Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Kann man "Fiducia Supplicans" jetzt einstampfen?
  2. Deutschland: Jüngere Priester lehnen „Synodalen Irrweg“ ab! – DBK beunruhigt
  3. "NEIN" - Papst Franziskus klar gegen Priesterinnen und Diakoninnen!
  4. Football-Spieler Harrison Butker ermutigt Frauen ihrer Berufung als Mutter zu folgen
  5. „Je veux voir Dieu – Ich möchte Gott sehen“
  6. Gericht urteilt: Glockenschlag ist zumutbar
  7. Kirche ist die ,allerletzte Instanz, die Menschen wegstoßen sollte‘
  8. Kirche und Kommunismus: Gedanken über ein Bekenntnis von Papst Franziskus
  9. Israelischer UNO-Botschafter: "Was kommt als nächstes? Eine Schweigeminute an Hitlers Todestag?"
  10. Evangelische Theologische Hochschule/Basel ehrt Peter Seewald
  11. Beschleunigen die neuen Vatikan-Normen die offizielle Anerkennung von Medjugorje?
  12. 'Synodale Kirche ODER wie man Katholiken (nicht nur in Österreich) für dumm verkauft
  13. Deutschland: Linksextreme Gewalttaten sind 2023 um satte 9 % gestiegen!
  14. Ordinatio sacerdotalis ist nach 30 Jahren immer noch de fide
  15. Kardinal Koch: die arianische Irrlehre gehöre „nicht einfach der Vergangenheit“ an

Erzbischöfe: Ostern ist Friedensauftrag in friedloser Welt

10. April 2023 in Österreich, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


"Halte mich nicht fest": Worte Jesu an Maria von Magdala standen im Zentrum der Predigten von Kardinal Schönborn und Erzbischof Lackner am Ostersonntag.


Wien (kath.net/ KAP)
Den mit dem Osterglauben verbundenen Friedensauftrag haben Erzbischof Franz Lackner und Kardinal Christoph Schönborn in ihren Predigten am Ostersonntag betont. "Als Auferstehungschristen haben wir den Auftrag in der Welt da zu sein, Zeuge zu sein, und uns nicht damit abzufinden, wenn wenige hundert Kilometer von uns ein furchtbarer Angriffskrieg im Gange ist", sagte Erzbischof Lackner beim Gottesdienst im Salzburger Dom. Wie die Frauen damals am Kreuz Jesu ausharrten, so sei es der Auftrag der Christen, "auf den heutigen Hügeln der Nöte auszuharren - bittend und helfend da zu sein und Frieden zu stiften". Dies sei "unser Glaube, unsere Hoffnung, unsere Mission", so Lackner.


Auf den lebensverändernden Kern der Botschaft von der Auferstehung verwies indes Kardinal Schönborn in seiner Predigt im Wiener Stephansdom. Paulus könne nur deshalb so energisch sagen "Wenn Christus nicht auferweckt ist, ist euer Glaube sinnlos" (1 Kor 15,13-14), weil er eben dies erlebt hat: die verändernde Kraft der Erfahrung des Auferstandenen. Diese Erfahrung habe das Leben und Verhalten der Apostel grundlegend umgekrempelt: "Sie waren niedergeschlagen, ängstlich - und jetzt werden sie mutig, gehen hinaus, trauen sich von dem zu erzählen, was sie erlebt haben."

Im Zentrum beider Predigten stand - unabhängig voneinander - ein Wort Jesu, das dieser an die trauernde Maria von Magdala richtete und von dem das Evangelium berichtet: "Halte mich nicht fest!" (Joh 20, 17) Dies sei kein Wort der Ausgrenzung und Abweisung, so Schönborn, sondern entspreche einer Erfahrung, die Menschen bis heute machten: "Man kann Jesus nicht dingfest machen. Wir besitzen ihn nicht. Aber ich kann sagen: Ich gehöre zu ihm."

Erzbischof Lackner indes deutete die Worte Jesu als Mahnung, keine voreiligen Schlüsse zu ziehen und Ansprüche zu stellen. Wenn Jesus sich diesen an ihn herangetragenen Vorstellungen und Erwartungen entzieht, so werde darin der allem Verstehen, Erklären und Erzählen vorausgehende Akt des Glaubens sichtbar. In ihrem Ausharren am leeren Grab zeige Maria von Magdala dies eindrucksvoll auf: "Auferstehungsglaube bedeutet, Gott nahe zu bleiben, auch wenn dieser menschenfreundliche Gott bei den Menschen zunehmend an Bedeutung verliert", so Lackner.

Copyright 2022 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Stefan Fleischer 10. April 2023 

Unser Friedensauftrag

«Frieden hinterlasse ich euch, MEINEN Frieden gebe ich euch; NICHT einen Frieden WIE DIE WWELT IHN GIBT, gebe ich euch. Euer Herz beunruhige sich nicht und verzage nicht.» (Joh 14,27)
Wie oft verwechseln wir nicht den Frieden, den die Welt uns geben könnte, wenn … , mit jenem Frieden, den Christus unser Erlöser uns gebracht hat, und den wir immer zuerst leben und in unsere Welt bringen müssten, den Frieden mit Gott. Wenn es in der Schrift heisst, der Herr sei gekommen um «sein Volk von seinen Sünden erlösen», (Mt 1,21) ist dann die Erlösung aus Sünde und Schuld nicht jener grundlegende Friede, ohne den der Friede im Hier und Jetzt keine Chance hat, sich durchzusetzen?
«Lasst Euch mit Gott versöhnen!» Einen anderen Weg zum Frieden gibt es nicht.


0
 
 joh14,6 10. April 2023 
 

Bleib doch bei uns; denn es wird bald Abend ...

Lk 24,29ff
Da ging er mit hinein, um bei ihnen zu bleiben..

Lk 24,26f
Musste nicht der Messias all das erleiden,um so in seine Herrlichkeit zu gelangen ?
Und er legte ihnen dar, ausgehend von Mose und allen Propheten, was in der gesamten Schrift über ihn geschrieben steht.

Lk 24,32
Brannte uns nicht das Herz in der Brust, als er unterwegs mit uns redete und uns den Sinn der Schrift erschloss ?

Gesegneten Osterspaziergang !
Emmaus

images.app.goo.gl/KUo5iouf7w9GqfQt8


0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Ostern

  1. Weißes Haus: keine religiösen Motive auf Ostereiern bei der traditionellen Osterfeier
  2. Kardinal Nichols verbietet Ostertriduum im Alten Ritus für Erzdiözese Westminster
  3. Warum die Ostergeschichte wahr ist
  4. Alpha und Omega
  5. Viele Ostergottesdienste fallen aus
  6. Vatikan reduziert erneut sein Osterprogramm
  7. Lackner: "Ostern wird heuer sicher mit dem Volk gefeiert"

Friede

  1. Päpstlicher Nuntius in Kiew hofft auf Weihnachten ohne Raketen
  2. Innviertel: "Singen für den Frieden" mit Kiewer Chorälen
  3. Myanmar: „Das Morden muss sofort aufhören"
  4. Taiwans Präsidentin: Offener Brief an Papst Franziskus zu ‚Dialog’
  5. Dialog, Versöhnung und ökologische Umkehr
  6. Frieden steht überall auf dem Wunschzettel
  7. Gute Politik steht im Dienste des Friedens






Top-15

meist-gelesen

  1. Kirche und Kommunismus: Gedanken über ein Bekenntnis von Papst Franziskus
  2. Kann man "Fiducia Supplicans" jetzt einstampfen?
  3. Deutschland: Jüngere Priester lehnen „Synodalen Irrweg“ ab! – DBK beunruhigt
  4. "NEIN" - Papst Franziskus klar gegen Priesterinnen und Diakoninnen!
  5. „Je veux voir Dieu – Ich möchte Gott sehen“
  6. Football-Spieler Harrison Butker ermutigt Frauen ihrer Berufung als Mutter zu folgen
  7. Vatikan veröffentlicht die Normen zur Beurteilung mutmaßlicher übernatürlicher Phänomene
  8. Ordinatio sacerdotalis ist nach 30 Jahren immer noch de fide
  9. Jana for Rosenkranz - Freikirchliche Influencerin wirbt für Rosenkranz-Challenge
  10. Beschleunigen die neuen Vatikan-Normen die offizielle Anerkennung von Medjugorje?
  11. Evangelische Theologische Hochschule/Basel ehrt Peter Seewald
  12. Gericht urteilt: Glockenschlag ist zumutbar
  13. 'Synodale Kirche ODER wie man Katholiken (nicht nur in Österreich) für dumm verkauft
  14. Für 70 Prozent der Wiener Pflichtschüler ist Deutsch nicht Alltags-Sprache
  15. Kardinal Koch: die arianische Irrlehre gehöre „nicht einfach der Vergangenheit“ an

© 2024 kath.net | Impressum | Datenschutz