Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Schweiz: Bischof Bonnemain bei Beerdigung von Bischof Huonder
  2. Bistum Trier entlässt AFD-Landtagsabgeordneten Schaufert aus einem Kirchengremium
  3. Kardinal Müller: "Sie sind wie die SA!"
  4. Ablehnung von Fiducia supplicans: Afrikas Bischöfe haben ‚für die ganze Kirche’ gesprochen
  5. Eine kleine Nachbetrachtung zu einer Konferenz in Brüssel
  6. Großes Interesse an Taylor Swift-Gottesdienst in Heidelberg
  7. Höchstgericht entscheidet über Bibel-Tweet von Ex-Ministerin Räsänen
  8. Mehrheit der Deutschen fürchtet Islamisierung Europas
  9. Vatikan: Religionsfreiheit durch Urteil gegen Kardinal bedroht
  10. ,Ich habe Pornographie gemacht – jetzt mache ich Rosenkränze!‘
  11. Meloni: Leihmutterschaft ist ,unmenschliche Praxis‘
  12. Das Mediennetzwerk Pontifex, gegründet 2005 als "Generation Benedikt", beendet seine Tätigkeit
  13. Der Teufel sitzt im Detail
  14. Der Gute Hirt: er opfert sich für uns und schenkt seinen Geist
  15. Taylor sei mit Euch

Botschaft an die Verleumder: Lebensrecht ist universal und nicht politisch einzuordnen

26. Februar 2024 in Prolife, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Bundesverband Lebensrecht wehrt sich gegen Verleumdungsversuche durch Medien "Jede versuchte Einordnung unseres Verbandes in „rechte“ Kategorien ist dementsprechend unwahr und dient dem Versuch, von gravierenden Menschenrechtsverletzungen abzulenken"


Berlin (kath.net)

Alexandra Linder, Vorsitzende des Bundesverband Lebensrecht, hat Vorwürfe und Verleumdungen gegen den Marsch für das Leben zurückgewiesen und vergangene Woche betont, dass der Bundesverband Lebensrecht überparteilich und unabhängig sei. Seine Arbeit basiert auf den Menschen- und Grundrechtsgarantien des deutschen Grundgesetzen. Seit 22 Jahren arbeitet der Verband für die Würde des Menschen und seine Grundrechte. So veranstaltet er wissenschaftliche Fachtagungen zu bioethischen Themen und führt in Berlin und seit 2023 auch in Köln den Marsch für das Leben durch.

Die Kundgebungen dieser Demonstration für das Lebensrecht aller Menschen sind geprägt von positiven Botschaften, sachlichen Vorträgen, politischen Forderungen und bewegenden Lebenszeugnissen. Darunter war zum Beispiel eine Mutter aus Uganda, die mit Unterstützung unserer Organisationen für das Leben ihres Kindes kämpfte. Darunter war zum Beispiel ein jüdischer Vater, der die Abtreibung seines Kindes nicht verhindern konnte. Darunter sind Eltern, die Kinder mit Behinderungen annehmen und großziehen. Darunter sind Bischöfe, die die Teilnehmer ermutigen und das Lebensrecht stärken. Bis zu 8.500 friedliche und freundliche Menschen aller Altersklassen und jeglicher Herkunft nehmen daran teil. Die Kundgebungen der letzten Jahre sind vollständig im Internet nachzusehen, ebenso die Vorträge der Fachtagungen. Jeder, der sich ein objektives, wahrhaftiges Bild machen möchte, hat die Gelegenheit dazu.

Dass sich unter den tausenden Demonstrationsteilnehmern sicherlich auch einige wenige befinden, deren politische Haltung man nicht teilt, kommt bei jeder Demonstration vor, unabhängig vom Thema. Dass es keine Gesinnungskontrolle bei den Teilnehmern gibt, gehört zum Wesen der Demokratie. Die Beurteilung und Einordnung einer Veranstaltung und der Veranstalter ergibt sich aus dem Programm, aus den Botschaften, aus der Zusammensetzung der Leitung und der Vorstände.

Lebensrecht ist universal und nicht politisch einzuordnen. Die Arbeit für das Lebensrecht ist von ihrer Natur her lebensbejahend und menschenfreundlich. Politische Extremismen sind durch das Gegenteil geprägt, sie sind menschenfeindlich. Sie bekämpfen unsere freiheitlich demokratische Grundordnung, schrecken auch vor Gewalt nicht zurück, agieren intolerant und fanatisch. Wir distanzieren uns von allen Bestrebungen, unsere respektvolle Arbeit für das grundlegende Menschenrecht auf Leben für radikale, extremistische, demokratiefeindliche Zwecke zu missbrauchen oder zu instrumentalisieren.

Jede versuchte Einordnung unseres Verbandes oder unserer Arbeit in „rechte“ Kategorien ist dementsprechend unwahr und dient womöglich eher dem Versuch, von gravierenden Menschenrechtsverletzungen wie Abtreibung, Embryonenforschung, Leihmutterschaft oder assistiertem Suizid abzulenken.


 

Fachtagung zur Woche für das Leben: Köln, 20. April 2024

Marsch für das Leben: Berlin und Köln, 21. September 2024


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 modernchrist 29. Februar 2024 
 

Gerade ist mir ein Foto in die Hände gefallen,

wo 2014 der damals gerade neu gewählte Vorsitzende der amerikanischen Bischofskonferenz, Erzbischof Joseph Kurtz, auf dem Boden vor einer Abtreibungsstätte kniet und den Rosenkranz betet.
"Abortionists exploit women" steht auf dem Schild daneben. Abtreiber beuten Frauen aus.

Heute lassen viele Hirten und Gremien uns aktive Lebensschützer im Regen stehen! Weder Wertschätzung noch Unterstützung!


0
 
 KatzeLisa 26. Februar 2024 
 

Mit raffinierter Propaganda haben es die Ampelparteien geschafft, von ihrer Zerstörungspolitik abzulenken und jegliche Opposition zu diffamieren.
Wie die Lemminge lassen sich die Demonstranten gegen Rechts instrumentalisieren. Sie merken nicht, daß die Zerstörung der Demokratie genau von denen ausgehen, deren Aufrufen sie folgen.


1
 
 ottokar 26. Februar 2024 
 

Genau das ist die Perversion der gegenwärtigen gesellschaftlichen Einstellung und Politik

Man sagt, auch Ungeborene sind Menschen und tritt für deren Menschenrechte ein, man lehnt die Ehe für alle ab , man anerkennt zwei Geschlechter, man lehnt Geschlechtsumwandlung ab, man ist Anhänger der Alten Messe, man ist gegen die Segnung homosexueller Paare, man glaubt daran, dass es die Sünde und die Hölle gibt usw.-- und schon wird man in die rechte Ecke gedrängt, man ist ein Erzkonservativer, man ist nicht bereit mit der Zeit zu gehen, man ist stehen geblieben und bald schon ist man deshalb ein Nazi.Verrückte Zeit, eine Sonderform des Leidens.


3
 
 modernchrist 26. Februar 2024 
 

Sehr gute Klarstellung durch den Bundesverband Lebensrecht!

Zusatzinfo für alle im Süddeutschen Raum: Nächster Münchner Marsch fürs Leben am Samstag, den 13. April 2024 als kraftvoller Einstieg in die diesjährige Woche für das Leben! Kommen Sie zu dieser bayerischen Demo um 13 Uhr auf den Königsplatz! Trägerverein für den Münchner Marsch ist der junge Verein "Stimme der Stillen e.V.". Die Woche für das Leben vom 13.-20.4. benötigt diesmal ganz besondere Unterstützung aller mutigen und engagierten Christen, da die EKD aus dieser Woche leider ausgestiegen ist. Aber: Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom.


3
 
 Uwe Lay 26. Februar 2024 
 

Links und Rechts

Der Feminismus versteht sich selbst als ein Teil der "Linken". Sein wichtigstes Anliegen war und ist nun das Recht auf das Töten der Kinder im Mutterleibe. Der linksradicale Lenin war der erste Staatsmann,der die Abtreibung erlaubte. Die "Linken" waren und sind nun mal die vehementesten Verneiner des Lebensrechtes für alle. Und wer gegen Links ist, der gilt heute als rechts, da die politische Mitte die linken Positionen übernommen hat.
Uwe Lay Pro Theol Blogspot


2
 
 kleingläubiger 26. Februar 2024 
 

Bei den Demos „gegen rechts“ muss sich eigenartigerweise niemand von militanten Linksextremisten oder gewalttätiger Antifa distanzieren. Warum wohl?


4
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. KOMMEN SIE MIT! EINMALIGE REISE - 13. Oktober 2024 in Fatima + Andalusien!
  2. Kardinal Müller: "Sie sind wie die SA!"
  3. Eine kleine Nachbetrachtung zu einer Konferenz in Brüssel
  4. Schweiz: Bischof Bonnemain bei Beerdigung von Bischof Huonder
  5. ,Ich habe Pornographie gemacht – jetzt mache ich Rosenkränze!‘
  6. Der Teufel sitzt im Detail
  7. Ablehnung von Fiducia supplicans: Afrikas Bischöfe haben ‚für die ganze Kirche’ gesprochen
  8. Das Mediennetzwerk Pontifex, gegründet 2005 als "Generation Benedikt", beendet seine Tätigkeit
  9. "Ich verzeihe dir, du bist mein Sohn. Ich liebe dich und werde immer für dich beten"
  10. Der Mann mit Ticketnummer 2387393
  11. Frankreich: „Inzwischen bedeutet Katholizismus, seinen Glauben erklären zu können“
  12. Taylor sei mit Euch
  13. Großes Interesse an Taylor Swift-Gottesdienst in Heidelberg
  14. Bistum Trier entlässt AFD-Landtagsabgeordneten Schaufert aus einem Kirchengremium
  15. Krakau: Einleitung des Seligsprechungsprozesses der mit 25-Jahren ermordeten Helena Kmieć

© 2024 kath.net | Impressum | Datenschutz