Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Kann man "Fiducia Supplicans" jetzt einstampfen?
  2. Deutschland: Jüngere Priester lehnen „Synodalen Irrweg“ ab! – DBK beunruhigt
  3. "NEIN" - Papst Franziskus klar gegen Priesterinnen und Diakoninnen!
  4. Kirche ist die ,allerletzte Instanz, die Menschen wegstoßen sollte‘
  5. „Je veux voir Dieu – Ich möchte Gott sehen“
  6. Gericht urteilt: Glockenschlag ist zumutbar
  7. Vertuschung im Mammut-Stil
  8. Präfekt Fernández versichert Koptenpapst Tawadros: Ehe nur zwischen Mann und Frau
  9. Britisches Bistum Nottingham verbietet katholischen Schulen Teilnahme am Pride-Monat
  10. 'Synodale Kirche ODER wie man Katholiken (nicht nur in Österreich) für dumm verkauft
  11. Israelischer UNO-Botschafter: "Was kommt als nächstes? Eine Schweigeminute an Hitlers Todestag?"
  12. Anschlag auf ‚Ungläubige’ geplant: Vierzehnjährige in Österreich verhaftet
  13. Raymond Arroyo: Gästehaus Santa Marta viel komfortabler als der ‚zugige’ päpstliche Palast
  14. Kardinal Koch: die arianische Irrlehre gehöre „nicht einfach der Vergangenheit“ an
  15. "Die Welt tut genau das, was die Hamas-Terroristen wollen"

Jüdischer Podcaster: Liturgiereform war ‚vielleicht ein großer Fehler’

25. März 2024 in Spirituelles, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Durch die Verwendung der Landessprache würden die Gläubigen die Worte der Liturgie in ihrem modernen, alltäglichen Kontext kennen. Dadurch werde es schwieriger, einen Gottesdienst einfach zu ‚erfahren’, sagte Weinstein.


Washington D.C. (kath.net/LifeSiteNews/jg)
Die katholische Kirche hat vielleicht einen großen Fehler begangen, indem sie die traditionelle lateinische Messe nach dem II. Vatikanischen Konzil weitgehend durch den Neuen Ritus ersetzt hat. Das sagte der jüdische Podcaster Eric Weinstein in einem Interview mit Chris Williamson.

Weinstein und Williamson sprachen über die zunehmende Popularität des Alten Ritus unter jungen Gläubigen in den Vereinigten Staaten.


Eine der Gruppen, die hinsichtlich der Teilnahmen an Gottesdiensten in den USA am schnellsten wachse, seien die Besucher der traditionellen lateinischen Messe, stellte Williamson fest und fragte Weinstein, ob ihm dies bekannt sei. Die Teilnehmerzahl wachse insbesondere unter jungen Katholiken unter 30 Jahren, ergänzte er.

Weinstein antwortete, dass die Kirche nach dem II. Vatikanischen Konzil hinsichtlich der Liturgie vielleicht einen großen Fehler gemacht habe. Auf Nachfrage von Williamson verwies Weinstein auf die Sprache. Wenn man die Worte der Liturgie in ihrem modernen, alltäglichen Kontext kenne, würden sie nicht mehr die Kraft haben, nicht mehr den „Zauber“ ausüben können, sagte er.

Es sei schwierig, eine bestimmte Art von kritischem Denken abzuschalten und den Gottesdienst einfach zu „erfahren“, sagte Weinstein. Er verglich die lateinische Messe mit jüdischen Gebeten auf Hebräisch. Man wisse, was sie bedeuten und könne rekapitulieren, was gesagt werde. Man verstehe, was gesagt werde, ohne dass dies durch Wissen „zerstört“ werde, sagte Weinstein.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Benno Faessler-Good 25. März 2024 
 

In welcher Sprache "feiern" unsere jüdischen Schwestern und Brüder ihren "Gottesdienst"?

Wenn ich mich nicht irre in der hebräischen Sprache!

Setzt allerdings voraus, dass diese Sprache in Wort und Schrift beherrscht wird. Ich vermute, dass der Sprachunterricht bereits in frühen Jahren beginnt, ev. durch den Vater und die Mutter.

Deshalb wachsen die jüdischen Mädchen und Burschen mindestens 2-sprachig auf.

Latein zu lernen war früher ein Privileg für diejenigen Buben, ev. auch Mädchen, die ein Gymnasium besuchten, z.B. in einer Klosterschule!


0
 
 kleingläubiger 25. März 2024 
 

Nachdem ich anfangs lange mit der lateinischen Messe gefremdelt habe, habe ich sie nun sehr zu schätzen gelernt. Es hat bei mir die Ernsthaftigkeit und den Glauben sehr gestärkt. Eine Messe im Novus Ordo ertrage ich dagegen kaum mehr, besonders mit sündodalen Einflüssen und Fürbitten wie vom Grünen Parteitag.


3
 
 Stefan Fleischer 25. März 2024 

Aus meiner Sicht

ist es ein Irrtum zu glauben, die modernen Gläubigen würden alles verstehen, was in der Landesprache gebetet wird. Es kommt oft vor, dass – trotz Mikrofon – nicht in der ganzen Kirche verstanden wir, was der Priester sagt, besonders wenn der Priester selbst eine andere Muttersprache und einen entsprechenden Akzent hat. Auch die Gläubigen mit einer anderen Muttersprache verstehen nicht immer alles, besonders wenn dann noch ganz oder teilweise in Dialekt gebetet wird. Kommt dazu, dass viele moderne Geistliche glauben, die vorgeschriebenen Texte «verbessern» zu müssen, oder wenn sie gar versuchen, durch eine andere Wortwahl, die Lehre der Kirche dem Zeitgeist anzupassen.
Im Übrigen wurde in meiner Jugend das Latein im Gottesdienst als Band der Einheit über den ganzen Erdkreis sehr geschätzt. (So hatte auch niemand einen Grund z.B. in seinen Ferien oder einen anderen Auslandaufenthalt seine Sonntagspflicht zu vernachlässigen.) Tempi passati! Leider.


1
 
 SCHLEGL 25. März 2024 
 

Den Durchblick behalten

Natürlich sollte jeder Katholik auch einer heiligen Messe in LATEIN folgen können, gleichgültig ob sie im ordentlichen oder außerordentlichen Ritus gefeiert wird. Leider ist in den letzten 50 Jahren Latein als Sprache in den meisten Gymnasien zu Gunsten moderner Sprachen (Französisch, Spanisch usw.) abgeschafft worden. Früher konnten vielmehr Menschen doch einigermaßen Latein.
Auf der anderen Seite haben die meisten orthodoxen Landeskirchen (Ausnahme Russland) die Landessprache in der Göttlichen Liturgie eingeführt. Genau dasselbe gilt auch für die griechisch-katholischen Landeskirchen. Auch Altorientalen, zum Beispiel die Kopten, auch die Westsyrer u. Assyrer sind zur Landessprache (oft Englisch) übergegangen. Dagegen hat es nirgends Proteste gegeben, die Gottesdienste sind nach wie vor sehr gut besucht und das gläubige Volk kann andächtig mitfeiern und versteht alles. Selbstverständlich gibt es bei den Orientalen KEINE "STILLE" Messe!


4
 
 discipulus 25. März 2024 
 

Nun, das Christentum ist als vera religion (hl. Augustinus)...

eine Verstandesreligion, deshalb sollten die Gläubigen schon wissen und verstehen, was gebetet wird. Es geht eben gerade nicht um "Magie", sondern um das Wort Gottes. Dennoch wäre es wichtig, Latein als Liturgiesprache wieder stärker betonen.

Im Übrigen: Fast täglich darf ich den "Zauber" der hl. Messe erfahren - auch in deutscher Sprache. Das ist weniger eine Frage der verwendeten Sprache als vielmehr der inneren Haltung.


1
 
 Felix87 25. März 2024 
 

Neue und alte Messe

Man muss die neue Messe nicht pauschal ablehnen. Wenn man das tut, ist es wirklich spaltend. Schlimm sind aber die ganzen willkürlichen Änderungen des Ritus, weswegen ich die neue Messe inzwischen meide.
Ich hoffe, dass es zu einer Reform der neuen Messe kommt, sodass man wieder die Kontinuität beider Riten erkennen kann. So hat es ja Papst Benedikt gewünscht.


3
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Liturgie

  1. Kardinal Nichols verbietet Ostertriduum im Alten Ritus für Erzdiözese Westminster
  2. Weitere Einschränkungen für die Alte Messe geplant?
  3. Sendungsfeier im Bistum Chur und der Unterschied zwischen gemeinsamem und Weihepriestertum
  4. 'Liturgie nicht zum Experimentierfeld persönlicher Vorhaben machen'
  5. Konflikt um Alte Messe betrifft Auffassung über Kirche und ihre Rolle in der Welt
  6. Kardinal Burke: ‚Christus wird nicht zulassen, dass schönste Form des Römischen Ritus verloren geht’
  7. Weihbischof Schneider: Die ‚Verfolgung’ der Alten Messe ist ‚Missbrauch des Papstamtes’
  8. 300 Teilnehmer bei Pilgermarsch für die Alte Messe in Washington D.C.
  9. Weihbischof Schneider: Papst Franziskus soll Shia LaBeoufs Zeugnis über die Alte Messe hören
  10. ‚Ich spüre die Leiden in den stürmischen Zeiten, die wir in der Kirche erleben’






Top-15

meist-gelesen

  1. Deutschland: Jüngere Priester lehnen „Synodalen Irrweg“ ab! – DBK beunruhigt
  2. Kann man "Fiducia Supplicans" jetzt einstampfen?
  3. "NEIN" - Papst Franziskus klar gegen Priesterinnen und Diakoninnen!
  4. „Je veux voir Dieu – Ich möchte Gott sehen“
  5. Das Wunder, das Carlo Acutis zum Heiligen macht
  6. Jana for Rosenkranz - Freikirchliche Influencerin wirbt für Rosenkranz-Challenge
  7. Ordinatio sacerdotalis ist nach 30 Jahren immer noch de fide
  8. 'Synodale Kirche ODER wie man Katholiken (nicht nur in Österreich) für dumm verkauft
  9. Raymond Arroyo: Gästehaus Santa Marta viel komfortabler als der ‚zugige’ päpstliche Palast
  10. Santo subito - Heiligsprechung von "Cyber-Apostel" Carlo Acutis
  11. Kardinal Koch: die arianische Irrlehre gehöre „nicht einfach der Vergangenheit“ an
  12. Gericht urteilt: Glockenschlag ist zumutbar
  13. Kirche ist die ,allerletzte Instanz, die Menschen wegstoßen sollte‘
  14. Niger: Christen fliehen nach Einführung der Scharia
  15. Präfekt Fernández versichert Koptenpapst Tawadros: Ehe nur zwischen Mann und Frau

© 2024 kath.net | Impressum | Datenschutz