Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Jason ODER wenn man sich für Österreich schämt!
  2. IMABE-Institut: Neuer Proteinimpfstoff ethisch vertretbar
  3. BREAKING NEWS - Facebook sperrt kath.net-Co-Herausgeber Christof Zellenberg nach Urlaubsvideo
  4. „Das ist die Stoßrichtung. Es geht um Diskreditierung“
  5. Es tauchen Fragen zu katholischer ‚Faktenchecker’-Seite auf
  6. Etikettenschwindel auf Kosten des ungeborenen Lebens – Das Dilemma mit Covid-19-Impfstoffen!
  7. Plus 38,6 Prozent - Höchste Austrittszahlen in Österreich bei Bischof Glettler
  8. Neuer Eklat beim Synodalen Weg: Leitung setzt sich über protokollierte Delegierten-Absprachen hinweg
  9. Streit um schwule Transgender-Krippe in katholischer Pfarrkirche im Erzbistum Köln
  10. Erzbischof Paglia empfiehlt Covid-Impfung für Kinder ab 5 Jahren
  11. US-Universität: Die umstrittene George-Floyd-Ikone soll nicht mehr ausgestellt werden
  12. Tirol: 225-Jahr-Jubiläum der Marienerscheinung von Absam
  13. Die Mär vom Priestermangel – und warum „viri probati“ keine Alternative für die Kirche sind
  14. Covid-Irrsinn in Süditalien: Keine Eucharistie von ungeimpften Priestern mehr
  15. Neue US-Studie zeigt: Ehen ohne voreheliches Zusammenleben halten besser

London: Straßenprediger wegen ‚homophober Aussagen’ verhaftet

12. Mai 2021 in Chronik, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der 71jährige hatte über die Familie nach dem Plan Gottes mit einem Vater und einer Mutter gepredigt. Nach einer Nacht in Haft wurde er wieder freigelassen, ohne eines Vergehens beschuldigt zu werden.


London (kath.net/LifeSiteNews/jg)

Die Londoner Polizei hat am 23. April einen 71jährigen Pastor verhaftet, der vor einer U-Bahnstation im Nordwesten der britischen Hauptstadt über die biblische Definition der Ehe gepredigt hat. Nach einer Nacht im Gefängnis wurde John Sherwood wieder frei gelassen.

Die Polizei gab an, die Beamten seien von Passanten darauf hingewiesen worden, dass die Predigt von Sherwood „homophob“ sei. Sherwood hatte mit Bezug auf das erste Kapitel des Buches Genesis gesagt, dass Gottes Plan Familien mit einem Vater und einer Mutter vorsehe, nicht mit zwei Vätern oder zwei Müttern.

Im Zuge der Verhaftung nahmen die Polizisten Sherwood die Bibel aus der Hand und holten ihn von der kleinen Stehleiter, von der aus er predigte, nachdem er sich geweigert hatte, seine Predigt zu beenden. Er wurde wegen eines möglichen Verstoßes gegen den Public Order Act, der die öffentliche Ordnung regelt, verhaftet. Die Bestimmung, auf deren Grundlage Sherwood verhaftet wurde, umfasst eine relativ breite Definition von „Belästigung“, wozu auch die Verwendung „beleidigender Worte“ zählt. Der Prediger wurde am nächsten Tag aus der Haft entlassen, ohne dass ihm ein Vergehen angelastet worden wäre.

Sherwood gab gegenüber der Zeitung Daily Mail an, er sei im Zuge der Verhaftung am Handgelenk und am Ellbogen verletzt worden. Ein Sprecher der Polizei sagte, die Behörde sehe nach Überprüfung von Videoaufnahmen des Vorfalls kein Fehlverhalten seitens der Beamten. Sie werde keine weiteren Untersuchungen durchführen.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Chris2 13. Mai 2021 
 

Kommt auch in Deutschland,

falls tatsächlich das Gesetz gegen "verhetzende Beleidigung" (auch "Hatespeech" genannt) kommt, dass das Kabinett (noch nicht der Bundestag, mein Fehler) gestern beschließen wollte, versteckt in einem "Todeslisten"-Gesetz. Bedenklich auch, dass man in die Liste besonders privilegierter Minderheiten und "Minderheiten" zusätzlich auch noch den Islam aufnahm, die gefährlichste Religion weltweit. Was man aber letztlich damit bezweckt, sieht man gerade in Finnland. Wann werden auch bei uns Bischöfe und Politiker vor Gericht stehen, die einfach nur die katholische Morallehre auszusprechen wagen?

kath.net/news/75083


0
 
 Chris2 12. Mai 2021 
 

In Deutschland kommt auch bald die "Verhetzende Beleidigung",

die im überarbeiteten Entwurf auch gegen Islamkritik zielt. Zustände wie in Finnland (kath.net berichtete) werden wir dann auch bekommen. Was ich nie verstehen werde, ist, dass ausgerechnet diejenigen Gruppen, die ein islamisches Deutschland als allererstes hinwegfegen wird, diesen Zustand sehnlichst und mit aller Gewalt herbeiführen wollen...


2
 
 Hubert_2 12. Mai 2021 
 

Der speakers corner

im Hyde Park von London ist (war?)doch eine berühmte Institution, wo man über alles öffentlich Vorträge halten darf, nur nicht über den König und seine Familie. Vieleicht wäre es besser für den Pastor gewesen dort zu predigen, als bei einer U-Bahn Station.


3
 
 Uwe Lay 12. Mai 2021 
 

Nur gegen Christen!

Auffällig ist, daß in England nur christliche Prediger Opfer dieser Strategie werden (Kath net berichtete darüber schon öfters), daß der Prediger auf das Thema der Homosexualität angesprochen wird, dann die biblische Antwort gibt und er dann angezeigt und verhaftet wird. In den USA gehen so Homolobbyisten bevorzugt gegen katholische Konditoren vor. Sie ordern für eine Homoehefeier eine Hochzeitstorte, verweigert die der Konditor, wird er angezeigt. Auch die anderen Religionen beurteilen gelebte Homosexulität als Sünde, aber nur Christen werden so angezeigt!
Uwe Lay Pro Theol Blogspot


6
 
 Leo Christi 12. Mai 2021 

Befürchtung

Ich befürchte auch, dass wir als Christen in der Öffentlichkeit bald nicht mehr sagen können dürfen, dass die Ehe nur zwischen einem Mann und einer Frau geschlossen werden kann. Ist ja diskriminierend ...


7
 
 laudeturJC 12. Mai 2021 

Offene Christenverfolgung

durch den sog. demokratischen und liberalen Rechtsstaat. Das wird in der Zukunft bei uns der Alltag sein, von Jahr zu Jahr schlimmer...


9
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Meinungsfreiheit

  1. 10.000 Dollar Schadenersatz für abgesetzten Studentenvertreter
  2. Kritik an Transgender: Twitter und Facebook sperren Konten
  3. Polens Ministerpräsident: Die Zensur ist in neuer Form zurück
  4. Facebook zensuriert Kardinal, der vor Neuer Weltordnung warnt
  5. US-Außenminister Pompeo: Zensur der Technologiekonzerne zeigt autoritäre Tendenz
  6. ‚Big Tech hat der freien Meinungsäußerung den Krieg erklärt’
  7. Kommentator Carlson warnt vor weiteren Grundrechtseinschränkungen in den USA

Christenphobie

  1. Mehrere christenfeindliche Übergriffe an Weihnachten
  2. Autor der ‚Benedikt-Option’ warnt: Der Westen wird totalitär
  3. Wollte kein ‚Pride’-T-Shirt tragen: Starbucks kündigt christliche Mitarbeiterin
  4. Catholics for Trump: ‚Protestieren Sie öffentlich gegen Kirchensperren’
  5. US-Bischöfe verurteilen Vandalenakte gegen Kirchen und Statuen
  6. Trump twittert Warnung eines katholischen Autors: "Krieg gegen Christentum"
  7. Priester zum LGBT-‚Pride’ Monat: den Sünder lieben, nicht die Sünde






Top-15

meist-gelesen

  1. Jason ODER wenn man sich für Österreich schämt!
  2. BREAKING NEWS - Facebook sperrt kath.net-Co-Herausgeber Christof Zellenberg nach Urlaubsvideo
  3. „Das ist die Stoßrichtung. Es geht um Diskreditierung“
  4. Neuer Eklat beim Synodalen Weg: Leitung setzt sich über protokollierte Delegierten-Absprachen hinweg
  5. Streit um schwule Transgender-Krippe in katholischer Pfarrkirche im Erzbistum Köln
  6. Die Mär vom Priestermangel – und warum „viri probati“ keine Alternative für die Kirche sind
  7. Etikettenschwindel auf Kosten des ungeborenen Lebens – Das Dilemma mit Covid-19-Impfstoffen!
  8. IMABE-Institut: Neuer Proteinimpfstoff ethisch vertretbar
  9. Plus 38,6 Prozent - Höchste Austrittszahlen in Österreich bei Bischof Glettler
  10. Böswillige Zerstörung an der Grotte in Maria Vesperbild
  11. Es tauchen Fragen zu katholischer ‚Faktenchecker’-Seite auf
  12. Covid-Irrsinn in Süditalien: Keine Eucharistie von ungeimpften Priestern mehr
  13. Demonstrationen gegen Kardinal Cupich nach Einschränkungen für traditionelle Messe
  14. Nicht einmal die Jungfrau Maria 'wollte Priesterin sein'
  15. Der politische Kampf gegen die Abtreibung ist verloren

© 2022 kath.net | Impressum | Datenschutz