Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Bistum Trier entlässt AFD-Landtagsabgeordneten Schaufert aus einem Kirchengremium
  2. Schweiz: Bischof Bonnemain bei Beerdigung von Bischof Huonder
  3. Kardinal Müller: "Sie sind wie die SA!"
  4. Werden Sie Schutzengerl für kath.net für mindestens 2024 und 2025!
  5. Ablehnung von Fiducia supplicans: Afrikas Bischöfe haben ‚für die ganze Kirche’ gesprochen
  6. Das Leben des Menschen ist schutzwürdig oder doch nicht?
  7. Eine kleine Nachbetrachtung zu einer Konferenz in Brüssel
  8. Erzbistum Hamburg verliert 2023 Millionen Euro durch Mitgliederschwund
  9. Großes Interesse an Taylor Swift-Gottesdienst in Heidelberg
  10. ,Ich habe Pornographie gemacht – jetzt mache ich Rosenkränze!‘
  11. Mehrheit der Deutschen fürchtet Islamisierung Europas
  12. Höchstgericht entscheidet über Bibel-Tweet von Ex-Ministerin Räsänen
  13. Meloni: Leihmutterschaft ist ,unmenschliche Praxis‘
  14. Vatikan: Religionsfreiheit durch Urteil gegen Kardinal bedroht
  15. Das Mediennetzwerk Pontifex, gegründet 2005 als "Generation Benedikt", beendet seine Tätigkeit

US-Präsident Biden offenbar für Abtreibung auf Verlangen bis zur Geburt

10. Februar 2024 in Prolife, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


In einer widersprüchlichen Rede behauptete Biden zuerst, Abtreibung auf Verlangen abzulehnen, was er anschließend forderte. Hillary Clintons Wahlkampfmanager John Podesta ist Bidens neuer Sondergesandter für das Klima.


Washington D.C. (kath.net/LifeNews/jg)
Bei einer Rede in Las Vegas hat US-Präsident Biden zunächst gesagt, er sei gegen Abtreibung auf Verlangen, dann aber de facto eine Regelung nach dem Abtreibungsurteil „Roe v. Wade“ für alle drei Trimester gefordert.

Biden sprach über die negativen Folgen, die eine Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten haben würde. Er ging dabei auch auf die Lebensschutzpolitik von Trump ein. Wenn die Republikaner im Kongress ein nationales Abtreibungsverbot beschließen, würde er als Präsident sein Veto dagegen einlegen, kündigte er an. Sollte er wiedergewählt werden, würde er sich für eine USA-weite Regelung nach dem Abtreibungsurteil „Roe v. Wade“ einsetzen.

Das würde bedeuten, dass Abtreibung auf Verlangen legal wäre. Einschränkungen oder Verbote von Abtreibungen dürften frühestens zu einem Zeitpunkt eingeführt werden, zu dem das Baby außerhalb des Mutterleibs lebensfähig ist.


Biden wies dann die Behauptung zurück, er setze sich für Abtreibung auf Verlangen ein. Das sei nicht wahr, das sei nicht Teil der Regelung nach „Roe v. Wade“. Dort sei von „drei Trimestern“ die Rede, sagte Biden.

In den sozialen Medien erntete Biden nach dieser Rede viel Kritik. Wenn er Abtreibung in allen drei Trimestern einer Schwangerschaft nach „Roe v. Wade“ legalisieren wolle, dann sei das die Maximalforderung nach Abtreibung auf Verlangen, kommentierte ein Nutzer auf X.

Eine neue Studie hat bestätigt, dass seit der deutlichen Einschränkung der Abtreibungsmöglichkeiten im Bundesstaat Texas bereits im September 2021 dort mehr Babys geboren werden. Das erste Abtreibungsverbot wurde noch vor der Aufhebung des Urteils „Roe v. Wade“ erlassen. In Texas kann man daher die Wirkung von Abtreibungsverboten über einen längeren Zeitraum beobachten, als andere US-Bundesstaaten.

Eine Studie der Universität Houston hat gezeigt, dass bereits im Jahr 2022 um 16.147 Geburten mehr zu verzeichnen waren als im Jahr 2021. Unter Berücksichtigung der demographischen Veränderung bedeutet das eine Zunahme der Geburtenrate um 2 Prozent in Texas.

In den ersten vier Monaten des Jahres 2023 gab es nur 17 legale Abtreibungen in Texas. Alle wurden wegen medizinischer Notfälle durchgeführt.


John Podesta neuer Sondergesandter für das Klima


Am 5. Februar hat Präsident Biden bekannt gegeben, dass John Podesta an Stelle von John Kerry die Position des Sondergesandten für das Klima übernehmen wird. Podesta war Stabschef unter Präsident Bill Clinton (1993-2001), Berater von Barack Obama und Wahlkampfleiter von Hillary Clintons Präsidentschaftswahlkampf 2016. Davor war er Leiter der einflussreichen linken Denkfabrik Center for American Progress (CAP). Podesta setzt sich für eine radikale Klimaschutzpolitik ein, unterstützt legale Abtreibungen auf Verlangen, gleichgeschlechtliche „Ehen“ und die Transgender-Ideologie.

2016 wurde bekannt, dass Podesta offenbar Organisationen geschaffen und unterstützt hat, welche die katholische Kirche in den USA von innen her verändern sollen. (Siehe Link)

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Chris2 11. Februar 2024 
 

In den letzten Tagen

Merkel mit Kohl (sic!) und Macron mit Mitterrand (vor fast 30 Jahren verstorben) verwechselt und (Dank an @antony) offenbar auch Ägypten und Mexiko. Die schweren kognitiven Aussetzer am Wahltag damals waren also doch nicht nur ein stressbedingter Einzelfall.
Hätte nicht gedacht, dass man es Donald Trump so einfach machen würde...


0
 
 antony 10. Februar 2024 

Biden redet zunehmend Kauderwelsch.

Abgesehen von dem Durcheinander in o.g. Rede hat er die Tage Al Sisi (Präsident von Ägypten) in einer Rede zur Situation im Gazastreifen als „Präsident von Mexiko“ bezeichnet.
Wenn Biden wiedergewählt wird, muss man ihm einen Aufpasser zur Seite stellen. Vermutlich werden jetzt schon einige Leute hinter den Kulissen bereit stehen, falls die Situation entgleitet. Ich vermute, ganz ernsthaft, dass man ihn vor seinen Auftritten irgendwie dopt.


1
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

USA

  1. USA: Rekordsumme für Planned Parenthood aus Steuermitteln
  2. Wollen Abtreibung nicht finanzieren: Religiöse Organisationen kämpfen vor Gericht gegen New York
  3. Petition an Trump: Lebensschützer wollen Bekenntnis zu USA-weitem Abtreibungsverbot
  4. Virginias Gouverneur Youngkin legt Veto gegen vier Abtreibungsgesetze ein
  5. Bidens Pro-Abtreibungs-Wahlkampfvideo – ein Drittel der Bundesstaaten schränkt Abtreibung stark ein

Abtreibung

  1. USA: Rekordsumme für Planned Parenthood aus Steuermitteln
  2. Wollen Abtreibung nicht finanzieren: Religiöse Organisationen kämpfen vor Gericht gegen New York
  3. Petition an Trump: Lebensschützer wollen Bekenntnis zu USA-weitem Abtreibungsverbot
  4. Virginias Gouverneur Youngkin legt Veto gegen vier Abtreibungsgesetze ein
  5. Bidens Pro-Abtreibungs-Wahlkampfvideo – ein Drittel der Bundesstaaten schränkt Abtreibung stark ein

Politik

  1. Bidens Pro-Abtreibungs-Wahlkampfvideo – ein Drittel der Bundesstaaten schränkt Abtreibung stark ein
  2. Lebensschützer: Trump ist die beste Option für christliche Wähler
  3. Nebraska: Senator verlässt Demokratische Partei, wird Republikaner
  4. Der zukünftige irische Premierminister ist kein Freund der Katholiken
  5. Kardinal Gregory: Joe Biden ist ein ‚Cafeteria-Katholik’







Top-15

meist-gelesen

  1. Werden Sie Schutzengerl für kath.net für mindestens 2024 und 2025!
  2. KOMMEN SIE MIT! EINMALIGE REISE - 13. Oktober 2024 in Fatima + Andalusien!
  3. Kardinal Müller: "Sie sind wie die SA!"
  4. Eine kleine Nachbetrachtung zu einer Konferenz in Brüssel
  5. Schweiz: Bischof Bonnemain bei Beerdigung von Bischof Huonder
  6. ,Ich habe Pornographie gemacht – jetzt mache ich Rosenkränze!‘
  7. Der Teufel sitzt im Detail
  8. Ablehnung von Fiducia supplicans: Afrikas Bischöfe haben ‚für die ganze Kirche’ gesprochen
  9. Das Mediennetzwerk Pontifex, gegründet 2005 als "Generation Benedikt", beendet seine Tätigkeit
  10. "Ich verzeihe dir, du bist mein Sohn. Ich liebe dich und werde immer für dich beten"
  11. Der Mann mit Ticketnummer 2387393
  12. Frankreich: „Inzwischen bedeutet Katholizismus, seinen Glauben erklären zu können“
  13. Taylor sei mit Euch
  14. Bistum Trier entlässt AFD-Landtagsabgeordneten Schaufert aus einem Kirchengremium
  15. Großes Interesse an Taylor Swift-Gottesdienst in Heidelberg

© 2024 kath.net | Impressum | Datenschutz