Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Glauben Katholiken an ‚Zeichen von den Toten’?
  2. Nur 0,001 Prozent der Deutschen bezeichnen sich als ‚divers’
  3. Audioinstallation mit pinken Schläuchen im Linzer Mariendom
  4. US-Präsident Biden gibt auf - Er zieht seine Präsidentschaftskandidatur zurück
  5. Um Gottes willen: ‚die Waffen nieder‘!
  6. Gab es am Fatima-Tag einen besonderen Schutz für US-Präsident Donald Trump?
  7. Höchste Austrittszahlen in Hamburg, Berlin und Limburg!
  8. Zeitung: Nackt-Spiele, Erfahrungs- und sogar „Masturbationsräume“ in Kitas?
  9. Der Geruch des Hirten
  10. Kamala Harris – die anti-katholische Kandidatin der Abtreibungslobby
  11. Mailänder Erzbischof betont für Heiliges Jahr 2025 besonders das Beichtsakrament
  12. Pariser Kirche wurde schwer antichristlich geschändet – Es wurde inzwischen ein Sühneritus begangen
  13. In Tirol finden sich keine neuen Ärzte mehr für Abtreibungen
  14. Umstrittene Marienstatue im Linzer Dom ist ‚Verneinung dessen, was Maria wirklich ist’
  15. Eucharistischer Kongress: Kein Platz für „Reform“-Gruppe ‚Association of U.S. Catholic Priests’

GfbV kritisiert Wiederwahl von China in den UN-Menschenrechtsrat scharf

15. Oktober 2023 in Aktuelles, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Gesellschaft für bedrohte Völker kritisiert die Wahl von China in den Menschenrechtsrat scharf. Das Land verletzt im grossen Stil Menschenrechte. Die GfbV fordert die Schweiz auf Stellung zu beziehen über ihr Abstimmungsverhalten.


New York (kath.net/ pm)
„China ist für die Mitgliedschaft im UN-Menschenrechtsrat ungeeignet, da es selbst massive Menschenrechtsverletzungen begeht – insbesondere an seinen ethnischen Minderheiten“, kritisiert Selina Morell, Programmleiterin China bei der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV). Heute haben die UN-Mitgliedstaaten 15 neue Mitglieder in den Menschenrechtsrat gewählt. Die Volksrepublik China ist erneut im Rat vertreten – entgegen den Kriterien für die Mitgliedschaft in diesem Gremium und obwohl sich die Menschenrechtslage in China stetig verschlechtert. "Wir hoffen, dass die Schweiz nicht für China gestimmt hat und fordern den Bundesrat auf, klar Stellung zu dieser Wahl zu beziehen“, sagt Selina Morell. Die GfbV befürwortet, dass Russland derweil nicht gewählt wurde.


Zweifelhafte Wiederwahl von China
„Die Wiederwahl in den Rat ist besonders zynisch, da China bekannt dafür ist, die Mitwirkung der Zivilgesellschaft an den Verfahren der UNO notorisch zu blockieren“, kritisiert Selina Morell. Ein tragisches Beispiel ist das Schicksal der Menschenrechtsverteidigerin Cao Shunli: Sie starb im März 2014 an den Folgen nicht behandelter Erkrankungen in einem chinesischen Gefängnis, nachdem sie im September 2013 am Flughafen in Peking verhaftet worden war, von wo sie nach Genf an den UN Menschenrechtsrat fliegen wollte. Verschiedene UN-Gremien haben wiederholt bestätigt, dass sich die Menschenrechtssituation in China zusehends verschlimmert. China konnte indes seine Macht in der UNO kontinuierlich ausweiten und konsolidieren.

Der Menschenrechtsrat
Jedes Jahr im Oktober wählen die 193 UN-Mitgliedstaaten neue Mitglieder für den Menschenrechtsrat. Dieses Jahr bewarben sich 17 Kandidaten um 15 Sitze. Die Amtszeit der Mitglieder des Rates beträgt drei Jahre, sie können nach zwei aufeinander folgenden Amtszeiten nicht sofort wiedergewählt werden. Für China beginnt mit der Wahl nun die zweite Amtszeit.
Für viele Opfer von Menschenrechtsverletzungen und Aktivist:innen ist der Menschenrechtsrat ein wichtiges Forum, um Machtmissbrauch zu bekämpfen und auf Veränderungen in ihren Ländern zu drängen. Der Erfolg des Rates hängt von der Zusammensetzung seiner Mitglieder und deren Engagement für die Förderung und den Schutz der Menschenrechte im In- und Ausland ab.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

UNO

  1. Katholische Eltern gegen UN-Agenda 2030 auf dem Weltjugendtag
  2. Philippinen lehnen UN-Forderung nach Legalisierung der Abtreibung ab
  3. US-Regierung fördert Zugang zur Abtreibung ‚um Rassismus zu bekämpfen’
  4. UN-Sonderberichterstatterin bezeichnet Abtreibung als ‚radikaler Akt der Selbstliebe’
  5. USA unter Biden steigen aus Lebens- und Familienschutzerklärung aus

China

  1. China reagiert auf Grußtelegramm von Papst Franziskus
  2. China steuert auf Bevölkerungskrise zu
  3. Peking düpiert Vatikan mit Bischofsernennung
  4. Vatikan kritisiert unerlaubte Bischofsernennung in China
  5. Vatikan verlängert skandalöses China-Abkommen

Schweiz

  1. «Ich komme nicht, um zu weinen!»
  2. Verbot von Taufen im Genfersee – Beschwerde beim Bundesgericht
  3. 'Liturgie nicht zum Experimentierfeld persönlicher Vorhaben machen'
  4. RedWeek: Über 60 Pfarreien in der Schweiz beteten für verfolgte Christen
  5. 20 Jahre Fristenregelung – über 200'000 Kinder gestorben







Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Eine Bitte an Ihre Großzügigkeit
  2. Gab es am Fatima-Tag einen besonderen Schutz für US-Präsident Donald Trump?
  3. Glauben Katholiken an ‚Zeichen von den Toten’?
  4. Höchste Austrittszahlen in Hamburg, Berlin und Limburg!
  5. Der Parteitag der Republikaner und ein Gebet zum Hl. Erzengel Michael
  6. Zeitung: Nackt-Spiele, Erfahrungs- und sogar „Masturbationsräume“ in Kitas?
  7. Audioinstallation mit pinken Schläuchen im Linzer Mariendom
  8. Um Gottes willen: ‚die Waffen nieder‘!
  9. Die Eucharistie führt zusammen
  10. In Tirol finden sich keine neuen Ärzte mehr für Abtreibungen
  11. Pariser Kirche wurde schwer antichristlich geschändet – Es wurde inzwischen ein Sühneritus begangen
  12. KATH.NET-Leserreisen 2025-2026 - ROM - MALTA - BALTIKUM - ISLAND und MEDJUGORJE
  13. Was Trump mit der Ukraine wirklich vorhat
  14. Bischof Strickland: "Stille Hirten" verraten Christus durch ihre Apathie
  15. US-Präsident Biden gibt auf - Er zieht seine Präsidentschaftskandidatur zurück

© 2024 kath.net | Impressum | Datenschutz