Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Bistum Trier entlässt AFD-Landtagsabgeordneten Schaufert aus einem Kirchengremium
  2. Schweiz: Bischof Bonnemain bei Beerdigung von Bischof Huonder
  3. Kardinal Müller: "Sie sind wie die SA!"
  4. Ablehnung von Fiducia supplicans: Afrikas Bischöfe haben ‚für die ganze Kirche’ gesprochen
  5. Eine kleine Nachbetrachtung zu einer Konferenz in Brüssel
  6. Großes Interesse an Taylor Swift-Gottesdienst in Heidelberg
  7. Höchstgericht entscheidet über Bibel-Tweet von Ex-Ministerin Räsänen
  8. Mehrheit der Deutschen fürchtet Islamisierung Europas
  9. Vatikan: Religionsfreiheit durch Urteil gegen Kardinal bedroht
  10. ,Ich habe Pornographie gemacht – jetzt mache ich Rosenkränze!‘
  11. Meloni: Leihmutterschaft ist ,unmenschliche Praxis‘
  12. Das Mediennetzwerk Pontifex, gegründet 2005 als "Generation Benedikt", beendet seine Tätigkeit
  13. Der Teufel sitzt im Detail
  14. Der Gute Hirt: er opfert sich für uns und schenkt seinen Geist
  15. Taylor sei mit Euch

Bartholomaios: Russischer Angriff zeigt ständige Präsenz des Bösen

28. Februar 2024 in Weltkirche, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Ökumenischer Patriarch feiert in Istanbul Gedenkgottesdienst zu Ehren aller Ukrainer, die bislang im Verteidigungskampf ums Leben gekommen sind


Istanbul (kath.net/KAP) Mit deutlichen Worten hat der Ökumenische Patriarch Bartholomaios einmal mehr den russischen Angriff auf die Ukraine verurteilt und zugleich das ukrainische Volk ermutigt, in seinem Widerstand nicht nachzulassen. Der Angriff Russlands mache deutlich, dass das Böse ständig in der Welt präsent sie, so der Patriarch am Wochenende bei einem Gottesdienst in Istanbul. Der Gottesdienst in der St. Nikolaus-Kirche am Goldenen Horn fand anlässlich des zweiten Jahrestags des russischen Angriffs statt. Der Patriarch erinnerte zugleich daran, dass das ukrainische Volk schon seit zehn Jahren um seine Freiheit und Unabhängigkeit kämpfe.


Der Einmarsch der russischen Streitkräfte in die Ukraine sei durch nichts zu rechtfertigen und ein krasses Beispiel für Ungerechtigkeit und Unterdrückung, die die Kirche anprangern müsse, so der Patriarch. Er widerspreche den grundlegenden Prinzipien von Gerechtigkeit und Frieden, die im Zentrum des christlichen Glaubens stünden. Der Einmarsch sei ein Angriff auf die Würde und Souveränität eines Volkes, das lange für seine Selbstbestimmung gekämpft und lange "unter dem Joch der Tyrannei gelitten hat".

Bartholomaios feierte den Gottesdienst laut einer Mitteilung des Infoportals "OrthodoxTimes" zu Ehren all jener der Ukrainer, die ihr Leben für die Verteidigung der Unabhängigkeit und territorialen Integrität ihres Landes geopfert haben. Der Patriarch rief das ukrainische Volk auf, geeint zu bleiben und die Hoffnung nicht zu verlieren, damit das Opfer derer, die ihr Leben im Kampf verloren haben, nicht vergeblich sei. Er äußerte die Überzeugung, dass das ukrainische Volk aus diesem Krieg siegreich hervorgehen wird.

Und wörtlich fügte der Patriarch hinzu: "Möge das Gedenken an all jene, die ihr Leben für die Freiheit der Ukraine geopfert haben, ewig sein, und möge ihr Opfer uns inspirieren, eine Welt aufzubauen, in der Frieden, Gerechtigkeit, Barmherzigkeit und Liebe herrschen."

Copyright 2024 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich

(www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. KOMMEN SIE MIT! EINMALIGE REISE - 13. Oktober 2024 in Fatima + Andalusien!
  2. Kardinal Müller: "Sie sind wie die SA!"
  3. Eine kleine Nachbetrachtung zu einer Konferenz in Brüssel
  4. Schweiz: Bischof Bonnemain bei Beerdigung von Bischof Huonder
  5. ,Ich habe Pornographie gemacht – jetzt mache ich Rosenkränze!‘
  6. Der Teufel sitzt im Detail
  7. Ablehnung von Fiducia supplicans: Afrikas Bischöfe haben ‚für die ganze Kirche’ gesprochen
  8. Das Mediennetzwerk Pontifex, gegründet 2005 als "Generation Benedikt", beendet seine Tätigkeit
  9. "Ich verzeihe dir, du bist mein Sohn. Ich liebe dich und werde immer für dich beten"
  10. Der Mann mit Ticketnummer 2387393
  11. Frankreich: „Inzwischen bedeutet Katholizismus, seinen Glauben erklären zu können“
  12. Taylor sei mit Euch
  13. Großes Interesse an Taylor Swift-Gottesdienst in Heidelberg
  14. Bistum Trier entlässt AFD-Landtagsabgeordneten Schaufert aus einem Kirchengremium
  15. Krakau: Einleitung des Seligsprechungsprozesses der mit 25-Jahren ermordeten Helena Kmieć

© 2024 kath.net | Impressum | Datenschutz