX.HTM


4
 
 Wilolf 31. Jänner 2024 
 

@Federico R. Das Duo

Wenn ich den (offenbar freiwillig getragenen) Spitznamen Tucho übersetze, muss ich immer an den falschen Aslan im letzten Kampf von Narnia denken. Ich bin mir nur nicht im Klaren, ob nun Trix (bzw. Listig) oder Dussel (bzw. Wirrkopf) besser passt.

narnia.fandom.com/de/wiki/Trix


1
 
 chorbisch 31. Jänner 2024 
 

@ Wilolf

Leider hat die Überzeugung, homosexuelle Handlungen seien gegen die menschliche Natur in nicht wenigen afrikanischen Ländern dazu geführt, das Homosexuelle dort Gefahr laufen, von einem aufgehetzten Mob gelyncht zu werden. In Uganda steht meines Wissens, wie im Iran, auf gelebte Homosexualität die Todesstrafe.

Ich finde die Aussagen des Papstes auch sehr überheblich, aber man sollte dabei nicht vergessen, welche Folgen pauschale Schwulenhetze haben kann.

Nicht ohne Grund unterscheidet der Katechismus zwischen der homosexuellen "Neigung" und deren Ausleben. Dort steht ja nicht, solche Menschen seien vom Antlitz der Erde zu vertilgen, sondern sie seien zur Keuschheit aufgerufen, da solche Handlungen (!) keinesfalls gebilligt werden könnten.


1
 
 Zeitzeuge 31. Jänner 2024 
 

Aufmerksame kath.net - Foristen wissen genau, wo derzeit in der

kath. Kirche die wahren Lehrabweichler,
Schismatiker und Ideologen zu finden sind, die
sogar teilweise zu Kardinälen ernannt wurden!

Warum hört man aus dem Vatikan derzeit keine
Bekehrungsaufrufe für schwere Sünder, vgl.
Apg 3,19, sondern nur "alle, alle, alle" sind
willkommen aber anscheinend nicht im Beichtstuhl.

Am Valentinstag werden wieder, nicht nur in
Deutschland, "alle, alle, alle" willkommen sein
zwecks "Partnersegen", P. James Martin SJ hat
es ja schon ungestraft vorgemacht.

Diese pflichtvergessenen Priester werden nicht
bestraft werden zur großen Freude der nicht
bekehrungsbereiten, die sich "L..T" nennen.

Die Nichtzurechtweisung der Sünder ist die
wahre Unbarmherzigkeit, denn es geht doch um
deren Ewiges Heil!


10
 
 Federico R. 31. Jänner 2024 
 

„Wer vehement protestiert, gehört kleinen ...

... ideologischen Gruppen an.“ Da sind p.Franziskus und sein aus Argentinien stammender Intimus Tucho, der Karrierekardinal Fernández, wie immer völlig einer Meinung. Zwischen dem Duo passt wirklich kein Blatt Papier, nicht einmal Seidenpapier.

Ansonsten ist hier im Forum bereits alles gesagt.


13
 
 lakota 31. Jänner 2024 
 

Mein Gott, mein Gott,

warum hast Du das zugelassen?

Nach dem Hl. Johannes Paul II und dem großen, geistvollen Benedikt XVI -
diesen unsäglichen Franziskus!


12
 
 JP2B16 31. Jänner 2024 
 

Erinnert an die immer populärer werdende Täter-Opfer-Umkehr

Seltsam, bei allen Vorgängerpäpsten wären gerade jene die "kleine Gruppe, die schismatische Überlegungen zum Ausdruck brachten", gewesen, die die Segnung "irregulärer Partnerschaften" gewünscht und forciert hätten.


10
 
 modernchrist 31. Jänner 2024 
 

Geht es denn darum?

"Warum also eine Liste der Sünder erstellen, die in die Kirche eintreten können, und eine Liste der Sünder, die nicht in die Kirche eintreten können?"

Es geht doch bei FS nicht um das "eintreten" in eine Kirche oder ein Kirchengebäude? Mir scheint, dass immer wieder - absichtlich verwirrend - auf Schauplätzen getanzt wird, wo man natürlich applaudieren muss. Richtig, was der Papst da sagt. Aber darum geht es doch gar nicht! Meint er denn, man kann denkende Menschen damit abspeisen?


4
 
 Adamo 31. Jänner 2024 
 

@Smaragdos, dieser PF ist für das Papstamt vollkommen ungeeignet!

Da haben Sie ein wahres Wort ausgesprochen.

Bereits der leider verstorbene Kardinal Pell hat seine Arbeit als ein einem Desaster bezeichnet.

Diesen Papst haben wir der ST.GALLEN-MAFIA zu verdanken!


8
 
 Stefan Fleischer 31. Jänner 2024 

Ceterum censeo

Was Gott ein Gräuel ist, soll der Mensch nicht segnen.
vgl. (Lev 18,22)


11
 
 Uwe Lay 31. Jänner 2024 
 

Was für Afrikaner gelten mag...

Für Afrikaner sei die praktizierte Homosexualität etwas Inakzeptaples. Der Papst meint anscheinend, daß die halt Hinterweltler seien, während für Progressive wie ihn und Kardinal Fernandez das ganz anders aussieht. Der Papst vergaß nur, daß auch der Katholische Katechismus noch so afrikanisch-hinterweltlerisch denkt.
Uwe Lay Pro Theol Blogspot


11
 
 Patroklos 31. Jänner 2024 
 

Kulturimperialismus

Ausgerechnet PF, der ansonsten jegliche Form von "Imperialismus", natürlich nur, wenn er ihn bei gewissen Kreisen verortet, kritisiert, diffamiert mit Afrika die am stärksten wachsende Kirche weltweit und sitzt auf dem hohen Roß des "weis(s)en Vaters". Unerträglich!


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 Smaragdos 31. Jänner 2024 
 

Wenn jemand hier ein Ideologe ist, ist es Papst Franziskus und niemand anderes! So hartnäckig an handfesten IrrtÜmern festhalten, können nur waschechte Ideologen.

Allerdings ist es unverzeihlich, wenn man als Oberhaupt der katholischen Kirche ein Ideologe ist! Er ist für das Papstamt vollkommen ungeeignet und sollte zurücktreten wie sein illuster Vorgänger.


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 Wilolf 31. Jänner 2024 
 

Kultur oder Natur?

HS Praktiken sind nicht nur ein Verstoß gegen afrikanische Kultur, sondern gegen die menschliche Natur überhaupt.


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 PXX 31. Jänner 2024 
 

Klein?

Was betrachtet er denn als kleing?
Ich denke, ein Schisma ist ihm schlicht egal, Hauptsache er kann seinen Willen durchsetzen!


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 lesa 31. Jänner 2024 

Weder Inhalt des Schreibens noch Auswirkungen erfasst

@anjali: Zustimmung. Der Heilige Vater scheint die Lage gar nicht zu erfassen - weder den Gehalt von fiducia noch seine Auswirkungen in Kirche und Gesellschaft. Und "das Glaubensdikasterium" kann offensichtlich die Geister nicht unterscheiden.


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 kleingläubiger 31. Jänner 2024 
 

Man lese und staune: ganz Afrika ist nur eine kleine, ideologische Gruppe. Nicht zum ersten Mal denke ich, Papst Franziskus ist von Sinnen. Erst spaltet er mit „El Tucho“ die Kirche und anschließend hetzt er gegen alle, die diese von ihm verursachte Spaltung kritisieren.

„Das Schiff wird wegen des Kapitäns Schiffbruch erleiden“ hieß es letztens in einer Privatoffenbarung.


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 Vox coelestis 31. Jänner 2024 
 

Selbstkritik = Fehlanzeige

....und wer zu allem Ja und Amen sagt, gehört dem großen Mainstream an - ohne Profil und mit dem Strom schwimmend.

Eigentlich unglaublich, dass der Papst den Spieß jetzt umdreht.
Nicht sein eigenes Handeln gegen jedwede Tradition der Kirche trägt schismatische Züge in sich, sondern alle welche Fiducia supplicans ablehnen sind in seinen Augen die wahren Spalter der Kirche.
Selbstkritik war eben noch nie die Stärke von Franziskus.
Genau dies könnte ihm aber noch zum großen Verhängnis werden.


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 Felix87 31. Jänner 2024 
 

Kulturelle Sensibilität?

Es ist bedauerlich, dass der Papst die Einwände der Afrikaner so herunterspielt. Hier handelt es ich nicht um kulturelle Sensibilität, sondern um Sensibilität für das, was Sünde ist. Ich könnte mir vorstellen, dass das bei den Afrikanern noch stärker ausgeprägt ist.
Und:sind nicht vielmehr diejenigen eine ideologische Gruppe, die das Evangelium solange verdrehen, bis herauskommt, das Homosexualität doch in Ordnung ist? Die von Franziskus marginalisierte Gruppe sind dagegen in Wahrheit einfach diejenigen, die das Evangelium noch ernst nehmen und respektieren.


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 SalvatoreMio 31. Jänner 2024 
 

"Non temo uno scisma"

Wenn der Papst beim Interview mit der Zeitung "La Stampa" sagt: "Non temo uno scisma", so kann das alles bedeuten. Es kann sagen: " Ich rechne nicht mit einem Schisma". Es kann auch bedeuten: "Ich fürchte mich nicht vor einem Schisma". Wahrscheinlich meint er Ersteres - aber das beruhigt auch nicht.


7
 
 Herbstlicht 31. Jänner 2024 
 

Keine Angst vor Spaltung? Was bedeutet das?

Wenn der Papst sagt: "Nein", er habe keine Angst vor Spaltung, kommt mir folgende Überlegung:

Meint er damit, dass er die Gefahr einer Spaltung generell nicht sieht (oder sie nicht sehen möchte)?
Oder aber:
Sollte es zu einer Spaltung kommen, hätte er kaum ein Problem damit?

Drohende oder wirkliche Spaltung ist keine Kleinigkeit!
Diese Gefahr nicht zu sehen, ist zutiefst irritierend und verrät nach meiner Meinung ein oberflächliches Denken.


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 petrafel 31. Jänner 2024 
 

Hat der Papst tatsächlich ...

die Bischöfe in ganz Afrika, den Niederlanden und diversen anderen Regionen der Welt als "kleine Gruppe, die schismatische Überlegungen zum Ausdruck bringt" bezeichnet?


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 rambsteph 31. Jänner 2024 
 

@anjali

meine Befürchtung ist, er weiß was er tut. Vielleicht wird er an seinem Lebensende dazu 'getrieben', die Bestrebungen der 'progressiven' jedoch häretischen Kräfte noch durchzusetzen. Jedoch wird Pf Franziskus scheitern


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 Karlmaria 31. Jänner 2024 

Selbst wenn Papst Franziskus ein Häretiker wäre was ich nicht glaube

Aber selbst wenn das so wäre sollte ein Katholik höchstens sehr vorsichtig darüber reden und nur wenn es zur Erbauung anderer dient. Denn die Einheit der Kirche ist ja auch ganz wichtig. Wie soll es denn die Einheit der Kirche geben wenn man den Papst als Häretiker bezeichnet. Zudem sagt ja Papst Franziskus sehr deutlich - jetzt sogar in weltlichen Medien - dass die Vereinigung nicht in Ordnung ist. Dazu würde Ihm sonst wahrscheinlich keine Bühne gegeben. Das war ja bei Papst Benedikt16 so dass Papst Benedikt16 viel Gutes gesagt hat aber Ihm dann einfach keine Bühne gegeben wurde. Insofern ist Papst Franziskus da auch sehr gut wenn man das so aus diesem Blickwinkel sehen will!


3
 
 Wilolf 31. Jänner 2024 
 

Kleine Gruppen: Wer soll denn dem Papst jetzt noch glauben?

Die niederländischen Bischöfe? Die Ostkirchen? Ganz Afrika? Das sollen kleine Gruppen sein?


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 novara 31. Jänner 2024 
 

Kann sich ...

...dieser Papst endlich mit etwas anderem
beschäftigen. Es (er) wird unerträglich.


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 SalvatoreMio 31. Jänner 2024 
 

Die Homolobby ist bedeutsamer als unser Herr und Gott -

so erlaube ich mir, eine unbedeutende Christin, das wahrzunehmen. Und wenn es heißt, es handle sich um "ideologische kleine Gruppen", so nenne ich das "Augenwischerei". Und das ist noch ein sehr freundlicher Ausdruck.


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 Honsel 31. Jänner 2024 
 

Ende Gelände

«Aber im Allgemeinen vertraue ich darauf, dass nach und nach jeder vom Geist der ‚Fiducia supplicans‘-Erklärung des Dikasteriums für die Glaubenslehre beruhigt wird:» - «Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, ob was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter»

„Nein. In der Kirche gab es immer kleine Gruppen, die schismatische (sic!) Überlegungen zum Ausdruck brachten ... wir müssen sie zulassen und das durchgehen lassen ... und nach vorne schauen.“ – Inversion und Gaslighting


5
 
 Jothekieker 31. Jänner 2024 
 

Konterrevolutionäre

In einem anderen Kontext nannte man die Kritiker Konterrevolutionäre.


6
 
 Stefan Fleischer 31. Jänner 2024 

Nach meiner persönlichen Meinung

ist es gerade in diesen Fällen wichtig, sich zu fragen, was diejenigen wollen, die sich eine Segnung wünschen. Wünschen sie sich eine Segnung durch die angefragte Person als solche, oder wünschen sie sich die Segnung durch einen Amtsträger der Kirche, durch die Kirche selbst. Hier ist klar, jeder Christ kann jede andere Person segnen. Als Amtsträger der Kirche zu segnen kann jedoch nur eine dazu geweihte/beauftragte Person. In zweiten Fall ist dann die Frage wichtig, was sich die zu segnenden Personen wünschen. Wenn sie sich den Segen für den Ausstieg aus einer für das Seelenheil gefährdenden Situation und/oder einer Sünde wünschen, wo wäre eine solche Segnung grundsätzlich nicht falsch. Geht es jedoch um die Segnung eines sündhaften Lebenswandels, dann kann sich ein gehorsamer Diener Gottes nie dazu hergeben. Noch weniger darf er dies dann tun, wenn damit eine Sünde als keine Sünde erklärt werden soll, oder von Gläubigen mit ungenügendem Glaubenswissen so verstanden werden kann.


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 anjali 31. Jänner 2024 
 

Ernstige Lage

Ich fürchte dass Papst Franziskus nicht versteht wie ernst die Probleme sind die er angezündet hat zusammen mit Kardinal (!) Fernandez.


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 rambsteph 31. Jänner 2024 
 

welcher Bruch mit den Päpsten der Kirche

Interviewaussagen bestätigen, dass Pf Franziskus ein Häretiker ist. Und er ignoriert - offenbar wissentlich -, dass es sich bei den FS ablehnenden Vertretern der Weltkirche keineswegs um 'kleine ideologische' Gruppen handelt. Wie ist diese Verkennung aber auch Starrsinn - aber auch das Festhalten an dem offensichtlich ungeeigneten Fernandez nur zu erklären?


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 Seeker2000 31. Jänner 2024 
 

Und, wer auf sein Recht qua Macht beharrt, ist ein Diktator?


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