Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. 'Rote Linien dürfen nicht überschritten werden'
  2. Kann man "Fiducia Supplicans" jetzt einstampfen?
  3. Deutschland: Jüngere Priester lehnen „Synodalen Irrweg“ ab! – DBK beunruhigt
  4. Football-Spieler Harrison Butker ermutigt Frauen ihrer Berufung als Mutter zu folgen
  5. Gericht urteilt: Glockenschlag ist zumutbar
  6. St. Michael/Emden: Kirchenbänke verscherbeln, dafür aber neue Stühle für die Kirche kaufen
  7. „Eine Transfrau ist eine Frau. Punkt!“ – Wirklich?
  8. Kirche und Kommunismus: Gedanken über ein Bekenntnis von Papst Franziskus
  9. „Je veux voir Dieu – Ich möchte Gott sehen“
  10. CDU-Politiker Wolfgang Bosbach: "Die Kirchentage sind für mich mittlerweile eher Parteitage..."
  11. Evangelische Theologische Hochschule/Basel ehrt Peter Seewald
  12. Beschleunigen die neuen Vatikan-Normen die offizielle Anerkennung von Medjugorje?
  13. P. Karl Wallner: „Es gibt keine Pflicht, immer zu Kommunion zu gehen bei der Hl. Messe“
  14. Ordinatio sacerdotalis ist nach 30 Jahren immer noch de fide
  15. Johannes Hartl wurde in den Deutschen Knigge-Rat berufen

US-Regierung fördert Zugang zur Abtreibung ‚um Rassismus zu bekämpfen’

7. September 2022 in Prolife, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


‚Abtreibung ist systemischer Rassismus’ hält Lebensschützer Ryan Bomberger der US-Regierung entgegen. Afro-Amerikaner sind viel häufiger von Abtreibungen betroffen als die Durchschnittsbevölkerung.


Washington D.C. (kath.net/LifeNews/jg(

Es sei ein wesentlicher Schwerpunkt der Regierung Biden-Harris, den Zugang zur Abtreibung so weit wie möglich offen zu halten. Die Regierung habe das Ziel, die Möglichkeiten der medikamentösen Abtreibung auszuweiten. Ärzte würden auch bei Immigranten, Nicht-Staatsbürgern und Personen, die sich ohne Dokumente in den USA aufhalten Abtreibungen durchführen, sagte eine Vertreterin des US-Gesundheitsministeriums vor einem Ausschuss der Vereinten Nationen, welcher die Einhaltung der UN-Konvention zur Eliminierung der Rassischen Diskriminierung überwacht.

Eine Vertreterin des UN-Ausschusses hatte gefragt, welche Maßnahmen die US-Regierung nach der Aufhebung des Urteils „Roe v. Wade“ gesetzt hatte, um „intersektionale Diskriminierung und systemischen Rassismus hinsichtlich sexueller und reproduktiver Rechte“ zu verringern und die „Rechte rassischer und ethnischer Minderheiten“ sicher zu stellen.


Lebensschützer haben diesen Standpunkt der US-Regierung kritisiert, weil Minderheiten unverhältnismäßig oft von Abtreibungen betroffen sind. „Abtreibung ist systemischer Rassismus“, sagte Ryan Bomberger gegenüber The Washington Stand. In Manhattan würden mehr schwarze Babys abgetrieben als geboren. Die Abtreibungsindustrie löse keine sozialen Probleme, verschaffe niemandem Gleichheit sondern bringe mehr Tod in Bevölkerungsgruppen, die bereits unter viel Gewalt leiden würden, stellte er fest.

Sozialliberale Politiker, beeinflusst von der kritischen Rassentheorie, seien der Ansicht, die Abtreibung sei eine Form von „reproduktiver Gerechtigkeit“ und es sei rassistisch Abtreibungen nicht über die staatliche Gesundheitsversorgung wie Medicaid zu fördern. Wollte die Regierung wirklich etwas gegen Rassismus unternehmen, müsste sie Abtreibungsindustrie unter die Lupe nehmen, verlangte Bomberger. „Wenn Abtreibung Gesundheitsversorgung ist, dass ist Sklaverei ‚Arbeitsversorgung’“, sagte er.

Es gibt kein UN-Dokument, welches ein „Recht auf Abtreibung“ enthält, weder die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen noch die Abschlussdokumente der Konferenzen in Kairo (1994) und Peking (1995). Vertreter der Vereinten Nationen haben versucht, Abtreibung als Recht über andere Institutionen zu verankern, wie beispielsweise Ausschüsse zur Überwachung bestimmter Verträge, betonte Rebecca Oas vom Catholic Family and Human Rights Institute (C-FAM). Diese Ausschüsse würden Empfehlungen erstellen, wie ein Land die Einhaltung der Verträge besser durchsetzen kann. Der Inhalt des Vertrages sei rechtsverbindlich, die Empfehlungen des Ausschusses aber nicht, sagte Oas.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Chris2 7. September 2022 
 

Wer Augen hat, der sehe,

wer Ohren hat, der höre. Die Regierung Biden scheint wirklich nur ein einziges Thema zu kennen, weshalb sie in den deutschen Mainstreammedien erstaunlicherweise praktisch überhaupt nicht vorkommt - ganz anders als Präsident Donald Trump. Denn seltsamerweise war die vorgeburtliche Kindstötung für diese schon bei Trump kein Thema. Wer nicht z.B. kath.net las, erfuhr nichts über dessen konsequentes Engagement für die schutzlosesten Menschen überhaupt, das er selbst in schwersten Stürmen wie der Hexenjagd gegen Richter Brett Kavanaugh durchhielt. Und wer mir jetzt mit dem Kapitol kommt: 4 der 5 Toten waren "böse Angreifer" und auch der verstorbene Polizist war erst zuhause plötzlich gestorben, nachdem er seinen Dienst noch regulär beendet hatte...


0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

USA

  1. US-Höchstrichter warnt vor Einschränkungen der Religions- und Redefreiheit
  2. Football-Spieler Harrison Butker ermutigt Frauen ihrer Berufung als Mutter zu folgen
  3. Weitere lange Haftstrafen für Lebensschützer in den USA
  4. USA: Lebensschützerin zu 57 Monaten Haft verurteilt
  5. US-Bischof Paprocki: Biden verspottet den katholischen Glauben

Abtreibung

  1. Weitere lange Haftstrafen für Lebensschützer in den USA
  2. USA: Lebensschützerin zu 57 Monaten Haft verurteilt
  3. US-Bischof Paprocki: Biden verspottet den katholischen Glauben
  4. Robert F. Kennedy jr. für Lebensschützer nicht wählbar
  5. Mutter lehnt Abtreibung ab – Kind entwickelt sich nach der Geburt gut

UNO

  1. GfbV kritisiert Wiederwahl von China in den UN-Menschenrechtsrat scharf
  2. Katholische Eltern gegen UN-Agenda 2030 auf dem Weltjugendtag
  3. Philippinen lehnen UN-Forderung nach Legalisierung der Abtreibung ab
  4. UN-Sonderberichterstatterin bezeichnet Abtreibung als ‚radikaler Akt der Selbstliebe’
  5. USA unter Biden steigen aus Lebens- und Familienschutzerklärung aus






Top-15

meist-gelesen

  1. Kirche und Kommunismus: Gedanken über ein Bekenntnis von Papst Franziskus
  2. Kann man "Fiducia Supplicans" jetzt einstampfen?
  3. 'Rote Linien dürfen nicht überschritten werden'
  4. St. Michael/Emden: Kirchenbänke verscherbeln, dafür aber neue Stühle für die Kirche kaufen
  5. Deutschland: Jüngere Priester lehnen „Synodalen Irrweg“ ab! – DBK beunruhigt
  6. P. Karl Wallner: „Es gibt keine Pflicht, immer zu Kommunion zu gehen bei der Hl. Messe“
  7. „Eine Transfrau ist eine Frau. Punkt!“ – Wirklich?
  8. Johannes Hartl wurde in den Deutschen Knigge-Rat berufen
  9. CDU-Politiker Wolfgang Bosbach: "Die Kirchentage sind für mich mittlerweile eher Parteitage..."
  10. „Je veux voir Dieu – Ich möchte Gott sehen“
  11. Football-Spieler Harrison Butker ermutigt Frauen ihrer Berufung als Mutter zu folgen
  12. Vatikan veröffentlicht die Normen zur Beurteilung mutmaßlicher übernatürlicher Phänomene
  13. Beschleunigen die neuen Vatikan-Normen die offizielle Anerkennung von Medjugorje?
  14. Ordinatio sacerdotalis ist nach 30 Jahren immer noch de fide
  15. Evangelische Theologische Hochschule/Basel ehrt Peter Seewald

© 2024 kath.net | Impressum | Datenschutz