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Führte die liberale Sexualpädagogik der 1960er Jahre zu Missbrauch?

4. April 2023 in Chronik, 15 Lesermeinungen
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Diese Frage untersucht einer Studie, die von der Evangelischen Kirche in Deutschland und vier Landeskirchen finanziert wird.


Hannover (kath.net/IDEA/jg)
Hat die liberale Sexualpädagogik der 1960er Jahre im Raum der evangelischen Kirchen sexuellen Missbrauch begünstigt? Dieser Frage geht eine Studie nach, die von der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Hannover, der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau sowie der Evangelischen Kirche im Rheinland finanziert wird.


Laut einer gemeinsamen Pressemitteilung der Kirchen wird die Untersuchung von der Humboldt-Universität in Berlin durchgeführt. Wissenschaftliche Leiterin ist die Pädagogin Prof. Jeannette Windheuser. Im ersten Schritt wird eine Voruntersuchung durchgeführt, die den Titel „Die Bedeutung sexualpädagogischer Diskurse für die strukturelle Begünstigung sexualisierter Gewalt im Raum der evangelischen Kirche“ trägt. Für die Vorstudie ist ein Zeitraum von sechs Monaten angesetzt. Sie soll eine Hauptstudie zum genannten Thema vorbereiten.

Jeannette Windheuser hat die Professur für Erziehungswissenschaft mit den Schwerpunkten Gender und Diversität am Institut für Erziehungswissenschaften an der Humboldt-Universität inne.

 


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Lesermeinungen

 Andrzej123 6. April 2023 
 

Atmosphärisches aus den 60er und 70ern (Fortsetzung) u "Aufarbeitung"

(@Winthir:Es wird schon so sein, dass mich mein Gedächtnis in dem einen od anderen weniger wichtigen Detail trügen könnte.)
"Sexfront" von Günter Amendt erschien 1970 und war ein Bestseller.
"Lolita" von Nabokov bereits 1955.
".. siebenjährige Mädchen die Lippen wie Huren geschminkt" in Wolfgang Köppens "Tauben im Gras" 1951.
Spiegel Titelbild m Eva Ionesco als kindl Verführerin 1977.
(Inzw als Kinder Pornografie klassifiziert.)
Kioske mit Peking Rundschau, Playboy, St Pauli Nachrichten (Henryk Broder!) Neues Deutschland, Deutsche National u Soldaten Zeitung nebeneinander im Aushang ohne dass es Aktivisten gestört hätte.
Bildzeitung S 3 mit barbusiger Schönheit.
All das war damals "cool" und für jeden, der mit offenen Augen durch die Welt ging offenkundig.
Es war nicht leicht damals hierzu zu argumentieren ohne als Spießer ausgelacht zu werden.
Heute wird das "aufgearbeitet", doch Kinder, denen man keine Zigaretten verkaufen darf werden heute geschlechtlich medizinisch zerstört !


1
 
 winthir 5. April 2023 

Ja, bibelfreund,

Dort kennt man den Zölibat. Ich kenne mehrere zölibatär lebende evangelische Pfarrer persönlich.

Nur den Pflichtzölibat - den kennt man dort (wie ähnlich in der Orthodoxie) nicht.


0
 
 Fatima 1713 5. April 2023 
 

@winthir

Und wie sieht es mit dem Erfahrungsbericht aus dem Schulalltag in den 80er-Jahren aus, auch unglaubwürdig?
Es gibt nicht nur die Opfer der schrecklich Konservativen, allzu Frommen und Prüden, die zu wenig aufgeklärt wurden. Es gibt auch die Opfer einer übergriffigen Sexualpädagogik, die ihre Wurzeln in der 68er Bewegung hat, aber die werden gerne übersehen oder überhört. Ich empfehle, sich ein paar Vorträge von DDr. Raphael Bonelli dazu anzuhören.


1
 
 bibelfreund 5. April 2023 
 

Was untersuchenswert wäre

Kennt dieser Saustall EKD mit den Kirchentags“Größen“ Kantler, Becker, von Hentig und Weizsäcker eigentlich das Zölibat? Dessen Abschaffung soll doch diese Schweinereien verhindern…. Nein, man glaubt dieses Lügengebäude einfach nicht mehr.


1
 
 Chris2 5. April 2023 
 

@winthir

Was von dem stimmt nicht, was Andrzej123 schreibt? Mie kommt jedenfalls fast alles von damals noch vertraut vor (eigenes Erleben, Nachrichten, Reportagen - damals noch unkritisch gegenüber den propagierten Doktorspielchen oder sogar "einvernehmlichem Sex mit Kindern").
Die Kolle-Filmchen liefen übrigens tatsächlich im TV, allerdings später: Die ersten Privatsender schienen fast nur daraus zu bestehen...


2
 
 winthir 5. April 2023 

Nein.

Der "Schulmädchenreport" lief nicht im Fernsehen. Sondern in den Kinos.

Und - wer so realitätsbefreit daherfabuliert, dessen sonstigen Behauptungen stehe ich von vornherein kritisch gegenüber.


0
 
 Pellegrino 5. April 2023 
 

(K)ein Herz für Sittenstrolche

Eine Studie die, von der "Ein Herz für Sittelstrolche"-Klientel und den berliner, politikfinanzierten Pseudowissenschaftelnden betrieben wird, da kann man doch das Ergebnis schon vorwegnehmen. Zum Leid aller Opfer, die dabei nicht ernst genommen werden.


0
 
 Andrzej123 4. April 2023 
 

Das Wort Missbrauch gab es noch garnicht,

es wurde erst in den 70ern erfunden.
Es gab eine "Sittenpolizei", im Fernsehen lief "Schulmädchen Report" und im Kino "Stille Tage in Clichy", wo der Protagonist in den 20-30ern die Eltern einer 13 Jährigen auslacht, die ihm mit der Polizei drohen.
"Verklemmtheit" war die Wurzel allen Übels und nackt in der Wohnung herum gehen war Pflicht.
Die "unterdrückte Sexualität" war die Wurzel des "autoritären Charakters" und damit des "Faschismus".
Gesprächsgegenstand auf dem Bett in der Kommune war die "Revolution" und alles natürlich ganz "unverklemmt" auch vor den Kindern.
Gleichwohl wurde "Unzucht mit Minderjährigen" durchaus auch verfolgt und die Freigabe sexueller Kontakte zu Kindern hatte keineswegs allgemeine Zustimmung.
Von der "Aufarbeitung" verspreche ich mir überhaupt nichts. Ehrliche Darstellung findet bei politisierten und emotionalisierten Themen nicht statt.
Stattdessen wird man irgendwas zusammen fummeln, was zur heutigen Agenda passt.
(Männer, Mütter, Priester böse usw.)


4
 
 Fatima 1713 4. April 2023 
 

@winthir @antony

Nun, an mir (Jahrgang 1974) ging sie nicht vorbei. Man hat es zumindest probiert an der Schule, wir mussten uns die Informationen nicht selbst beschaffen. Die "aufgeklärten" Lehrer der 68er und die politisch Verantwortlichen haben ihr bestes gegeben, uns über alles zu informieren, selbst wenn wir (ich) es gar nicht so genau wissen wollten. Gott sei Dank hatte ich normale Eltern und auch sonst ein gläubiges (nicht miefig-frömmelndes) Umfeld, sodass ich die Schulzeit großteils unbeschadet überstanden habe.
Die liberale, übergriffige Sexualpädagogik ist und war Realität und hat großen Schaden angerichtet, auch wenn das (noch) ältere Semester als ich vielleicht nicht verstehen können.


3
 
 bibelfreund 4. April 2023 
 

Man glaubt es nicht

Diese Gender-Ideologin soll jetzt aufklären?! Und das wird dann als wissenschaftlich verkauft… sicher für teures Kirchensteuergeld. Diese Schweine waren doch gerade in diesem Berliner grün-roten Dunstkreis aktiv. Man lese nur die Artikel von Andreas Späth, der Kontakt zu konkreten Opfern hatte. An der Spitze der Bewegung dieser elende spätere Bundespräsident Weizsäcker, Elternsprecher der Odenwaldschule u enger Freund der Haupttäter. Die EKD samt Grüne waren mittendrin. Jeder, dem es um Gerechtigkeit geht, sollte diese perversen Organisationen sofort verlassen


0
 
 antony 4. April 2023 

@ winthir: So wie Ihnen geht es vielen bis heute.

Beruflich habe ich mit vielen Kindern und Jugendlichen zu tun. Vorab gibt es einen Elternfragebogen, in dem, neben vielen anderen Dingen, auch gefragt wird, ob das Kind eine altersgemäße Sexualaufklärung erhalten hat, und wenn ja, von wem. Die Antwort lautet meistens: "Schule".
Ich finde die Sprachlosigkeit von Eltern bei diesem Thema erschreckend. Gerade wir als Christen müssten doch einen positiven Zugang zu dem Thema haben und unsere Kinder mit Freude und Begeisterung aufklären, weil wir doch wissen, wie wunderbar Gott das mit der Sexualität eingerichtet hat.
Mir persönlich hat da sehr meine TeenStar-Ausbildung geholfen, eine schöne, wertschätzende und klare Sprache gegenüber unseren Kindern zu haben.


1
 
 winthir 4. April 2023 

Diese "Sexualpädagogik" ging komplett an mir vorbei.

Ich in den Sechzigern: Pubertät. Miefig-frömmelndes Milieu. Aufklärung: totale Fehlanzeige. Mich heimlich selbst anhand dubioser Quellen (soll ich deutlicher werden?) aufgeklärt.


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 Uwe Lay 4. April 2023 
 

Von wegen!

Ein Prophet bin ich nicht, aber schaue ich auf den Auftraggeber und den Beauftragten, sage ich mit 100 prozentiger Sicherheit voraus, daß das Ergebnis lauten wird: Die liberale Sexualpädagogik ist nicht nur völlig schuldlos, sondern weil sie zu wenig betrieben wurde,kam es zu diesen Mißbräuchen!
Uwe Lay Pro Theol Blogspot


5
 
 Chris2 4. April 2023 
 

Ein ebenso wichtiger wie mutiger Ansatz

Möge die Studie die Wahrheit ans Licht bringen. Und ich fürchte, die wird bitter sein.
Ich darf an Berlin erinnern, wo schwer erziehbare Buben mit offizieller Genehmigung der Ämter "Knabenliebhabern" anvertraut wurden, weil nur diese die nötige Kraft und Geduld für sie aufbringen würden. Wenn ich mich recht entsinne, war auch das Kentlers Idee...


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 Fink 4. April 2023 
 

Aufarbeitung dringend angesagt !

Stichwort "Odenwaldschule".
Hinweisen möchte ich auf die überaus verdienstvolle Dokumentation "Kentlergate" von DemoFürAlle !
Helmut Kentler (1928 - 2008) war ein "Star" der emanzipatorischen Reformpädagogik!
LINK zum YouTube-Video.

www.youtube.com/watch?v=U7LsOeWn8oU


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