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‚Sakrileg’ – Begräbnisfeier für ‚Trans-Aktivistin’ in St. Patrick’s Kathedrale

22. Februar 2024 in Chronik, 8 Lesermeinungen
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Viele Katholiken fragen sich, wie es möglich war, dass eine Trauerfeier für die ‚Trans-Aktivistin’ und bekennende ‚Atheistin’ ‚Cecilia’ Gentili in der Kathedrale stattfinden konnte.


New York City (kath.net/jg)
In der St. Patrick’s Kathedrale in New York City fand am 15. Februar ein Trauergottesdienst für „Cecilia“ Gentili statt. Gentili war ein biologischer Mann, der sich als Frau identifizierte, sich für Transgender-Anliegen engagierte und zum Atheismus bekannte. Die Erzdiözese New York verurteilt die Veranstaltung als Beleidigung für den katholischen Glauben. Man sei sich weder der geschlechtlichen Identität noch des Atheismus der verstorbenen Person bewusst gewesen, berichtet exxpress.at.

Viele Katholiken fragen sich, wie es überhaupt zu einer katholischen Trauerfeier für Gentili in der Kathedrale kommen konnte. Mehr als 1.000 Personen, viele davon Transgender-Personen und nur knapp bekleidet, nahmen an der Veranstaltung teil. Gentili war „Schauspielerin“ und engagierte sich für auch für Prostituierte und Transgender-Personen. Am Fuß des Altars war ein Bild aufgestellt, welches Gentili mit Heiligenschein zeigte. Daneben standen die spanischen Worte für „Hure“, „Transvestit“, „gesegnet“ und „Mutter“, berichtet der National Catholic Register.


Während der Feier wurde Gentili unter dem Applaus der Teilnehmer als „Diese Hure. Diese große Hure. St. Cecilia, die Mutter aller Huren!“ bezeichnet. Einen etwa zwei Minuten langen Ausschnitt aus der Feier, der diese Aussagen enthält, hat CatholicVote auf X veröffentlicht.

Die Erzdiözese New York veröffentlichte am Samstag, den 17. Februar, eine Erklärung, in der sie sich von der Veranstaltung distanzierte. Sie kritisierte „das skandalöse Verhalten“ während der Feier. Enrique Salvo, der Pfarrer von St. Patrick’s, sagte, die Kirche sei sich nicht über den Hintergrund oder die Überzeugungen von Gentili im Klaren gewesen, als sie der Feier zugestimmt habe, berichtet exxpress.at. Auf Veranlassung von Timothy Kardinal Dolan, dem Erzbischof von New York, sei mittlerweile eine Sühneesse gefeiert worden, berichtet der National Catholic Register.

Raymond Arroyo, Moderator des katholischen Fernsehsenders EWTN, sagte in einem Interview mit Fox News, wörtlich von einer „Katastrophe“ für Katholiken. Er erhob den Vorwurf, dass die Organisatoren bezüglich der Ansichten Gentilis gelogen hätten. Sie hätten nicht gesagt, dass es sich um eine „Trans-Aktivistin“ und „Atheistin“ gehandelt habe. Trotzdem müsse man sich die Frage stellen, wer die Zustimmung für die Feier erteilt habe. Nicht jeder könne in der St. Patrick’s Kathedrale eine Begräbnisfeier haben. Das Kirchenrecht verbiete diese für Personen, die in Sünde verharren und deren Begräbnis Anlass zu einem öffentlichen Ärgernis sei. Die St. Patrick’s Kathedrale sei kein Theater, sondern Gotteshaus, in welchem die Regeln der Kirche zu beachten seien, betonte er. Der Sprecher der Erzdiözese New York habe am Abend vor der Feier erfahren, dass es sich um eine „Trans-Aktivistin“ handle und wer kommen würde, sagte Arroyo. Die Veranstaltung sei ein „Sakrileg“ gewesen und hätte nie erlaubt werden dürfen. Jetzt müsse geklärt werden, wie es dazu kommen konnte, verlangte er.

Laut einem Bericht der New York Times ist Arroyos Vorwurf gegen die Organisatoren berechtigt. Ceyeye Doroshow, die Person, welche die Feier organisiert hat, sagte, sie habe Gentilis Transgender-Status und Atheismus vor den Vertretern der Kirche verheimlicht. Gentilis Freunde hätten die Trauerfeier in der St. Patrick’s Kathedrale gewollt, weil diese eine Ikone sei. Das Gleiche gelte nach Ansicht der Freunde auch für Gentili.

 

 

Foto Innenansicht St. Patrick's Kathedrale: Bruce Emmerling

 


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Lesermeinungen

 Herbstlicht 23. Februar 2024 
 

Diese Leute haben -zumindest für die Zeit der Begräbnisfeier eine Kathedrale erobert, sie nachgerade benutzt.
Welch ein (billiger) Triumph, welch ein (fragwürdiger) Sieg muss das momentan für sie sein!
Doch im Hintergrund - wie sieht es da aus?
Fühlen sie sich wirklich gut oder wissen sie nicht doch insgeheim, dass sie manipuliert haben?
Scham, schlechtes Gewissen? -
Wenn diese Erkenntnis auch jetzt nicht kommen mag, für später ist dies nicht ausgeschlossen.

-


1
 
 AngelView 22. Februar 2024 
 

... ist doch eine schöne Kulisse

Wer sakrale Gebäude sonst auch nicht schätzt und sie nur als Museum und schöne Kulisse sieht, hat auch damit kein Problem.
Gott kann ja gerne von einer Ecke des Raums zusehen, wenn es ihn interessieren sollte, was wir da machen ...


0
 
 Vox coelestis 22. Februar 2024 
 

@kleingläubiger

....dann aber gibt es hoffentlich die Deutsch-Synodale-Kirche auf der einen, und die Römisch-Katholische Kirche in Deutschland auf der anderen Seite.
Was Bischof Bätzing und Frau Stetter-Karp dort dann alles so treiben ist mir egal.


1
 
 Fischlein 22. Februar 2024 
 

Soviel ich gehört habe,

funktionieren die Pfarreien etwas anders als bei uns. Die Nähe zu einer Pfarrkirche bedeutet nicht immer, dass man in der Pfarrei lebt. Die Gläubigen melden sich bei der Pfarrei ihrer Wahl und nach Möglichkeit und Lust nehmen teil an ihrem Leben.
Wenn dieser Verstorbene nicht in der Kathedralpfarrei gemeldet war, hätte gefragt werden müssen, warum er dort beerdigt werden soll und wo seine Pfarrei war. Dann wäre es klar, dass diese Person nichts mit der Kirche zu tun hatte. Wenn aber manche Geistlichen auf Denken verzichten, ...


1
 
 Norbert Sch?necker 22. Februar 2024 

Wo das Problem liegt

Ob Gentili Trans-Aktivist(in) war, ist das geringere Problem. Warum ein Atheist überhaupt eine Feier in einer Kathedrale will, bleibt mir verborgen, aber sei's drum.

Aber warum wird in einer Kirche die Hurerei gefeiert und sogar für heilig erklärt? Das ist der echte Skandal. Man hat die Kathedrale für unchristliche Botschaften missbraucht.

Ein Gebet um Gottes Erbarmen für einen Menschen, und war er auch noch so ein großer Sünder, wäre hingegen immer ein Akt christlicher Nächstenliebe gewesen.


4
 
 girsberg74 22. Februar 2024 
 

Das ist kein Problem der Veranstalter,

es ist das Problem des zuständigen Bischofs und seiner Doemer.


1
 
 kleingläubiger 22. Februar 2024 
 

Ich hoffe, dass ich mich irre, aber dies scheint mir nur ein kleiner Vorgeschmack auf die deutsch-synodale Kirche zu sein, nachdem sich Bätzing und Stetter-Karp durchgesetzt haben.


1
 
 heikostir 22. Februar 2024 
 

Eine Kathedrale ist doch keine Bühne für Veranstaltungen aller Art.

Wenn in einer kath. Kirche eine Trauerfeier stattfindet, dann in der Form eines Requiems. Dafür gibt es eine klar umrissene Form.

Gab es denn vorher keine Absprachen zwischen den Verantwortlichen der Kathedrale und dem Umfeld der Verstorbenen, über die Gestaltung der Feier? Dann wäre doch von Vornherein klar gewesen, was möglich ist und was nicht.

Klingt alles sehr unprofessionell.


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